Schlagwort-Archive: Kirche

Greuel und Götzendienst im Heiligtum Gottes

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«Und es geschah im sechsten Jahr, am fünften Tag des sechsten Monats, als ich in meinem Haus saß, und die Ältesten Judas saßen vor mir; da fiel dort die Hand Gottes, des Herrn, auf mich. Und ich schaute, und siehe, eine Gestalt, die aussah wie Feuer; von seinen Lenden abwärts war er anzusehen wie Feuer, von seinen Lenden aufwärts aber war er anzusehen wie ein Lichtglanz, gleich dem Anblick von Goldschimmer. Und er streckte etwas wie eine Hand aus und ergriff mich bei dem Haar meines Hauptes, und der Geist hob mich empor zwischen Himmel und Erde und brachte mich in Gesichten Gottes nach <Deutschland>, an den Eingang des inneren Tores, das nach Norden schaut, wo ein Götzenbild der Eifersucht, das die Eifersucht [Gottes] erregt, seinen Standort hatte.

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Theologengeschwätz

Theologengeschwaetz

Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen.

– Apostelgeschichte 20, 29.30

Gesagt ist gesagt! Was alles so geredet wird.

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Rühle, Landeskirche ohne Gott

Landeskirche-ohne-Gott-Wolfgang-RuehleDer Autor dieses Buches ist seit seinem 22sten Lebensjahr bekennender Lutheraner und regelmäßiger Kirchgänger. Er arbeitete viele Jahre in verschiedenen Leitungsgremien auf Gemeinde- und Kirchenbezirksebene der Sächsischen Landeskirche mit, litt dabei aber vermehrt unter den bibelfeindlichen Entwicklungen dieser Institution. Im Gegensatz zu den meisten gläubigen Kirchenmitgliedern ertrug er diesen Zustand aber nicht in der Stille, sondern führte eine intensive Auseinandersetzung mit den verantwortlichen Pfarrern und Gremien. Diese nannte er „Kirchenkampf“ und dokumentierte alles sorgfältig. Heute gehört er zur SELK („Selbständige Evangelisch Lutherische Kirche“) in Dresden.

Wolfgang Rühle zeigt in diesem Buch auf, wie es um die evangelische Kirche in Sachsen steht. Seine Beobachtungen finden sich, unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede, in ähnlicher oft noch verstärkter Form im gesamten deutschen Raum und decken sich mit denen vieler Christen, die das Wort Gottes ernst nehmen.

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Was aber wird die Kirche morgen wissen?

„Heute wissen wir“, heißt es frohgemut in der „Orientierungshilfe“. Da erhebt sich die Frage: Was aber wird die EKD morgen wissen? Lohnt es sich, die Schrift ernst zu nehmen, wenn sie doch nur der Schaum dieser Tage sein kann, der aktuelle Irrtum? Morgen wird die EKD ganz andere Tollheiten für Wissen ausgeben. Vielleicht die „responsive Polygamie“ oder die „verantwortliche Mensch-Tier-Partnerschaft“, bis dass ein neuer Nervenreiz sie scheide?

Ein Bündnis acht verschiedener bekenntnistreuer evangelischer Gruppen erklärte prompt seinen Widerstand: „Christen sollen bei der Bibel und den reformatorischen Bekenntnissen bleiben und nicht Irrwegen der EKD folgen.“

– Alexander Kissler in Cicero

Lebenszeugnis: Mein Weg in der Kirche

KircheSeit ich denken kann habe ich eine Verbindung zur Kirche. Ich wurde als Baby getauft und besuchte neben den Kinderangeboten der LKG (Sonntagsschule, Kinderbibelkreis) auch die Christenlehre. Nach 2 Jahren Konfi-Unterricht wurde ich im Mai 1995 in Lugau konfirmiert. Den Tag meiner Bekehrung kann ich nicht nennen, aber in dieser Zeit sagte ich bewusst JA zu Jesus.

Neben unseren Jugendkreis, den ich seit 1994 besuchte, ging ich auch in die Junge Gemeinde der Kirche. Ich brachte mich auch dort mit ein, indem ich z.B. Artikel für die JG-Zeitung schrieb. Ich nahm an Sportveranstaltungen der Ephorie teil, sang viele Jahre im Kirchenchor, versah ehrenamtliche Aufgaben und ging regelmäßig in den Gottesdienst. Sogar ein 2- Wochen-Praktikum im Pfarramt absolvierte ich.

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Fünf Gründe zum Kirchenaustritt – ein Zwischenruf

Kirchenaustritt

1. Die ev. Landeskirche wird von blinden Hirten geführt
2. Die ev. Landeskirche kennt keine ethischen Grenzen mehr
3. Die ev. Landeskirche ist profillos, synkretistisch und nicht evangelisch
4. Die ev. Landeskirche wird als Auslaufmodell weiterfinanziert
5. Die ev. Landeskirche ist bereits gerichtet und bricht nun zusammen

Lesen Sie die Gründe im Einzelnen (mit Links).

