Schlagwort-Archive: Medien

Nur ein einziges Buch ist unentbehrlich

Bibel_allein

Ich besitze eine Menge Bücher. Manche lese ich nie, manche manchmal, eins täglich: die Bibel. Sie ist die große Ausnahme. Denn sie ist nicht Menschenwort, sondern Gottes Wort. Und dieses Wort ist nicht nur manchmal wahr, sondern immer. Nicht nur an einigen Stellen, sondern an allen. Nicht nur am Sonntag, auch im Alltag. Nicht nur in besonderen Augenblicken, sondern für alle Zeit, für alle Fälle, für alle Menschen: ganz durchläutert, lauter und rein. Und selbst, wo die Bibel von Sünde spricht, tut sie es nicht in dem schmierigen Ton, den andere Bücher bei diesem Thema haben. Dabei spricht sie von der Sünde radikaler als jedes andere Buch.

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Was nützen mir Goethe, Hölderlin und Kafka

1001_buecherSo ein bisschen Stöbern in der Buchhandlung ist manchmal ganz nett. Was da alles geboten wird! Welch eine Ballung schriftlicher Äußerungen menschlichen Geistes! Ja, es stimmt: „Des Büchermachens ist kein Ende“ (Prediger 12,12).

Seit der technischen Revolution auf dem Drucksektor gibt es kein Halten mehr. So drängt, was sich alljährlich auf der Messe präsentiert, in die Regale der Buchhändler. Titel über Titel, darunter auch dieser: „1001 Bücher, die sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist“. Der Blick ins Register zeigt ein Sammelsurium von Bänden „von Achebe bis Zola“; Christliches fehlt natürlich ganz – die Bibel sowieso.

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Familien im Fernsehen: Ein Zerrbild der Wirklichkeit

Fernsehen

Das “kleine alltägliche Glück“ findet im deutschen Fernsehen nur noch selten statt, höchstens durch Werbung, so Klaus Kelle in seiner Kolumne bei der Rheinischen Post „Politisch inkorrekt“ am 12. Juli 2013. Kelle schreibt, wie das Fernsehen eine verzerrte Darstellung der Realität zeigt: „Die Mattscheibe wird dominiert von Problemkindern, “peinlichen Eltern“ und beziehungsunfähigen Helden. Das Fernsehen zeigt uns ein Zerrbild der Wirklichkeit.“

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Brenscheidt, Freiheit für Blasphemie?

Freiheit_BlasphemieEnde 2012 gab es mindestens zwei große Skandale auf religiösem Gebiet: Erstens die Sendung massiver Gotteslästerungen in Fernsehen und Kino in Form der Serie „Götter wie wir“ und des Kinofilms „Jesus liebt mich“. Zweitens die Tatsache, dass führende neoevangelikale Gremien (z.B. die Deutsche Evangelische Allianz) sich zwar teilweise dem Protest gegen die blasphemische Serie „Götter wie wir“ anschlossen, gleichzeitig aber eine führende neoevangelikale Einrichtung wie der Evangeliumsrundfunk (ERF) bezüglich des genauso gotteslästerlichen Films „Jesus liebt mich“ nach dem Roman von David Safier Entwarnung blies und diesen sogar noch empfahl!

So verlieh ihm ERF Fernsehen die Note 2 und kommentierte: „Der augenzwinkernde Umgang mit dem Thema ist keinesfalls lästerlich oder herabwürdigend.“ Ein Kommentator schrieb danach treffend auf die Homepage von ERF Fernsehen: „Es ist schon erstaunlich, dass dieser Film vom ERF als nicht blasphemisch eingestuft und mit Note 2 bewertet wird, obwohl der Film Aussagen enthält, die absolut unbiblisch sind und die Heiligkeit Gottes ins Lächerliche ziehen (z.B. ´Jesus will vor der Apokalypse die Menschen kennen lernen`). Der Zeitgeist lässt leider grüßen.“

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Fernsehkonsum steigert Kriminalität

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Einer Studie zufolge werden Erwachsene häufiger kriminell, wenn sie als Kinder viel Fernsehen geguckt haben. Zudem fördert der extreme Fernsehkonsum ein aggressives und dissoziales Verhalten, berichtet T-Online am 18.02.2013. In den bisherigen Studien war unklar, ob dissoziale Menschen mehr fernsehen, oder tatsächlich das Fernsehen ein unsoziales Verhalten mit sich bringt. Diese Studie der Universität Otago hat den Beweis erbracht, dass tatsächlich Fernsehen unsoziales Verhalten auslöst.

Zu dieser Studie wurden 1000 Kindern, die 1972 und 1973 in der neuseeländischen Stadt Dunedin geboren wurden, alle zwei Jahre befragt, wie lange sie fernsehen. Dabei zeigte sich, dass sich die Persönlichkeit der Teilnehmer im Erwachsenenalter, zu dissozialen oder sogar kriminellen Verhalten, durch den vermehrten Fernsehkonsum, verändert hat.

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Kinder und Fernsehen: Krank durch Werbung?

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Kinder verbringen heutzutage viel zu viel Zeit vor dem Fernseher. Dabei kommt nicht nur die Bewegung und Spiele mit Freunden viel zu kurz – sie sind auch einer Unmenge von auditiven und visuellen Reizen ausgesetzt. Dabei leiden nicht nur Sprachentwicklung, Vorstellungskraft und Sozialverhalten. Als wäre dies noch nicht schlimm genug, kann gerade Werbung Kinder auch krank machen.

