Schlagwort-Archive: Israel

Taumelbecher Jerusalem

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„Von Israel spricht der Herr, der den Himmel ausbreitet und die Erde gründet und den Atem des Menschen in ihm macht: Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker ringsumher und auch Juda wird’s gelten, wenn Jerusalem belagert wird. Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln.“

– Sacharja 12,1-3

Lesen Sie im folgenden die lesenswerte Auslegung von Dr. Gassmann über Israel in der Endzeit. Die Prophetien erfüllen sich mehr und mehr vor den Augen unserer Generation.

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Wie glaubwürdig ist Gottes Wort?

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Bleibt Gottes Wort ewig bestehen? Provokativ stellt Ludwig Schneider den Leser der November Ausgabe von israel heute diese Frage. Unter den Artikel mit der Überschrift „Wie glaubwürdig ist Gottes Wort?“ listet er einige Bibelverse mit Gottes Verheißungen an das jüdische Volk. Der Leser wird aufgefordert anzukreuzen, ob das zitierte Wort für ihn heute noch gültig ist oder nicht.

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Montefiore, Jerusalem – Die Biographie

JerusalemÜber Jerusalem sind schon viele Bücher verfasst worden – doch diesmal ist die Stadt, die so viele Kriege durchlitten hat, die Protagonistin. Von der Eroberung durch König David bis zum Ende der Teilung im Sechstagekrieg schildert Simon Sebag Montefiore Höhen und Tiefen der wechselvollen Jerusalemer Geschichte.

In dieser Biographie steht Jerusalem nicht nur im Zentrum der Handlung. Montefiore schreibt ihr auch menschliche Empfindungen und Attribute zu. So trägt das Kapitel über die Jüdischen Kriege vor der Zerstörung des zweiten Tempels durch Titus, das die Zeit zwischen 66 und 70 darstellt, den zusätzlichen Titel „Der Tod Jerusalems“. Und trotz vieler „Ausflüge“ in andere Teile der Region, in die er handelnde Personen begleitet, kehrt er immer wieder in die zentrale Stadt zurück.

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Oslo: Simulation der Gräuel Israels?

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Einen Tag vor dem Massaker auf der Insel Utøya bei Oslo wurde in dem sozialistischen Jugendlager im Beisein von Norwegens Außenminister Jonas Gahr Støre eine Anerkennung des „Staates Palästina“ und ein Boykott Israels thematisiert.

Wie die israelische Zeitung „Jedijot Achronot“ und norwegische Zeitungen berichten, hielten Teilnehmer des Jugendcamps ein Spruchband mit der Aufschrift „Boikott Israel“ hoch, als der Außenminister auf der Insel ankam. Støre beteiligte sich an einer Podiumsdiskussion mit einer norwegischen Journalistin und der Leiterin eines christlichen Hilfsfond. Beide seien bekannt für ihre anti-israelische Positionen, berichtet die israelische Zeitung. Støre stimmte zu, dass den Palästinensern ein Staat zustehe, wollte sich aber nicht zu einem Boykott Israels äußern.

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Wunder im Gazakrieg: Ein starker Ostwind

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Israels Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ war während des Gazakrieges überaus erfolgreich, aber es vernichtet nicht alle anfliegenden Raketen der Terroristen. Etwa zehn Prozent der anfliegenden Raketen, die auf bewohntes Gebiet fallen, werden von den Abwehrraketen nicht getroffen. Man sollte meinen, dass dies zu schweren Opfern unter der israelischen Bevölkerung führt, aber das ist nicht der Fall.

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Pallywood: Weltöffentlichkeit mit Video getäuscht

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Der zwölfjährige Mohammed al-Dura, der im Jahr 2000 angeblich in den Armen seines Vaters von israelischen Soldaten erschossen wurde, wurde weltweit zu einer palästinensischen Symbolfigur. Millionen von Fernsehzuschauern trauerten mit seinem Vater, der sein Kind nicht vor den Kugeln retten konnte. Tunesien gab eine Briefmarke für das „Märtyrerkind“ heraus (Foto). Doch schon bald kamen Zweifel auf. Eine von der israelischen Regierung eingesetzte Untersuchungskommission, die den Tod des Jungen untersuchte, hat am Wochenende ihre Ergebnisse vorgelegt. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass der Junge am Ende des Videos noch am Leben war. Es gebe keinerlei Belege dafür, dass der Junge von israelischen Kugeln getroffen worden sei, wie das der französische Staatssender „France 2“ behauptete und damit eine weltweite Welle der Empörung auslöste.

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Primitivste Propaganda

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Wie viel Propaganda ist in seriösen Medien erlaubt? In seinem aktuellen Beitrag „Der Krieg geht nie zu Ende“ hat das Magazin „Stern“ auf jeden Fall eine Grenze überschritten: In einer Bilderserie zeigt es verstümmelte Palästinenser aus dem Gazastreifen.

Zu Politik gehört auch Propaganda, so wie Werbung zu einer erfolgreichen Verkaufskampagne gehört. Niemand hat je von der Werbung gefordert oder gar von ihr erwartet, dass sie nichts als die reine Wahrheit verkündet. Per Gesetz darf die Werbung nichts Falsches behaupten, also lügen. Aber gewiss doch darf sie alle emotionalen und psychologischen Register ziehen mit blonden lockigen Kindern, zufriedenen Kühen auf der Weide und sexy Frauen, um die Kunden mit allen ihren Sinnen zum Kauf zu verführen. Genauso funktioniert die Politik.

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„Ich bin der ich bin!“ – 2. Mose 3,14

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„Wie kann man den Bibelvers aus 2. Mose 3,14 „Ich bin der ich bin!“ oder anders übersetzt „Ich werde sein, der ich sein werde!“ richtig verstehen?“ Der hebräische Satz, so wie Gott sich Mose am brennenden Busch vorstellt, lautet „eheje ascher eheje“ und wird allgemein mit „Ich bin, der ich bin!“ oder „Ich werde sein, der ich sein werde!“ übersetzt, was seinen Ursprung in der griechischen Septuaginta-Übersetzung „ego eimi ho on“ hat, woraus der lateinische Vulgatatext „ego sum qui sum“ stammt. Dies ist grundsätzlich nicht verkehrt, übersieht aber eine wichtige Nuance und bleibt somit eine unpersönlich griechische Philosophie, denn „Ich bin, der ich bin“ ist platonisch abstrakt.

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