Schlagwort-Archive: Ethik

Null Machos: Männer sagen NEIN zur Prostitution

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Weil wir für sexuelle Freiheit sind, werden wir kein Freier sein!

Männer sagen NEIN zur Prostitution

Ist Prostitution ein «Mannsrecht»? Eine «Freiheit der Frauen»? Eine unausweichliche Realität um auf die «ununterdrückbaren Bedürfnisse» der Männer zu antworten?

NEIN! Schluss mit dieser Propaganda!

Wir, die Unterzeichner dieser Erklärung, Männer jeden Alters, jeder Herkunft, und aus allen materiellen Verhältnissen, lehnen es ab, unsere Sexualität durch bezahlte Beziehungen zu erleben. Für uns ist Sexualität vor allem eine menschliche Beziehung, die mit Gleichheit und Respekt des anderen, seiner Freiheit und seinem Verlangen einhergeht.

Wir laden Sie dazu ein, mit uns zu handeln und öffentlich zu sagen

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Was sagt das Neue Testament zur Todesstrafe?

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Die Hinrichtung des Afro-Amerikaners Troy Davis am 21. September im US-Bundesstaat Georgia hat weltweit Aufsehen erregt und Proteste ausgelöst. Der 1991 für den Mord an einem weißen Polizisten zum Tode verurteilte 42-Jährige hatte bis zuletzt seine Unschuld beteuert. Zweifel an seiner Täterschaft blieben.

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Planet der Affen?

Angesichts der möglichen Eingriffstiefe der Implantation hirnspezifischer menschlicher Zellen in das Gehirn von Primaten und der zentralen Bedeutung von Hirn und Nervensystem für die artspezifischen Befähigungen sowie angesichts unseres vorläufigen und begrenzten Wissens über mögliche Auswirkungen auf Physiognomie und kognitive Fähigkeiten sollte die Einfügung hirnspezifischer menschlicher Zellen in das Gehirn von Primaten nur nach einem interdisziplinären Begutachtungsverfahren unter Einbeziehung des Nationalen Ausschusses möglich sein.

– aus der Stellungnahme des Ethikrats zu Mensch-Tier-Mischwesen

Tätowieren und Piercen – eine harmlose Jugendmode?

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Man schätzt, daß bereits mehr als drei Millionen Deutsche tätowiert sind. Tendenz steigend. Die Symbole variieren tausendfach, von Schlangen, Elfen, Totenköpfen bis Rosen. Diese Tattoos (moderne Bezeichnung für Tätowierungen) sind besonders bei jungen Leuten sehr gefragt. So schreibt eine Tageszeitung schon 1996 unter der Überschrift „Bilder, die unter die Haut gehen“: „Die Fans des Körperkults sind in den 2000 Tattoo-Studios auf der Suche nach der neuen Herausforderungen, nach dem ultimativen Kick. Erlaubt ist, was gefällt: Body-Painting, Nasenringe, Piercing-Metall an allen Körperteilen.“

Gleichzeitig werden immer bizarrere Formen angeboten, die zum Teil auch schmerzhaft sind. Neu im Trend liegt „Branding“, wo die „Opfer“ einiges aushalten müssen, wenn sich ein auf 1000 Grad erhitzter Stempel auf ihre Haut preßt. Für noch härtere Typen gibt es das „Tuckering“, bei dem Metallklammern in die Haut geknipst werden. Fazit: Was früher als Strafe, Demütigung, Entstellung oder Kennzeichnung von Sklaven empfunden bzw. praktiziert wurde, gilt heute als „cool“ und findet wachsende Anhängerschaft. So schreibt wiederum ein weltliches Blatt zum Thema Piercing: Ein Ring durch die Nase, den Bauchnabel oder im Intimbereich ist „in“.

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Lügen haben kurze Beine

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Wie der science.ORF.at am 25.02.2013 bekannt gibt, zeigt eine neue Studie von Angela D. Evans und Kang Lee der kanadischen Brock University, dass schon Kinder ab zwei Jahren anfangen zu lügen. Bei Dreijährigen ist es geläufig und mit ansteigendem Alter steigt auch das Niveau der Lügen an.

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Was geht uns der Karneval an?

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»Wie schön, zuweilen närrisch zu sein – Dulce est desipere in loco«. Dieser aus den Oden des antiken Dichters Horaz (65-8 v. Chr.) stammende Satz ist das Leitmotiv allen karnevalistischen Treibens, das sich jährlich wiederholt. Ist denn das etwas so Schlimmes oder gar Sündhaftes, »zuweilen närrisch zu sein«? Bei den Kindern finden wir es doch ganz natürlich, wenn sie auch mal ein bißchen Unfug treiben, nur zu toll darf es natürlich nicht sein. Spricht nicht sogar Jesus von Kindern, die auf öffentlichem Platz mit ihren Genossen etwas Komödie spielen? (Matthäus 11, 17). Sein Wort enthält keinen Tadel gegen das Spiel der Kinder. Ob wir Großen nicht auch beim Spiel den Kindern gleich sein sollen? Gehört es dann nicht aber zur Miesmacherei und zu der berüchtigten Muckerei der »Frommen«, wenn sie sich »alle Jahre wieder« über die karnevalistische Narretei aufregen?

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Konfetti, Essen, Verkleidungen und Spaß?

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Mal wieder steht dieses volkstümliche Fest vor der Tür: Karneval. In der Schule und im Kindergarten gibt es wieder ein Haufen Konfetti, Essen, Verkleidungen und Spaß. Doch vertiefen wir uns mal in dieses berüchtigte Fest. Was genau ist Karneval? Die Merkmale des Karnevals sind Ausgelassenheit und Fröhlichkeit. Was kaum jemand glaubt, die Wurzeln liegen im Christentum.

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Neuer Trend in Deutschland: Heidenspaß Halloween

Halloween-KuerbisWas haben uns die Amerikaner nicht alles Gutes gebracht: erst den Rock´n´Roll und dann den »Gangsta-Rap«, erst die Care-Pakete und dann das Big-Mac-Menu. Nun schickt sich die amerikanische »Light-Kultur« an, uns mit  einem neuen Phänomen  zu beglücken: Halloween.

Die deutsche Jugend ist auf dem »Horror-Trip«. Skelette und Totenköpfe erobern die Kinderzimmer. Früher schmückten im Herbst bunte Papierdrachen die Fenster. Heute sind es Hexen und Gespenster. Und die weltoffenen Eltern stellen sich eine leuchtende Kürbisfratze aus Plastik vor die Haustür. In einem hessischen Kindergarten wurde die Weihnachtsfeier in diesem Jahr kurzerhand durch ein Halloween-Fest ersetzt.

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Verlust der Familie, Spass an der Gewalt

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Warum werden Menschen zu Terroristen? Eine Studie zu den Motiven der Täter

Warum radikalisieren sich Menschen und werden schliesslich zu Terroristen? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Untersuchung, die das deutsche Bundeskriminalamt in Auftrag gab. Das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung der Uni Duisburg-Essen führte mit 39 Männern, die terroristisch aktiv waren, Interviews durch. 31 von ihnen sind abgeurteilte Straftäter. Es handelte sich um 24 Rechtsextremisten, neun Linksextremisten und sechs Islamisten. Die Radikalisierungsverläufe der Täter waren, ungeachtet der verschiedenen Ideologien, sehr ähnlich.

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