Schlagwort-Archive: Irrlehre

Zu fälschen lohnt sich nur, was Wert hat

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Wir dürfen die Schlauheit des Teufels nicht unterschätzen. Weil das Christentum so wunderbar und der Teufel so schlau ist, deshalb ist es ganz logisch, daß er immer wieder versucht, das wahre Christentum zu fälschen. Und wie könnte er das besser als durch ein System. Eine Kirche, egal ob katholisch oder evangelisch oder in sonst einer Form, ist ohne Leben ein verfälschtes Christentum. Man nimmt die Bibel, man spricht von Gott und Jesus Christus und auch vom Gebet, und man sagt alle die frommen Worte – aber man hat keine lebendige Beziehung zu Gott.

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Sarah Young, Ich bin bei Dir – 366 Liebesbriefe von Jesus

ich_bin_bei_dirDas Buch wird als Bestseller deklariert und hat bereits ein Nachfolgebuch und auch eines für Kinder. Im Rahmen einer Konferenz für biblische Prophetie mit dem Thema „Esoterik“, trat die Frage nach einer Beurteilung zu dem Andachtsbuch von Sarah Young auf. Da es mir bis dahin unbekannt war, konnte ich keine unmittelbare Antwort geben, las es aber ein paar Tage später, um mich zu informieren.

Die wichtigsten Informationen fand ich in der Einleitung. Darin berichtet Sarah Young über ihren persönlichen Prozess, Jesu Gegenwart und Reden im Laufe der Jahre immer mehr erfahren zu haben, sodass sie heute in der Lage ist, Gottes Stimme direkt zu hören.

Ihr erstes Erlebnis hatte sie während eines nächtlichen Spaziergangs bei Mondlicht in den Schweizer Bergen. „Plötzlich hatte ich das Gefühl, ein warmer Hauch hülle mich ein. Ich wurde mir einer wunderbaren Gegenwart bewusst, und ich reagierte unwillkürlich damit, dass ich `Lieber Jesus` flüsterte. … in diesem Moment wusste ich, dass ich Gott gehörte“ (S.6+7).

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Toter Buchstabenglaube?

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„Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.“ (2. Korinther 3,6) Toter Buchstabe? Von wegen! Das hört man ja immer wieder: Man dürfe nicht am bloßen, toten Buchstaben kleben, das sei toter Buchstabenglaube usw. Aber nirgends in der Bibel ist von „toten Buchstaben“ die Rede – im Gegenteil heißt es dort: „Der Buchstabe tötet.“ Wer tötet, ist selbst nicht tot – das Töten ist ja gerade der Beweis seiner Lebendigkeit. Was ist also hier mit „Buchstabe“ gemeint? Die Schrift als Gesetz.

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Pfingstpastor stirbt durch Snake-Handling

SnakehandlingMark Wolford, 44 Jahre alter Pfingstpastor aus West-Virginia, gehört zu den Serpent-Handlers, jene extrempfingstliche Gruppierung, die das Wort aus Markus 16,18 und sie werden „Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird’s ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird’s besser mit ihnen werden“ wörtlich nehmen. Am Pfingstsonntag, 27. Mai 2012, hielt Wolford einen Gottesdienst, den er auf Facebook mit den euphorischen Worten ankündigte: „Ich freue mich auf eine wunderbare Zeit an diesem Sonntag. Es wird wie in den alten Zeiten sein… Heilig Geist erfüllte, in Zungen sprechende Gläubige.“

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Legrand, Ich rede mehr in Zungen als ihr alle

LegrandAls ich die euphorischen Zeilen der Herausgeber am Anfang des Buches las, dachte ich mir, dass hier zu dick aufgetragen würde. Nach dem Lesen des Buches muss ich zugeben, dass dem nicht so ist.

