Esoterik und Kinder: Ein Lebensbericht

TarotReaderHallo, ich möchte euch ein wenig von mir erzählen. Ich weiß noch nicht wie lang es sein wird, denn es gibt viel zu berichten, aber ich versuche mich knapp zu halten und gleich zum Wesentlichen (Kern) zu kommen.

Wie sehr viele Kinder heutzutage, fing es bei mir auch schon in der Kindheit an. Ich beschäftigte mich mit Fabelwesen (Fantasiewesen), Feen, Hexen, Zauberer und allem Möglichen spielerisch. Man wächst mit diesen Dingen auf und sie sind einem vertraut, so das man auch keine Gefahr darin erkennen kann, denn die meisten Erwachsenen erzählen ja einem auch, daß es das ja gar nicht gibt. Nur was stellen diese Dinge in einer Kinderphantasie an?

Kinder spielen nicht nur mit ihren Händen, sondern mit ihren ganzen Sinnen (so war es bei mir und meinem Sohn zumindest). Als Teenager glaubte ich nicht mehr an diese Wesen und Märchen, das war auf einmal Kinderkram, aber ich fing an mich mit Gläserrücken (was auch funktionierte), Kartenlegen, Ausserirdischen usw. zu beschäftigen, wenn auch nur zum Spaß, so wie die meisten damit anfangen. Dies war die nächste Stufe.

Irgendwann war auch das langweilig und ich ließ die meisten dieser Dinge sein. Hin und wieder mal Kartenlegen um zu erfahren, so rein aus Neugier, was das kommende Jahr so bringt, aber das war es dann auch schon. Ich merkte immer noch nicht, welche Gefahr dahintersteckt und daß bereits Türen geöffnet wurden.

Wie bei vielen Menschen kam bei mir irgendwann die „Sinnfrage“ auf – Warum bin ich hier? Wer wollte daß ich hier bin? Gibt es noch mehr? – Ich muß dazu sagen, daß ich in keinem christlichen Elternhaus aufgewachsen bin, mir ist nichts von Gott oder Yeshua erzählt worden. (Namenschristen auf der Lohnsteuerkarte ja, aber gläubig? Nein!)

Ich lernte Menschen aus der Esoterik kennen und somit begann meine Laufbahn als Mitarbeiterin Satans (was ich damals noch nicht wusste). Ich kam mit Reiki, Kinesologie, Bachblüten, Pendel, Tarot, Human Design, Schamanenreisen, Channeln, Totenbeschwörung, weißer Magie, Meditation in Berührung, wurde damit vertraut und zum Schluss arbeitete ich auch damit.

2004 kam mein Sohn zur Welt… meine Augen waren blind, ich sah nicht wie sehr ich durch diese Dinge schon mein Kind belastete. Er war ein Schreikind, schlief kaum und musste ständig getragen werden, damit er ein wenig Ruhe gab.

Wie bei den meisten Aussteigern aus dieser Szene (Bewegung), musste erst etwas passieren das einen auf den Boden wirft, so daß man nicht mehr aufsteht. 2006 im März war es bei mir soweit… ich kniete auf meinem Balkon und betete „Lieber Gott laß mich deine Liebe und deine Wahrheit leben!“ Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, daß seine Liebe und Wahrheit eine andere ist als die von uns Menschen. Aber er nahm mich beim Wort und mein Weg (sehr holprig und steinig) in die andere Richtung begann.

Ab diesen Zeitpunkt offenbarte Satan sein wahres Gesicht… ich durfte erfahren, erkennen, was ich durch mein Verhalten (wo die Wurzel schon im Kindesalter dafür gepflanzt wurde) meinem Sohn, der mit diesen Dingen ja selbst noch nicht gearbeitet, geschweige denn gespielt hat, denn er war zu diesem Zeitpunkt zwei Jahre alt, angetan habe.

