Schlagwort-Archive: Israel

Taumelbecher Jerusalem

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„Von Israel spricht der Herr, der den Himmel ausbreitet und die Erde gründet und den Atem des Menschen in ihm macht: Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker ringsumher und auch Juda wird’s gelten, wenn Jerusalem belagert wird. Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln.“

– Sacharja 12,1-3

Lesen Sie im folgenden die lesenswerte Auslegung von Dr. Gassmann über Israel in der Endzeit. Die Prophetien erfüllen sich mehr und mehr vor den Augen unserer Generation.

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Gottes Weg mit Israel – 12 Thesen

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1.) Gottes Wesen und Auserwählungshandeln

Gottes Wesen ist Liebe. Diese Liebe teilt sich mit. Die Dreieinigkeit Gottes ist Inbegriff der Liebe. Die drei göttlichen Personen lieben sich unendlich. Die ganze Schöpfung trägt die Spuren der göttlichen mitteilenden Liebe: Leben funktioniert durch Dienen und Weitergeben und Empfangen. So schenkt Gott auch sein Heil, indem er ein Volk beruft (Israel) und durch dieses eine Volk die ganze Menschheit segnen will und segnet.

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Wie glaubwürdig ist Gottes Wort?

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Bleibt Gottes Wort ewig bestehen? Provokativ stellt Ludwig Schneider den Leser der November Ausgabe von israel heute diese Frage. Unter den Artikel mit der Überschrift „Wie glaubwürdig ist Gottes Wort?“ listet er einige Bibelverse mit Gottes Verheißungen an das jüdische Volk. Der Leser wird aufgefordert anzukreuzen, ob das zitierte Wort für ihn heute noch gültig ist oder nicht.

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Juden – eine moralische Bedrohung

Der Hass der Nazis lässt sich durch reinen „Antisemitismus“ nicht erklären. Der Antisemitismus ist ein abgedroschener Begriff und keine Erklärung für die mörderische, bestialische Begeisterung, die zwanghafte Entschlossenheit des Nazi-Regimes, die Judenheit auszurotten.

Der eigentliche Zweck des Krieges war doch die Erlangung der Macht über Europa und nicht die Begleichung einer historischen Rechnung mit den Juden. Und wenn wir Juden in den Augen des Hitler-Regimes eine so bedrohliche Gefahr waren, dann handelte es sich doch bestimmt um keine militärische, sondern eine moralische Bedrohung. Dabei wurde auch der Glaube geleugnet, dass jeder Mensch im Antlitz Gottes erschaffen ist; dass jeder Mensch vor Gott gleich ist, dass alle Menschen ebenbürtig sind. Selbst unbewaffnet wird ein Jude für die Heiligkeit des göttlichen Namens einstehen.

– Schimon Peres im Deutschen Bundestag am 27. Januar 2010

Henryk M. Broder, Vergesst Auschwitz!

vergesst-auschwitzGelegentlich fällt es nicht ganz leicht, Broder ernstzunehmen. Mit seinem Hang zur Kasperei leistet er sich mitunter Provokationen, die völlig unnötig scheinen. Und doch bringt er andererseits immer wieder wichtige und kluge Impulse in den öffentlichen Diskurs ein.

Vielleicht gehört das eine und das andere aber auch zusammen: Broder kokettiert geschickt damit, daß er als Jude und Sohn von KZ-Überlebenden Imperative wie eben dieses »Vergeßt Auschwitz!« in den Raum werfen darf, für die andere Publizisten von den Medien rituell geschlachtet würden. Er hat sich als jüdischer Hofnarr Deutschlands etabliert, und ich bin geneigt, zu sagen, daß Deutschland einen solchen auch wirklich braucht. Schließlich ist es das Amt des Hofnarren, Wahrheiten auszusprechen, die so unerträglich erscheinen, daß sie nur durch die ironische Brechung, die der Narr ihnen verpaßt, annehmbar erscheinen.

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Angriff auf Rabbiner in Berlin: „abscheuliche Tat“

Kippa

Israel hat den Überfall vier muslimischer Jugendlicher auf einen Rabbiner in Berlin als „verabscheuungswürdig“ verurteilt. Jigal Palmor, der Sprecher des israelischen Außenministeriums, äußerte die Hoffnung, die Behörden würden die Täter „zur Rechenschaft“ ziehen. Nur so könnten sie sicherstellen, „dass sich ein Akt solch unaussprechlicher Gewalt nicht wiederholen kann“, zitiert ihn die israelische Zeitung „Ha‘aretz“.

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Bibel: Das Land heisst Israel, nicht Palästina

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Jedem Bibelleser scheint dies eine banale, selbstverständliche Aussage: Das auserwählte Volk Gottes ist das Volk Israel, und das dem Volk Israel seit 1. Mose 12,7 verheissene Land ist das Land Israel. So jedenfalls wird dieses Land in Matthäus 2,20 genannt. Doch diese Binsenwahrheit scheint nicht allen selbstverständlich zu sein.