Das 2010 wieder neu aufgelegte Werk von Fernand Legrand ist eine biblisch fundierte Studie zum umstrittenen Phänomen des Sprachen- bzw. Zungenredens. Der Autor schreibt kurzweilig, interessant und trotzdem theologisch fundiert. Es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Fernand Legrand selber erfuhr aufgrund seines Forschens in der Bibel einen Wandel seiner Ansicht über den Zweck, die Bedeutung und das Wesen des Zungenredens.

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Warum lässt Gott falsche Lehre zu?

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„Der Irrtum war immer populärer als die Wahrheit, denn er setzt die Maßstäbe niedriger an und kommt fleischlichen Begierden entgegen.“ – A. W. Pink

Wenn Gott souverän ist, warum lässt er es zu, dass es heute so viele falsche Lehrer gibt, die eine Unmenge an Menschen verführen? Ein kurzer Blick auf die 50 einflussreichsten christlichen Gemeinden der Nation führt uns die Frage vor Augen, wie es dazu kommen konnte, dass wir an den Punkt kamen, dass so viele suspekte Lehrer so große Massen anziehen? Kürzlich traf ich auf diesen hilfreichen Auszug aus einer Schrift von Arthur W. Pink:

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Mega-Gottesdienste wirken wie Drogen

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Gottesdienste in US-amerikanischen Mega-Kirchen wirken auf die Besucher wie eine Droge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Soziologen James Wellman von der „University of Washington“ in Seattle (Bundesstaat Washington). Sie wurde auf der Jahrestagung der Amerikanischen Soziologischen Vereinigung am 19. August in Denver (Bundesstaat Colorado) vorgestellt. „Die Mitgliedschaft in einer Mega-Kirche ist die am weitesten verbreitete Art, mit der Christen in den USA Gott die Ehre geben“, so Wellman. „Deshalb sollte man diese Kirchen verstehen.“

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Zum Sonntag – An die Stelle der Liebe trat das Gesetz

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Wichtig ist der Nächste, der Mitmensch, der Bruder: »Jeder von uns lebe dem Nächsten zu Gefallen für das Gute, zu (seiner) Auferbauung« (Römer 15, 2). Aus der Freiheit der Kinder Gottes heraus darf der Christ mit gesellschaftlichen Normen so umgehen, wie es seinem Mitmenschen am besten dient. Wie bei Jesus steht auch bei Paulus die Liebe des Menschen zum Menschen über allen gesellschaftlichen Normen, auch über jenen, die religiös begründet werden.

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Sabbat oder Sonntag – Gott »atmet auf«

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Dass Gott uns an seinem Sabbat in seiner Gesellschaft haben will, ist nicht nur ein Entgegenkommen von seiner Seite, sondern eine Herablassung! Wie tief Gott damit zu seinem Geschöpf herabsteigt, geht aus einem selten gebrauchten, auffällig starken Wort, das in der hebräischen, biblischen Ursprache »naphasch« heißt, hervor. Es bedeutet auf deutsch: »Verschnaufen, nach schwerer Anstrengung aufatmen!«

Dieses Wort kommt in der Bibel nur dreimal vor: Einmal ist es der, von seinem Sohn verjagte König David. Er wird auf der Flucht mit Schmutz und Steinen beworfen. David entkommt und »naphasch«, »atmet auf«. (2. Samuel 16, 14) Ein zweites Mal sind es die Knechte und Mägde und das Vieh, von denen gesagt wird, dass auch sie am Sabbat »naphasch«, »aufatmen« dürfen. (2. Mose 20, 10) Angewendet auf Gott selber steht nun aber dies Wort ein einziges Mal in der Bibel:

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Sonntag – Der erste Tag der Woche

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Die Woche hat sieben Tage: Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag und Mittwoch. Ob Sie sich schon gefragt haben, weshalb die Aufzählung mit Donnerstag beginnt? Nun, sie wurde willkürlich gewählt. Zunächst muss wohl geklärt werden, welcher der sieben Wochentage denn nun der erste ist.

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