Schlagwort-Archive: Islam

„Wie stoppt man radikale Islamisten?“ – ein Kommentar

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„Wie stoppt man radikale Islamisten?“ Dieser Frage wollte Anne will in ihrer letzten Sendung nachgehen. Am Ende blieb die Frage zwar unbeantwortet, stattdessen aber durfte uns die vollverschleierte Frau Illi erklären, warum wir daran Schuld sind, wenn junge Menschen im Namen Allahs Andersgläubige hinrichten. Sie wären ja ausgegrenzt! Illi sollte man für diesen Satz wegen arglistiger Täuschung anzeigen! Sie vertritt hier die PR-Strategie der Islamisten: Zuerst töten wir euch, aber stellen uns als Opfer dar.

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Saudi-Arabien: Harte Strafen für Bekehrungshelfer

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In Saudi-Arabien sind ein Libanese und ein Saudi zu Auspeitschen und Haftstrafen verurteilt worden, weil sie eine Frau zur Bekehrung zum Christentum ermutigt und zur Flucht verholfen haben sollen. Der Vater der jungen Frau hatte die beiden angezeigt. Daniel Ottenberg, Analyst von „Open Doors“, erklärte gegenüber pro, warum die in Saudi-Araben gesetzgebende Scharia ein Vorgehen gegen solche Gerichtsurteile erschwert.

Der libanesische Christ wurde zu 300 Peitschenhieben und sechs Jahren Gefängnis, der saudische Staatsbürger zu 200 Peitschenhieben und zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Beide Männer waren Arbeitskollegen der jungen Frau, berichtet der amerikanische Nachrichtensender FoxNews. Die Verurteilten wollen Berufung gegen das Urteil einlegen.

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Schirrmacher, Islam und Demokratie – ein Gegensatz?

KuB_Islam_DemokratieBQ: Frau Professor Schirrmacher, die Arabellion macht Ihr neues Buch „Islam und Demokratie – ein Gegensatz?“ höchst aktuell. Welche Antworten geben heutige muslimische Theologen darauf?

Schirrmacher: Etliche muslimische Meinungsführer und Theologen lehnen die Demokratie rundheraus ab. Sie halten sie nicht nur für „unislamisch“, sondern warnen auch Muslime in westlichen Gesellschaften vor einer zu weitgehenden Integration. Sie rufen sie dazu auf, sich abzuschotten und sich ihrer endgültigen Beheimatung in Europa zu verweigern. Besonders die in die Schlagzeilen geratenen Salafisten fallen durch ihre lautstarke Ablehnung der Demokratie und westlichen Gesellschaft auf.

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Islamische Welt: „Demokratie wollen sie alle“

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Sind Islam und demokratischer Rechtsstaat miteinander vereinbar? Führt der Sturz der Diktatoren in der arabischen Welt zum Aufbruch in eine moderne Zivilgesellschaft mit gleichen Rechten für alle Bürger? Diese Fragen stellen sich vielen Beobachtern angesichts der aktuellen Entwicklungen in Tunesien, Libyen, Ägypten und anderen arabischen Ländern. Laut dem Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen lassen sich drei verschiedene Strömungen ausmachen, die von der totalen Ablehnung der Demokratie als einer verderblichen Erfindung des Westens über die Nutzung demokratischer Rechte und Freiheiten zur schrittweisen Islamisierung der Gesellschaft bis hin zur Forderung nach einer klaren Trennung von Staat und Religion reichen. Vertreter dieser Forderung leben allerdings bis heute in vielen islamischen Ländern gefährlich und haben bisher an den großen theologischen Institutionen keinerlei Einfluss.

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Rückkehr zum „wahren Islam“

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Ob Anschläge islamistischer Terroristen wie am 11. September 2001, Initiativen arabischer Staaten zur Islamisierung der UN-Menschenrechte oder bundesweite Koranverteilaktionen und gewaltsame Proteste gegen Muhammad-Karikaturen in Bonn – viele aktuelle Ereignisse und Entwicklungen kann man kaum verstehen, wenn man sich nicht mit den ideologischen Hintergründen beschäftigt. Wahhabiten und Salafisten wollen zurück zum „wahren Islam“. Sie dominieren heute die innerislamischen Diskurse in der islamischen Welt und sogar in vielen westlichen Ländern.

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Islam und Islamismus

Der Islamismus ist auf dem Vormarsch, weil der Islam als Kultur ausgedient hat. Er hat seinen Zenit überschritten, hat keine Antworten auf die Fragen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die sichtbaren Symbole des Islams weltweit sind kein Zeichen der Stärke, sondern der Schwäche. Der Islamismus lebt von Kampfparolen und Wut. Viele verwechseln das mit dem Vormarsch des Islams. Aber was wir erleben, ist das letzte Aufbäumen eines überkommenen Wertesystems aus dem Mittelalter.

– Hamed Abdel-Samad, Tagesschau.de, 22.11.2010

Schirrmacher, Islamismus

Islamismus-Christine-SchirrmacherSie zählt zu den profiliertesten deutschen Islamwissenschaftlern, lehrt unter anderem an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Leuven in Belgien und engagiert sich für Menschenrechte in islamischen Ländern. Christine Schirrmacher erläutert in einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Israelreport den Unterschied zwischen „Islamismus“ und „Islam“.

