Gott ist gut zu uns – oder etwa nicht?

„Ja, steht mein Haus nicht fest bei Gott? Denn er hat einen ewigen Bund mit mir gemacht, in allem wohl geordnet und sicher – wird er nicht alles gedeihen lassen, was mir zum Heil und zur Freude dient?“ – 2. Samuel 23,5

Ist es nicht so? Doch, so ist es, der Christ spricht aus Erfahrung: Bei Gott steht mein Haus sicher, auf festem Felsen. Wenn der Sturm kommt und die Wassermassen, dann fällt das Haus nicht, sondern es bleibt unversehrt. Viele haben das erfahren und wissen das, zum Beispiel auch König David.

Der Sturm kommt, andererseits. Das ist normal und Gott sagt nicht, dass wir keinen Sturm erleben. Christen wie Nicht-Christen leben in denselben unruhigen Zeiten – gesundheitlich, gesellschaftlich, wirtschaftlich. David musste immer wieder kämpfen und auch fliehen, denn viele wollten ihn töten. Aber Gott hat ihn bewahrt bis ins hohe Alter. So liegen auch wir in Gottes Hand.

Nicht nur das, sondern Gott hat es auch in Davids Leben „gedeihen lassen“. Bestimmte Dinge wachsen und sprießen wie Pflanzen oder Haare. Gott schenkt Gelingen und Segen zu einem Leben im Überfluss. Nicht unsere Probleme, sondern „alles, was mir zum Heil und zur Freude dient“, das lässt Gott wachsen. Der Christ wird von Gott geformt und fröhlich vor Gott.

Die Bibel ist voller Zusagen, dass Gott versorgt und nur das Beste für uns will. Im Rückblick ist das immer einfacher zu glauben als im Sturm. Und dennoch bleibt es genauso wahr, egal in welcher Situation wir uns befinden. Nehmen wir es an: Mein Haus steht fest bei Gott, er sorgt für mich. Mehr noch, er lässt alles wachsen, was mir zum Guten dient.

Es ist und bleibt wahr, weil es Gottes Zusage ist. Gott hat den Neuen Bund mit uns geschlossen in Jesus Christus. Dieser Bund ist ewig, Gott ändert sich nicht. Sein Wort und seine Zusagen bleiben bestehen.