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Montefiore, Jerusalem – Die Biographie

JerusalemÜber Jerusalem sind schon viele Bücher verfasst worden – doch diesmal ist die Stadt, die so viele Kriege durchlitten hat, die Protagonistin. Von der Eroberung durch König David bis zum Ende der Teilung im Sechstagekrieg schildert Simon Sebag Montefiore Höhen und Tiefen der wechselvollen Jerusalemer Geschichte.

In dieser Biographie steht Jerusalem nicht nur im Zentrum der Handlung. Montefiore schreibt ihr auch menschliche Empfindungen und Attribute zu. So trägt das Kapitel über die Jüdischen Kriege vor der Zerstörung des zweiten Tempels durch Titus, das die Zeit zwischen 66 und 70 darstellt, den zusätzlichen Titel „Der Tod Jerusalems“. Und trotz vieler „Ausflüge“ in andere Teile der Region, in die er handelnde Personen begleitet, kehrt er immer wieder in die zentrale Stadt zurück.

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Gerloff, Die Palästinenser

die-palaestinenserRezension: Johannes Gerloff, Die Palästinenser – Volk im Brennpunkt der Geschichte, SCM Hänssler, Holzgerlingen, September 2011, 378 Seiten, 19,95 Euro

New York, 23. September 2011: Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas beantragt die Vollmitgliedschaft für einen Staat Palästina bei den Vereinten Nationen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bittet die UN-Vollversammlung, diesem Antrag nicht zu entsprechen. Er lädt die Palästinenser ein, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Große Unruhen im Westjordanland, Gazastreifen und verschiedenen arabischen Staaten kündigen sich an…

Genau in diesem Augenblick ist das Buch „Die Palästinenser“ des christlichen Nahost-Korrespondenten Johannes Gerloff erschienen. Johannes Gerloff lebt seit 1994 in Israel und kennt die Situation aus erster Hand.

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Israel so unbeliebt wie Nordkorea

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Israel ist genauso unbeliebt wie Nordkorea. Das ergab eine weltweite Umfrage der BBC in 22 Ländern. Nur drei Nationen haben positiv für den jüdischen Staat gestimmt. Allein der Iran und Pakistan schneiden noch schlechter ab. Laut der israelischen Tageszeitung „Jerusalem Post“ zählt Israel wie im vergangenen Jahr zu den unbeliebtesten Ländern der Welt. 50 Prozent der Befragten aus verschiedensten Ländern beurteilten Israel negativ. Nur der Iran und Pakistan bekamen mehr negative Stimmen.

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Oslo: Simulation der Gräuel Israels?

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Einen Tag vor dem Massaker auf der Insel Utøya bei Oslo wurde in dem sozialistischen Jugendlager im Beisein von Norwegens Außenminister Jonas Gahr Støre eine Anerkennung des „Staates Palästina“ und ein Boykott Israels thematisiert.

Wie die israelische Zeitung „Jedijot Achronot“ und norwegische Zeitungen berichten, hielten Teilnehmer des Jugendcamps ein Spruchband mit der Aufschrift „Boikott Israel“ hoch, als der Außenminister auf der Insel ankam. Støre beteiligte sich an einer Podiumsdiskussion mit einer norwegischen Journalistin und der Leiterin eines christlichen Hilfsfond. Beide seien bekannt für ihre anti-israelische Positionen, berichtet die israelische Zeitung. Støre stimmte zu, dass den Palästinensern ein Staat zustehe, wollte sich aber nicht zu einem Boykott Israels äußern.

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Inselstaat Vanuatu: «Das Land soll gesegnet sein»

Vanuatu

Der pazifische Inselstaat Vanuatu hält treu zu Israel. Christliche Politiker regieren das Land und berufen sich bei ihren Entscheidungen auch auf die Bibel.

Auf die Frage, ob er ein Optimist sei, wird ein Politiker antworten, er sei ein positiv denkender Mensch, der entschlossen die Probleme anpacke. Für ihn sei das Glas immer halbvoll. Jedenfalls wolle und werde er unermüdlich, selbstlos und tatkräftig die Zukunft allzeit und umfassend positiv und nachhaltig zum Wohle der Bürger und der Umwelt gestalten. Der Präsident des Inselstaates Vanuatu, Iolu Johnson Abil, antwortet anders. Auf die klare Frage eines Reporters gab er eine klare Antwort: «Ich glaube an den Gott der christlichen Bibel, den Gott von Abraham, Isaak und Jakob. Er ist Gott der Lebenden und der Toten. Ich bin also Optimist.»

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