Israelreport: Sie haben Bücher mit dem Titel „Der Islam“ geschrieben. Wieso ist „Islamismus“ etwas anderes als „Islam“?

Christine Schirrmacher: Unter „Islamismus“ versteht man Politik im Namen des Islam mit dem Ziel der Schaffung eines Staates unter der Herrschaft eines Kalifen. Islamisten fordern, dass – nach einer gewissen Übergangszeit – alle Bereiche der Gesellschaft wie das Eherecht oder das Strafrecht am religiösen Recht des Islam – der Scharia – ausgerichtet und die Lebensweise Muhammads im 7. Jahrhundert möglichst genau nachgeahmt werden. In einem solchen Staat ist natürlich für demokratische Freiheiten, Gleichberechtigung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen oder auch zwischen Männern und Frauen kein Platz.

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Blasphemiegesetz in Pakistan

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Wie das ‘Blasphemiegesetz’ gegen Christen angewendet wird

Lästerung“ des Islam kann in Pakistan mit dem Tod bestraft werden, dies ist geltendes pakistanisches Recht. Dass Asia Bibi zum Tode verurteilt wurde und auf ihre Hinrichtung wartet, sorgt für internationalen Aufruhr, auch Papst Benedikt XVI. setzt sich für sie ein. Doch noch weitere christliche Familienmütter sind in Pakistan Opfer des Blasphemiegesetzes geworden. Für einige von ihnen ist der Prozess mit dem Freispruch beendet worden, für andere mit der Verurteilung. Einige warten noch auf das Urteil, andere sind wegen der Bedrohung durch Extremisten gezwungen, versteckt zu leben.

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Hübsche Konvertitin präsentiert hässlichen Islam

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Eine Bekehrung vom Islam zum Christentum ist ein radikaler Bruch – wie ein komplett neues Leben. Die attraktive junge Pakistanerin Sabatina James ist diesen Weg gegangen. Aber die Schatten der Vergangenheit holen sie immer wieder ein. Vielleicht rechnet sie deshalb in ihrem neuen Buch „Nur die Wahrheit macht uns frei“ so brutal ab mit einer Religion, die in ihren Augen nur Unterdrückung bedeutet.

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Sabatina James – Kurzportrait

sabatinaDer Name Sabatina James taucht immer mal wieder auf, wenn man sich mit dem Schicksal von Konvertiten vom Islam zum Christentum befasst. Speziell die Situation von Frauen, die mehr Freiheit einfordern mögen, als islamische Familien ihnen zugestehen, sind im Fokus des Engagements dieser mutigen Frau.

Sabatina James wurde 1982 in Pakistan geboren, migrierte mit ihrer Familie im Alter von 10 Jahren nach Österreich und wuchs dort in der Nähe von Linz auf. Sie lebte schon damals “in zwei Welten”. Einerseits ging sie zum Gymnasium und hatte Kontakt mit ihren Mitschülern und Freunden, andererseits hatte sie ihre Rolle in der patriarchalisch orientierten, noch immer ganz pakistanischen Familienstruktur zu spielen. Ein Spagat, den auch viele Töchter türkischer oder arabischer Familien hier in Deutschland nur zu gut kennen. Sabatina James spricht von dieser Zeit heute öffentlich als “mein Martyrium”.

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Verheiratet mit Muhammed

frau_schleier„Er stellte sich mir als Jamie aus Italien vor“, erzählt W. L. Cati über die erste Begegnung mit ihrem zukünftigen Ehemann. Sie ist eine bekannte Sprecherin und eine der führenden Koryphäen in den USA zum Thema islamische Ehen. „Erst einige Zeit später stellte ich fest, dass sein richtiger Name Muhammed lautet und er aus Aleppo in Syrien kommt“, fügt sie hinzu.

W. L. Cati schreibt es ihrer Jugend und Naivität zu, dass dieser erste Eindruck noch nicht genügte, um bei ihr die Alarmglocken läuten zu lassen bezüglich der Gefahren, die noch auf sie zukommen würden. Sie schreibt darüber in ihren Büchern „Erschlichenes Ja-Wort” (Originaltitel: „Vow of Deception“) und “Verheiratet mit Muhammed” (Originaltitel: „Married to Muhammad“).

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James, Sterben sollst du für dein Glück

sterben_sollst_duZugegeben: Dies Buch hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und ist keine “druckfrische” Empfehlung mehr. Aber dennoch haben die an sich sehr persönlichen Eindrücke einer jungen, pakistanischen Frau in Europa noch immer eine Aktualität, die eher noch zu- als abnimmt. Da sie mittlerweile seit Jahren eine katholische Christin ist, besitzen ihre An- und Einsichten auch für unser Thema eine gewisse Relevanz. Deshalb sei ihr Buch hier kurz vorgestellt.

Sabatina James, die mittlerweile aus TV und Net bekannte Frauenrechtlerin, beschreibt in ihrem ersten Buch eigentlich einen ganz individuellen, aber an sich unspektakulären Lebensweg. In klaren, gut verständlichen Worten fasst sie kurz und knapp ihr Leben vor und nach der Umsiedlung ihrer Familie von Pakistan nach Österreich zusammen. Der anfängliche “Kulturschock” zwischen den beiden Ländern weicht in ihrem Leben unmerklich und langsam dem durchaus nicht ungewöhnlichen Pubertätskonflikt der heranwachsenden Sabatina mit ihren gestrengen Eltern.

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