Forneberg, Glauben alle Religionen an denselben Gott?

Forneberg_GlaubenWas ist Wahrheit? Welche Religion liegt richtig? Oder glauben am Ende doch alle an denselben Gott? Diesen Fragen geht der Autor angesichts der heute immer mehr um sich greifenden ökumenischen und interreligiösen Einheitsbestrebungen nach. Dazu hat er Lebenszeugnisse von 9 völlig unterschiedlichen Personen gesammelt. Allen gemeinsam ist die Tatsache, dass sie in den verschiedensten Kulten und Religionen trotz langem Suchen keine Erfüllung fanden, bis sie sich schließlich zum Gott der Bibel bekehrten und Jesus Christus ihr Leben übernahm.

Da ist ein Mann, der alles ausprobiert hatte. Sowohl Buddhismus, Hinduismus, Islam, die Lehren der Indianer oder Okkultismus. Alles brachte ihn weiter Richtung Abgrund. Da ist eine Frau, die von der Astrologie zum Glauben kam. Oder ein Mann, der meinte im Klosterleben Freiheit zu finden, dort aber genau das Gegenteil fand und den erst Jesus wirklich frei machte. Man liest Berichte von Menschen, die vom Hinduismus oder vom Islam zu Christus kamen und erhält interessante Einblicke in diese hoffnungslosen Religionen, in denen man keinen Frieden findet. Vor allem der Lebensweg einer jungen deutschen Frau, die einen Muslim heiratete und zum Islam konvertierte, ist sehr bewegend. Ein anderer Bericht steht unter der Überschrift „Vom Massai-Krieger zum Friedensrufer Gottes“.

Auch die Lebenszeugnisse eines ehemaligen Mormonenpriesters und einer eingefleischten Esoterikerin sind lesenswert. Für die harmoniesüchtige heutige Zeit brisant aber aufschlussreich, ist der Bericht eines römisch-katholischen Mannes, der eine Frau heiratete, die nicht dieser Kirche angehörte. Nach der Heirat befasste er sich intensiv mit den Dogmen der Kirche und verglich sie mit der Bibel. Dadurch wurde ihm immer klarer, dass viele Lehren keinerlei Anhaltspunkt im Wort Gottes haben und diesem zum Teil sogar entgegenstehen. Er erkannte, dass nicht in einer „allein selig machenden Kirche“, sondern in keinem anderen als in Jesus das Heil zu finden ist und verließ diese Institution.

Sowohl zu Beginn des Buches, als auch am Ende findet man auf über 100 Seiten verschiedenen Meldungen aus Kirche und Gesellschaft, die man als eine Bestandsaufnahme des aktuellen Zustandes bezeichnen könnte. Außerdem finden sich 2 Anhänge mit Fragen über Astrologie und Esoterik.

Das Buch ist zu empfehlen auch wenn ein paar wenige Berichte lehrmäßig etwas fragwürdig erscheinen. Aber es ist eben keine dogmatische Abhandlung, sondern es sind persönliche Lebenszeugnisse. Die Antwort auf die im Titel gestellte Frage ist dabei eindeutig. Keineswegs haben alle Religionen und Ideologien denselben Gott als Grundlage. Im Gegenteil – es gibt nur einen Gott und zwar den Gott der Bibel, der sich in seinem Sohn Jesus Christus und in seinem schriftlich fixierten Wort offenbart hat. Er ist die einzige Person, die wirklich Frieden bringen kann; sowohl für die Gesellschaft als auch für jeden einzelnen. Diese Ausschließlichkeit hochzuhalten ist gerade in Zeiten der religiösen Globalisierung und eines Einheitsstrebens unter Ausblendung der Wahrheit, vonnöten.

Sebastian Gruner (Erlbach-Kirchberg)