Greift der Staat nach unseren Kindern?

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Greift der Staat nach unseren Kindern? Es gibt viele Anzeichen, daß durch eine Fülle von Maßnahmen in Bezug auf die Erziehung der Kinder unser Grundgesetz unterlaufen wird.

1. Es handelt sich um die Bemühung von staatlichen Eingriffen in die Kleinkindererziehung:

durch die Intention, flächendeckend Krippenplätze für 0-3-Jährige einzurichten,
durch den Ausbau von Kitas, das heißt durch ganztägige Einrichtungen für 3-6-Jährige mit der Tendenz, diese zur Pflicht zu machen,
durch die staatliche Überwachung von jungen Familien und
durch die Schwächung der Einverdienerfamilie im Unterhaltsrecht.

2. Es handelt sich um den Absolutheitsanspruch des Staates auf die Grundschulpädagogik:

durch Ausweitung der Zentralisierungen,
durch die Erschwerung von Privatschulen,
durch das Verbot von Homeschooling.

3. Es handelt sich um eine Veränderung des weiterführenden Schulsystems,

durch die Intention, Haupt- und Realschulen aufzugeben zugunsten einer Erweiterung der Gesamtschulen zu Mammutschulen (Gemeinschaftsschulen genannt),
durch Ganztagsunterricht der Schüler.

4. Es handelt sich um eine Vereinheitlichung der Schulpläne:

durch ein Zentralabitur.
durch eine Überflutung mit Leistungsnachweisen,
durch Verpflichtung zu einer unangemessenen Sexualerziehung,
durch eine Ideologisierung der Bildungsinhalte.

5. Es handelt sich um eine Gesetzesvorlage für autonome, vom Staat kontrollierte Kinderrechte.

Zum Artikel von Christa Meves

 

– Bild: ©pixelio/Gabi Eder