Mein Sohn suchte förmlich nach Gelegenheiten, sich selbst körperlich Schmerzen zuzufügen, obwohl er danach immer bitterlich weinte, weil es im weh tat, aber es war wie ein Drang von dem er bestimmt wurde, er konnte es nicht lassen. Er rannte einfach auf die Straße, obwohl er sah daß ein Auto kam, er sprang einfach vom Hochbett und brach sich sein Schlüsselbein, er sagte „Ich hasse Gott“, ohne einen Anlass dafür bekommen zu haben. Er erzählte einem guten Freund und mittlerweile Bruder von mir, das nachts der böse Geist zur Mama geht und ihr weh tut. Er sah ständig irgendwelche Fratzen und bösen Gesichter, er schlug auch auf mich ein. Er sagte zu mir „Du bist nicht meine Mama, meine Mama ist schwarz du bist weiß.“ Er erzählte von Dämonen und Häusern … und er sagte mir: „Mama ich weiß nicht warum ich das tue, aber ich kann nicht anders!“

Es war die reinste Hölle. Ich hatte Angst mein Kind zu verlieren. Dafür gibt es Zeugen, die das bestätigen können. Dies ist nur ein Bruchteil was geschehen ist.

Warum lässt Gott das zu? Das fragte ich mich oft. Ich habe alles weggegeben und damit aufgehört, ich bat Menschen die ich verletzt habe um Vergebung und war beim Umkehren. Warum mußte mein Kind so leiden? Ganz einfach – um mir meine Schuld bewusst zu machen, um mich erkennen und am eigenen Leib erfahren zu lassen was und vor allem WER hinter diesem ganzen Geschehen steckt. Was es heißen und bedeuten kann, wenn man sich mit solchen Dingen befasst. Daß man selbst seine unschuldigen Kinder damit belastet und behaftet.

Seit knapp eineinhalb Jahren, durch intensive Gespräche, Seelsorge, Gebet und Arbeit mit meinem Sohn, hat sich die Situation geändert. Was noch übrig ist, ist die Angst im Dunkeln. Ich weiß, für einige mag es sich sehr fremd anhören, weil sie die Erfahrung nie gemacht haben. Seid dankbar darüber und holt euch solche Dinge nicht ins Haus, auch wenn ihr euch dabei denkt „Das kann mir ja nichts antun, denn ich bin doch aufgeklärt und Christ!“

Wir hatten so eine ähnliche Situation mit Edelsteinen, nachdem ich schon alles entsorgt hatte. Meine Mutter besaß ein paar kleine Edelsteine, welche in diesen Kreisen als Heilsteine gelten und für solche Zwecke unter anderem angewendet bzw. hergestellt werden. Meine Mutter kaufte sie sich aber nicht aus diesem Grund, sondern einfach nur weil sie schön anzusehen sind und schenkte auch einige meinem Sohn. Mein erster Gedanke war, ich will die nicht in meiner Wohnung und ich hatte ein ungutes Gefühl. Mein Sohn aber hing an diesen Steinen, weil es ein Geschenk seiner Oma war. Ich beruhigte mein Gewissen mit den Worten: „Ich arbeite ja nicht mehr damit und bin aufgeklärt.“ So wanderten diese Steine in unsere gereinigte Wohnung und staubten im Regal vor sich hin. Ein paar Monate später (es war in den Winterferien 2010, also gar nicht lange her) erzählte mir mein Sohn beim zu Bett gehen, daß er Angst habe am nächsten Morgen nicht mehr aufzuwachen. Ich erschrak und fragte ihn ob er das schon öfters hatte. Er sagte „Ja“!

Ich rief Wolfgang sofort an und Klaus war auch in der Leitung. Ich erzählte ihnen das und bat um Gebet. Klaus meinte nur „schmeiß die Edelsteine weg, da ist ein Fluch drauf.“ Ich erklärte meinem Sohn, daß wir die Edelsteine wegwerfen müssen und was es mit diesen Steinen so auf sich hat. Kindgerecht natürlich. Er willigte ein und ging mit mir am späten Abend noch zur Mülltonne hinaus und warf sie selbst hinein. Seit diesem Zeitpunkt hat er keine Angst mehr, am nächsten Morgen nicht mehr aufzuwachen.

Auch wenn wir uns selbst nichts dabei denken und nichts Böses mit diesen Sachen vorhaben, aus welchem Grund auch immer wir uns das ins Haus holen, diese Dinge sind behaftet und es ist Gott ein Greuel. Das zeigt er uns immer wieder und gibt es uns unmissverständlich zu verstehen anhand solcher Begebenheiten.

Der Grundstein wird in frühester Kindheit, in den Kindergärten, Schulen, Filmen, Spielsachen usw. gelegt. Lasst uns beten zusammen für unsere Kinder, für alle Kinder…