Raus aus der Hektik – biblische Weisheit

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Wir leben im Computerzeitalter, die neuesten und aktuellsten Informationen sind per Mausklick zu haben. Ein gutes Buch wird immer seltener gelesen. Stattdessen sind wir ständig auf dem neuesten Stand und haben Angst, irgend etwas zu verpassen. Nichts ist älter als die Zeitung von gestern, so der Volksmund. Hinzu kommt der Konkurrenzdruck, der andere könnte schneller sein und wir bleiben am Ende auf der Strecke. Im folgenden ein praktischer Beitrag zur Entschleunigung. Gleichzeitig ein Plädoyer, umzudenken und seinen Lebensstil zu hinterfragen.


Welche Auswirkungen hat der Hochgeschwindigkeitslebensstil auf die Menschen?

1. Wenn es hektisch wird, fühlen wir uns gestresst, müde, erschöpft und überfordert.

2. Wenn das Leben hektisch wird, geht die Freude flöten.

„Mein Leben eilt noch schneller als ein Läufer, nicht einer meiner Tage bringt mir Glück.“ (Hiob 9,25)

3. Wenn ich nur noch in Hetze bin, bin ich weniger produktiv.

„Gute Planung und harte Arbeit führen zu Wohlstand, wer aber überstürzt handelt, steht am Ende mit leeren Händen da.“ (Sprüche 21,5)

„Ein Mensch, der es allzu eilig hat, verfehlt leicht den richtigen Weg.“ (Sprüche 19,2)

4. Wenn ich zuviel um die Ohren habe, kann ich Gott nicht hören.

„Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin!“ (Psalm 46,11)

Vier Schritte, das Lebenstempo zu verringern

1. Stoppe den ständigen Drang nach mehr!

Was treibt uns an? Meinen wir, wir müssten uns oder anderen etwas beweisen? Wir versuchen unseren Wert zu beweisen durch das, was wir tun. Solange du deinen Wert vermischst mit deiner Arbeit, deiner Leistung, wirst du immer gestresst sein! Erkenne, dass du Gott wichtig bist unabhängig von dem, was du leistest!

„Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind.“ (Prediger 4,6)

„Gelassenheit verlängert das Leben; Eifersucht aber zerstört es.“ (Sprüche 14,30)

2. Lerne, nein zu sagen.

„Es ist dem Menschen ein Fallstrick, unbedacht Gelübde zu tun und erst nach dem Geloben zu überlegen.“ (Sprüche 20,25)

3. Beachte das 4. Gebot.

„Halte den Ruhetag in Ehren, den siebten Tag der Woche! Er ist ein heiliger Tag, der dem Herrn gehört. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Tätigkeiten verrichten; aber der siebte Tag ist der Ruhetag des Herrn, deines Gottes. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, auch nicht dein Sohn oder deine Tochter, dein Sklave oder deine Sklavin, dein Vieh oder der Fremde, der bei dir lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer mit allem, was lebt, geschaffen. Am siebten Tag aber ruhte er. Deshalb hat er den siebten Tag der Woche gesegnet und zu einem heiligen Tag erklärt, der ihm gehört.“ (2 Mose 20,8-11)

Gott möchte, dass wir regelmäßig körperlich, emotional und geistlich auftanken!

„«Geht jetzt an einen einsamen, stillen Platz!» sagte Jesus zu ihnen. «Ihr habt Ruhe nötig!» Es waren nämlich so viele Menschen bei ihnen, daß sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden.“ (Markus 6,31)

„Ihr steht frühmorgens auf und gönnt euch erst spät am Abend Ruhe, um das sauer verdiente Brot zu essen. Doch ohne Gottes Segen ist alles umsonst! Denn Gott gibt denen, die ihn lieben, alles Nötige im Schlaf!“ (Psalm 127,2)

4. Lerne geduldig warten, bis Gottes Zeitpunkt gekommen ist.

„Für alles gibt es eine bestimmte Stunde. Und für jedes Vorhaben unter dem Himmel gibt es eine Zeit.“ (Prediger 3,1)

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