Schlagwort-Archive: Geld

Das Leid mit dem Neid

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»Der Neidische ist sein eigener Quälgeist. Er hat zu seinem eigenen Leid und Unglück noch den Kummer zu tragen, dass er Erfolg und Glück des anderen mit ansehen muss!«

– Charles Haddon Spurgeon

Neidisch sind angeblich immer nur die anderen. Niemand spricht gern über das quälende Gefühl, das heftig am eigenen Selbstwert nagt. »Neid wächst in der Nähe«, sagt Leo Montada, Psychologie-Professor an der Universität Trier. Distanz zur beneideten Person verschafft dagegen Linderung. Wer die Emotion als Herausforderung sieht, ist der Neidfalle entgangen.

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Die fleißige Ameise

Ameise
Jeden Morgen kam die fleißige Ameise fröhlich zur Arbeit. Sie liebte ihre Arbeit. Hier verbrachte sie die meiste Zeit des Tages schwer arbeitend, immer ein Liedchen summend. Sie arbeitete fleißig vor sich hin. Der Generaldirektor, ein dicker fetter Käfer, stellte fest, dass es niemanden gab, der die Ameise beaufsichtigte. So konnte es nicht weitergehen! Er schuf einen Supervisor-Posten und stellte einen Mistkäfer mit viel Erfahrung ein.

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7.012.701 Leistungsbezieher

Armut

Laut dem neuesten Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit (BA), Seite 50, waren im Mai 2013 offiziell 2.936.912 Menschen arbeitslos. Endlich kann man wieder jubeln, denn trotz meteorologischer Umschreibungen der wirtschaftlichen Lage und tatsächlichen Wettererscheinungen wie Regen und Kälte, haben es die Bundesagentur für Arbeit und ihre Statistiker geschafft, die propagierte Arbeitslosenzahl unter die “magische” Drei-Millionen-Grenze zu drücken. Der Frühjahrsaufschwung lässt zwar genauso auf sich warten wie das Frühjahr selbst, weswegen die Auftragslage(!) wetterbedingt(!) schwierig ist, doch alles in allem ist der Arbeitsmarkt robust. Na also …

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Kinderarmut in Deutschland

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Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind erschreckend: In Deutschland herrscht Kinderarmut im doppelten Sinn. Neben der geringen Zahl der neugeborenen Kinder, die in den vergangenen zehn Jahren um 2,1 Millionen gesunken ist, liegt die Armutsquote bei Kindern unter 18 Jahren mittlerweile bei 15,0 Prozent. Der Deutsche Kinderschutzbund bezeichnet diesen Zustand als „dramatisch“.

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Schlimmste humanitäre Katastrophe am Horn von Afrika

Brot

Das UN-Flüchtlingskommissariat spricht von der „schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt“: Am Horn von Afrika sind als Folge der größten Dürre seit 60 Jahren mehr als zehn Millionen Menschen vom Verhungern bedroht, davon sind etwa ein Drittel Kinder. Tausende begeben sich auf die Suche nach Nahrung und Wasser. In hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslagern herrschen chaotische Zustände; Beobachter sprechen von „Höllenvisionen“.

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Fast eine Milliarde Menschen hungern

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Die Zahl der Hungernden in aller Welt ist auf unter eine Milliarde gesunken. Nach neuen Schätzungen litten 925 Millionen Menschen an Hunger; das seien 98 Millionen weniger als 2009, teilten die zwei Organisationen der Vereinten Nationen (UN), FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation) und WFP (Welternährungsprogramm), am 14. September in Rom mit.

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Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Die ganze Betriebswirtschaft basiert doch auf einem einzigen Axiom: dass der Mensch rational handelt. Aber er tut es nicht. Und deshalb können Sie das alles vergessen.

– Erich Sixt, Unternehmer

ESM: Vertrag ohne Rettung

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Der ESM ist kraft Vertrag eine juristische Person die als solche zwar klagen, aber einschließlich ihres Personals niemals selbst verklagt werden kann. Sie bekommt faktisch uneingeschränkten Zugriff auf sämtliche Finanzmittel der Vertragspartner und kann diese sogar gerichtlich einfordern. Am 25. Mai 2012 wurde im Bundestag über den ESM beschlossen. Einmal juristisch ins Leben gerufen, kann der ESM auf rechtlichem Weg nie mehr wieder aufgelöst werden. Ein Monstrum, das über dem Gesetz steht.

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Wer rettet uns vor dem Schirm?

SchirmSo ein Schirm ist etwas Gutes. Er schützt uns vor Regen oder rettet uns vor dem freien Fall. Nun soll er den Euro retten, denn auch die Währung befindet sich in einem solchen. Und weil der Euro gut ist für Europa, ist er auch gut für uns, der Schirm. Und damit das auf Anhieb gleich alle verstehen, hat man den Schirm einstimmig „Euro-Rettungs-Schirm“ genannt. Gleich drei gute Dinge in einem Wort, daran wird schon nichts falsch sein.

Schaut man genauer hin, geht es ums Geld. Um viel Geld. Genauer gesagt um Schulden, aber nicht um unsere. Um Bürgschaften stattdessen. Falls andere nicht tilgen können, dann zahlen wir. Aber nur „falls“ – davon gehen wir ja nicht aus, sagen die Politiker. Wir spendieren also einen Schirm in der Hoffnung, es wird schon nicht regnen. Und wenn es dann regnet werden wir sehen, wie lange er hält. Verstehe ich das richtig? Oder gibt man gar keinen Schirm sondern nur die Hülle ohne Inhalt? Oder macht es am Ende vielleicht gar keinen Unterschied?

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Wer regiert die Welt?

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„Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ – Matthäus 6,24b

In Bern ging vor kurzem die Ausstellung „Lust und Laster“ zu Ende. Sie dokumentierte die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema der „Sieben Todsünden“. Dargestellt wurden Eitelkeit, Neid, Zorn, Trägheit, Habgier, Völlerei und Wollust.

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