Gender Mainstreaming

Norwegen_Gender

Norwegens bekanntester Komiker und Soziologe über Gender Mainstreaming: „Ich fühlte mich von meinen Universitätslehrern betrogen.“

Im Jahre 2002 rief die Weltbank die Gender Mainstreaming Strategy ins Leben, um Genderaspekte „systematisch ins Tagesgeschäft der Bank zu integrieren. Aus Mitteln der Weltbank und anderer Geber sind bis 2010 über 60 Millionen US-Dollar in das Projekt geflossen. Die EU-Politik sieht ebenfalls die Förderung des Gender Mainstreaming vor, hat aber bislang die Umsetzung den nationalen Parlamenten überlassen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend [ist übrigens jemand aufgefallen, dass Männer nicht genannt werden? … ] der Bundesrepublik Deutschland hat unter Führung ihrer ehemaligen Ministerin Ursula von der Leyen den Genderismus ebenfalls intensiv vorangetrieben.

Nun hat der norwegische Soziologe Harald Eia, der zugleich der bekannteste Komiker Norwegens ist, die Genderideologie hinterfragt und ist zu dem Schluss gekommen, dass die „Gendererziehung“ in Norwegen, die immerhin mit einem Jahresbudget von 56 Millionen € gefördert wurde, nicht den gewünschten Effekt erzielte. Im Gegenteil, das klassische Berufsverhalten, wonach Frauen frauentypische und Männer männertypische Berufe ergreifen, hat sich trotz der Genderpolitik nicht verändert. Harald Eia kommt zu dem Schluss:

  • Es braucht eine Art „Besessenheit“, so ein Projekt zu initiieren und gegen eine ideologische Front durchzustehen.
  • Die seit den 70ern praktizierte “Genderlehre” – jenseits der anerkannten Wissenschaften – ist im sozialdemokratischen Norwegen wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.
  • Die befragten Genderexperten waren es offensichtlich nie gewohnt, dass ihre Theorie hinterfragt wurde. Ihre Diskursfähigkeit wurde nie auf die Probe gestellt.
  • Eia konnte zeigen: „Money corrupts science“.
  • die Staatsideologie „Gender“ wurde durch die Bürgergesellschaft nie legitimiert. Gender gehörte nicht zum öffentlichen Diskurs, obwohl es ihn manipuliert.
  • Wohlfahrtsstaat (finanziert durch die norwegische Erdölförderung) und Gender-Ideologie sind eine schädliche Kooperation eingegangen

Die kühne journalistische Vorgehensweise des Soziologen und Komikers hat schließlich dazu geführt, dass die sprachlosen Sozialdemokraten die Förderung der Gender Studies, die „außerhalb der etablierten Wissenschaften“ agieren, eingestellt wurden.

 

Gender-Mainstreaming ist „wirre Ideologie“

Laut dem Gender-Mainstreaming-Konzept definiert sich das Geschlecht vor allem über die Erziehung. Die gläubige Journalistin Birgit Kelle spricht sich öffentlich gegen den „Gender-Wahn“ aus und behauptet, dass es keine Wissenschaft sei, sondern eine wirre Ideologie, die uns die Politik aufzwinge. Wir haben Frau Kelle gefragt, ob sie lieber das traditionelle Familienbild zurück haben will und warum sie auch gegen das Recht auf Adoption für homosexuelle Paare ist.

– Quelle: Medienmagazin pro