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Harry Potter: Ende gut, alles gut?

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„Ende gut, alles gut“ schreibt der Pfarrer Thomas Gandow in seiner Kritik über Harry Potter auf evangelisch.de. In den Geschichten enthaltene Zauberei und Spiritismus seien nur Illustration und nicht der eigentliche Inhalt. Gandow hat keine Bedenken, vielmehr gebe es fruchtbare Anknüpfungspunkte für christliche Jugendarbeit und Verkündigung, allein schon aufgrund der weiten Verbreitung der Filme. Zudem siegt am Ende das Gute über das Böse. Bibelverse werden mit einbezogen und die Frage stelle sich, ist Harry Potter sogar Christ? Eine deutliche Warnung hingegen spricht Lothar Gassmann aus. Er beschreibt die Welt des Harry Potter:

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Wo FSK 12 draufsteht, muss auch FSK 12 drin sein

TV_in_trashRedakteure der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ haben erneut die Urteile der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) zu Filmen überprüft. Wie vor einem Jahr warnen sie: Die Einschätzungen der FSK darüber, was 12-Jährigen zugemutet werden kann, sind oft nicht nachvollziehbar.

„In etwa jedem dritten Kino-Spielfilm, den die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) seit Oktober 2010 von zwölf Jahren an freigegeben hat, finden sich Szenen mit expliziter Gewalt, gut sicht- und hörbarem Sex oder obszöner Sprache“, schreiben die Autoren. Dabei meinten die Redakteure nicht ein hier und da geäußertes Schimpfwort wie „Fuck“, sondern „einen die Schamgrenzen verletzenden Grundton“. Die Redakteurin Florentine Fritzen zieht das Fazit: „Wer seine Kinder Filme schauen lässt, auf denen ‚FSK 12‘ steht, muss damit rechnen, dass sie brutale Gewalt sehen. Oder minutenlange Sexszenen.“

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Der König von Narnia

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An alle Herr-der-Ringe-Fans: Geht nicht in diesen Film! Ihr kriegt weder Nervenkitzel noch Gänsehaut für eurer Geld. Da fliesst kein Blut, da fliegt kein Kopf und die Leichen sind alle versteinert. Die Story? Ist voraussehbar. „Narnia“ ist weder der bombastisch-fantastische „Herr der Ringe“ noch der postmoderne Billig-Zauberer „Harry Potter“. „Narnia“ hat zwar Anteile von beidem, ist aber über weite Strecken wunderbar altmodisches Disney-Kino mit zwei putzigen Bibern im Vordergrund. Regisseur Andrew Adamson hielt sich eng an die Kinderbuch-Vorlage des Autors.

Im Mittelpunkt stehen vier Kinder, die im England des Zweiten Weltkriegs in einem Kleiderschrank den Zugang zu einem magischen Paralleluniversum finden: der Wunderwelt von Narnia. Familienfilm? Nun – da sind eben noch die Dämonen aus der Höllenwelt der weissen Hexe Jadis, die geifernd lästern und spotten, als sich der Löwe Aslan aus freien Stücken und anstelle des Jungen Edmund auf den steinernen Altar schleifen und wehrlos töten lässt. Erwachsene sind als Kino-Begleitung durchaus erwünscht. So kann man nachher über die Fratzen der Grusel-Zentauren, Riesen und Faune mitreden.

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Rockmusik ist nicht neutral

noteRockmusiker haben nie ein Hehl daraus gemacht, was der Klang ihrer Musik (losgelöst vom Text) bewirken will. In unzähligen Interviews bringen diese Rockmusiker offen zum Ausdruck, was sie durch ihre Musik vermitteln, und sie verwenden dabei kein einziges Mal den Begriff „Neutralität“. Unreife Christen sind oft anderer Ansicht, weil sie meinen, dass ein Lied nur durch die Worte mit einer moralischen Botschaft ausgestattet wird. Aber hören wir uns einmal an, was Rockmusiker, Wissenschaftler, Ärzte und andere über die Botschaft von Rockmusik – unabhängig vom Text – zu sagen haben.

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Zitate zum Thema Musik

Geige

„Wenn nun der Geist Gottes über Saul kam, so nahm David die Harfe und spielte mit seiner Hand; so erquickte sich Saul, und es ward besser mit ihm, und der böse Geist wich von ihm.“

– 1. Samuel 16:23

 „…, sondern werdet voll Geistes; redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem Herrn in eurem Herzen.“

– Epheser 5:18-19

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Mobbing: „Mitgefühl gibt es kaum noch“

Kind_TreppeDie Potsdamer Neuesten Nachrichten berichteten am 20. März 2013 über die Arbeit von Annelie Dunand. Sie berät seit 20 Jahren junge Opfer von Mobbing oder Missbrauch und warnt dabei vor den Tätern. Denn immer seltener könnten Opfer mit der Hilfe ihres Umfelds rechnen.

Immer rücksichtsloser werden Kinder und Jugendliche in Schulen oder im Internet angegriffen, gemobbt und vorgeführt, sagt die Leiterin Frau Annelie Dudand der Beratungsstelle des Sozial-Therapeutischen Instituts Berlin-Brandenburg mit Sitz in Kleinmachnow. Hänseleien, Prügeleien bis hin zu entblößenden Filmaufnahmen, das Spektrum physischer und psychischer Gewalt ist breiter geworden. Deshalb warnt Dunand: Niemand darf wegschauen, Lehrer müssen Vorbilder sein und Eltern ihre Kinder schützen – nicht nur vor Mobbing.

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