Schlagwort-Archive: Israel

120 Raketen aus Gaza in 48 Stunden

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Mehr als ein Dutzend Raketen sind auf Israels Negev-Gemeinden allein am Montagmorgen abgefeuert worden, fünf davon explodierten in Beerscheva. Eine Rakete schlug im Gebäude eines Kindergartens ein, niemand wurde verletzt. Dies ist schon der vierte Tag, an dem sich die israelische Armee und die palästinensischen Terroristen in Israels Süden beschießen. In der Nacht zum Montag bombadierte die israelische Luftwaffe zahlreiche Terrorzellen im Gazastreifen.

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Wunder im Gazakrieg: Ein starker Ostwind

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Israels Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ war während des Gazakrieges überaus erfolgreich, aber es vernichtet nicht alle anfliegenden Raketen der Terroristen. Etwa zehn Prozent der anfliegenden Raketen, die auf bewohntes Gebiet fallen, werden von den Abwehrraketen nicht getroffen. Man sollte meinen, dass dies zu schweren Opfern unter der israelischen Bevölkerung führt, aber das ist nicht der Fall.

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Pallywood: Weltöffentlichkeit mit Video getäuscht

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Der zwölfjährige Mohammed al-Dura, der im Jahr 2000 angeblich in den Armen seines Vaters von israelischen Soldaten erschossen wurde, wurde weltweit zu einer palästinensischen Symbolfigur. Millionen von Fernsehzuschauern trauerten mit seinem Vater, der sein Kind nicht vor den Kugeln retten konnte. Tunesien gab eine Briefmarke für das „Märtyrerkind“ heraus (Foto). Doch schon bald kamen Zweifel auf. Eine von der israelischen Regierung eingesetzte Untersuchungskommission, die den Tod des Jungen untersuchte, hat am Wochenende ihre Ergebnisse vorgelegt. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass der Junge am Ende des Videos noch am Leben war. Es gebe keinerlei Belege dafür, dass der Junge von israelischen Kugeln getroffen worden sei, wie das der französische Staatssender „France 2“ behauptete und damit eine weltweite Welle der Empörung auslöste.

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Kommentar: Journalismus vom Feinsten

Giftgas_Israel

„Syrien reagiert nicht auf Israels Giftgasangriff.“ Diese sensationelle und absolut exklusive Nachricht stand bei „Focus Online“ als Titel. Bisher hatte sonst noch niemand behauptet, dass Israel Giftgas einsetze. Vielmehr ist bekannt, dass Syrien große Mengen Giftgas produziert und eingelagert hat.

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Israel tötet palästinensischen Hund

Hamas_IsraelWährend über 130 Raketen etwa eine Million Menschen im Süden Israels in die Schutzräume jagen, eine Schule und eine Kinderkrippe direkte Treffer erhielten, macht ein zwölfjähriger getöteter palästinensischer Knabe bei den internationalen Medien die Schlagzeile. Die „Washington Post“, die Agentur ap, das Schweizer „20 Minuten“, „Boston Globe“, CNN und viele andere berichteten über den am Sonntag von einer israelischen Rakete getöteten Jungen.

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„Spiegel“ schürt Antisemitismus

spiegel_antisemitismus„Davids Rächer“ heißt es neben „Israels geheime Killer-Kommandos“ unter dem Titelbild des neuesten „Spiegel“ mit dem unscharfen Bild mutmaßlicher Agenten in einem Davidstern. Ab Seite 86 zählen „Spiegel“-Redakteur Dieter Bednarz und der israelische Terrorexperte Ronen Bergman tatsächliche, vermeintliche oder mutmaßliche Morde des israelischen Geheimdienstes Mossad auf. Die bekannten Räuberpistolen faszinieren immer, haben schon manchen Bestseller hervorgebracht.

Neue Erkenntnisse hat der „Spiegel“ aber auch dieses Mal nicht zu bieten. Deshalb ist zu fragen, wieso das Magazin ausgerechnet jetzt diese Mordgeschichten sogar zur Titelgeschichte macht. Selbst der Mord am Hamas-Waffenhändler Mabhuh im Januar vergangenen Jahres in Dubai kann den Israelis trotz vieler Indizien nicht wirklich und überzeugend nachgewiesen werden.

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Primitivste Propaganda

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Wie viel Propaganda ist in seriösen Medien erlaubt? In seinem aktuellen Beitrag „Der Krieg geht nie zu Ende“ hat das Magazin „Stern“ auf jeden Fall eine Grenze überschritten: In einer Bilderserie zeigt es verstümmelte Palästinenser aus dem Gazastreifen.

Zu Politik gehört auch Propaganda, so wie Werbung zu einer erfolgreichen Verkaufskampagne gehört. Niemand hat je von der Werbung gefordert oder gar von ihr erwartet, dass sie nichts als die reine Wahrheit verkündet. Per Gesetz darf die Werbung nichts Falsches behaupten, also lügen. Aber gewiss doch darf sie alle emotionalen und psychologischen Register ziehen mit blonden lockigen Kindern, zufriedenen Kühen auf der Weide und sexy Frauen, um die Kunden mit allen ihren Sinnen zum Kauf zu verführen. Genauso funktioniert die Politik.

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„Ich ziehe es dir an und du gehst in den Tod“

final_suicide_belt_picture_facebook2Die libanesische Facebook-Seite der im Westjordanland regierenden Fatah Partei hat ein Bild veröffentlicht, auf dem eine palästinensische Mutter ihrem Sohn einen Sprengstoffgürtel anzieht. Neben dem Bild ist ein fiktiver Dialog zu lesen, in dem die Mutter dem Sohn erklärt, warum er sich in die Luft sprengen muss:

Meine Mutter hat mir einen merkwürdigen Gürtel angezogen.
Ich fragte sie: „Was ist das, Mutter?“
Sie sagte: „Ich ziehe es dir an und du gehst in den Tod!“
Ich sagte zu ihr: „Mutter, was habe ich getan, dass du willst, dass ich sterbe?“
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Exil-Iraker im Interview über den Kampf gegen Israel

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factum: Sehr geehrter Herr Husain, Sie haben ein besonderes Verhältnis zu Juden und Israel. War das immer schon so?

Sami Husain: Nein, gar nicht. Ich bin in den Fünfzigerjahren in einer offenen muslimischen Familie in Bagdad im jüdischen Viertel aufgewachsen. Von einst 150 000 Juden waren zu dieser Zeit nur noch etwa 6000 im Land. Als 19-Jähriger war ich ein Produkt der Gehirnwäsche unseres Systems. Ich glaubte, Israel bekämpfen zu müssen, und schloss mich im Süden Syriens der Volksfront zur Befreiung Palästinas an. Die Gruppe stand unter der Leitung des christlichen Marxisten George Habash. Damals dachte ich, wir seien Freiheitskämpfer.

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Israel: „Niemand von uns ist an Feindschaft interessiert“

arye

Major Arye S. Shalicar ist ein deutsch-iranischer Israeli. Aufgewachsen als Jude im muslimisch geprägten Berliner Stadtteil Wedding, lebt er heute mit seiner Frau und dem sieben Monate alten Raphael in Jerusalem. Sein Beruf: Militärsprecher. Er spricht über Raketen, Panzer und Militärflugzeuge. Nicht weil er den Krieg liebt, im Gegenteil.

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