Görsch, Die Schatten der Nacht

Schatten der NachtDieses Buch ist ein persönliches Buch. Der Autor Carsten Görsch hat es für all jene geschrieben, die sich auf dem Weg nach Hause verirrt haben und die sich ängstigen, weil die Dunkelheit bald anbricht. Denn die Zeichen der Zeit lassen uns alle erkennen, dass große, umwälzende Ereignisse bevorstehen, die bereits ihre Schatten vorauswerfen. Diese Schatten machen uns Angst. Da müssen wir nicht erst nach Japan oder Libyen blicken. Dieses Buch wurde lange vor diesen Ereignissen fertiggestellt, womit bestätigt ist, dass die Dinge fest beschlossen sind und dass sie geschehen werden.

In seinem Vorwort schreibt der Autor: »Die Ausführungen in diesem Büchlein sind leicht zu lesen, aber schwer zu verdauen. Es sind zeitgenössische Informationen, die zu den Aussagen der Bibel in Bezug gesetzt werden. Sie eignen sich als Gute-Nacht-Geschichten. Man kann sie lesen bevor man schlafen geht. Mögen sie dir den Schlaf rauben, bis du Frieden gefunden hast.«

Wir Christen wissen die Zeichen der Zeit zu beurteilen. Da wir die Bibel haben und kennen (sollten), wissen wir um Gottes Plan und seine Wahrheit. Wie lange es noch dauert, bis das Ende kommt, wissen wir nicht. Das ist gut so! Doch was wir wissen ist das, was Jesus selbst gesagt hat: »Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. All dies aber ist der Anfang der Wehen.« (Mt 24,6-8).

Zweierlei bleibt uns zu tun, wenn wir diese Zeichen erkennen: Unser Blick muss auf das Ziel gerichtet sein – auf Christus selbst! Und wir müssen die alte und immer neue Botschaft des Christus verkündigen: »Lasst euch versöhnen mit Gott!« (2. Kor 5,20).

Carsten Görsch beherzigt beide Punkte. Mit dem fortwährenden Blick auf Christus beleuchtet er anhand der Offenbarung nüchtern den endzeitlichen Geist. Alle brisanten Themen unserer Zeit, der Zeit des Paradigmenwechsels, werden in den verschiedenen Kapiteln abgehandelt. Einige möchte ich hier anfügen: Kriege, Hunger, Depressionen, Internet, die totale Überwachung, Seuchen und Erdbeben. Carsten Görsch bietet sorgfältig recherchierte Fakten und vermeidet somit eine hysterische Endzeit-Prophetie, denn das, was man liest, ist nachvollziehbar und spielt sich direkt vor unseren Augen ab. Den Vorwurf, wir Christen würden nur Angst schüren, darf man nicht gelten lassen, denn nicht wir sind es, die Angst schüren, die Menschen sind es, die voller Angst lieber den Kopf in den Sand stecken. Doch diese »Vogel-Strauß-Politik« bewahrt nicht vor dem Unglück. Wir sollen aber weise sein und das ist Carsten gut gelungen, denn er bietet nach der Wahrheit die Gnade Gottes an und zeigt ganz klar den Weg zum Vaterhaus auf, indem er in dem Kapitel »Sind wir noch zu retten?« das Evangelium erklärt.

Denn was ist das größte Unglück der Menschheit? Tsunami, Kriege, Erdbeben oder Krankheit, Leid und Tod? Nein, das größte Unglück, das einem Menschen widerfahren kann ist, dass er von Gott getrennt ist. Darum empfehle ich, dieses Buch vielfach zu verbreiten.

Markus Finkel, in »Gemeinde und Mission«, Ausgabe 2/2011 // CLV.de