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Die Kirche ist ein Irrenhaus

irrenhaus„Die Kirche ist ein Irrenhaus.“ Dieser Satz entfahre ihm wöchentlich mindestens zweimal, bekennt der sächsische promovierte Pastor und Evangelist Theo Lehmann (Chemnitz). Dies sei etwa dann der Fall, wenn er höre, daß ein großer Teil der Pfarrerschaft nicht an die Auferstehung Jesu Christi glaube. (…)

„Heute wissen viele nicht mehr genau, was die Kirche ist, und regieren den Laden frei aus dem Bauch heraus“. Bei kritischen Anfragen genüge es, mit der linken Hand die Fundamentalistenkeule zu schwingen und mit der rechten das Toleranzfähnlein zu schwenken. Und so schwanke „die Kirche dahin wie ein Betrunkener, besoffen vom Zeitgeist“.

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Christen und Namenschristen mit Mantel

Mantel

Ein gläubiger Christ lernte einmal einen alten Mann kennen, der schon viel Schweres erlitten hatte. Der Gläubige erzählte dem Senioren von der Liebe Jesu, von seinem Mitgefühl und seiner Hilfe, aber der wehrte ab. Er fühlte sich durch das unglaubwürdige Leben eines religiösen Würdenträgers zu sehr abgestoßen.

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Das Drama der heutigen Christenheit

„Zu jener Zeit gab es keinen König in Israel;
jeder tat, was recht war in seinen Augen.“

– Richter 17,6b (SLT 2000)

Ohne tatsächliche Wiedergeburt?

Von höchster Bedeutung, das Drama der heutigen so genannten Christenheit ist: die Menschen sind fromm und religiös, sie glauben an Gott und an Jesus Christus, sie tun gute Werke, sind sozial eingestellt, haben aber dennoch das »Evangelium« der Heiligen Schrift nie in letzter Konsequenz verstanden, geschweige denn angenommen. Die meisten von ihnen halten sich für »gläubige Christen«, hoffen auf ein ewiges Leben im Himmel und sind sich nicht bewusst, dass Gott eines Tages sagen wird: »Ich habe euch nie gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter«! Wie ist das möglich?

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Deutschland: Wo bleiben die Proteste?

Jesus lebt

Es ist im Protestantismus unklar geworden, was eigentlich Christsein ausmacht. Zu diesem Thema das Bekenntnis eines langjährigen Spitzenmanagers, warum er Christ ist.

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, nach einem Gott zu suchen, der so handelt wie Jesus Christus. Damit stehe ich nicht allein. Denn obwohl sich das Christentum viel mehr mit der Wirklichkeit des täglichen Lebens beschäftigt als alle anderen Religionen, dringt es zu den meisten Menschen nicht vor. Es wird z. B. von zahlreichen Europäern nicht als Lebenswirklichkeit wahrgenommen – oft nur als „Religion“. Schauen wir uns mal Deutschland an:

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Er ist wahrhaftig auferstanden – wahrhaftiger geht es nicht!

Tiger

Gleich zu Beginn der Witz, am Ende dann die nötige Korrektur:

Ein Pfarrer meint spöttisch: “Philosophie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die es gar nicht gibt.” Darauf antwortet der Philosoph: “Theologie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum ebenfalls mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist und plötzlich ruft: «Ich hab sie!»…”

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Brief an Frau Käßmann – Was ist zentral?

»Ostern gibt es nicht ohne Jesus und nicht ohne Auferstehung! Ostern sind Eier, Häschen, Küken, Osterfeuer und Osterwasser nur Beiwerk. Zentral ist unser Glaube daran, dass Gott unser Leben über den Tod hinaus hält. Wie das aussehen wird, das wissen wir nicht. Darüber müssen wir auch nicht spekulieren. Aber wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns bei unserem Namen gerufen hat und dieser Name bei Gott geborgen sein wird, auch nach unserem Tod.«

– Margot Käßmann, Ostern nicht ohne Jesus

Liebe Frau Käßmann,

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Hirtenamt und Lebenszeugnis

Eheringe

Zur Frage der Ehescheidung kirchlicher Amtsträger

1. Angesichts der unvermindert hohen Scheidungsrate in unserem Land gehört es zum Vorrecht der christlichen Gemeinde, den hohen Wert der Ehe als lebenslanges Treuebündnis zwischen Mann und Frau vorzuleben und zu bezeugen. Keine andere zwischenmenschliche Institution ist in der Lage, so viele Grunderfahrungen an gegenseitiger Fürsorge und gemeinsamer Krisenbewältigung sowie von Heimat, Treue und Geborgenheit zu vermitteln wie die Ehe. Christen wissen, daß sich in der Ehe das Treueverhältnis Christi zu seiner Gemeinde abbildet (Eph. 5,32). Dieses Wissen gibt ihnen Hoffnung und Kraft, auch in schwierigen Zeiten an ihrer Ehe festzuhalten, aber es überträgt ihnen auch Verantwortung, mit Gottes Hilfe ihre Ehen immer wieder zu stärken.

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