Schlagwort-Archive: Menschen

Nick Vujicic – ein Licht in der Dunkelheit

Nick VujicicEin Leben ohne Hände, ohne Füße, ohne Sorge.

Lesen Sie im folgenden das bewegende Lebenszeugnis von Nick:

Ich bin ohne Hände und ohne Füße geboren, nur mit einem kleinen Fuß auf der linken Seite. Die Ärzte wissen nicht, woher dieses „Handikap“ kommt. Ich sollte gegen viele Schwierigkeiten kämpfen. Meine Eltern waren Christen und mein Vater war sogar ein Pastor unserer Gemeinde. Trotzdem, am 4. Dezember 1982 in Melbourne (Australien), wurde ihr Sohn ohne Hände und ohne Füße geboren. Die ganze Gemeinde hat nach meiner Geburt geweint und meine Eltern waren von Kummer niedergeschlagen. Jeder fragte sich: “Wenn Gott ein Gott der Liebe ist, warum lässt er eine solche grauenhafte Sache geschehen – nicht bei irgendwelchen Leuten, aber bei sehr engagierten Christen ?“

Weiterlesen

Dazu braucht Gott keinen Engel schicken

Hufschmied

Zu Beginn des Jahrhunderts lebte im Schwabenland ein Grobschmied mit dem Namen Huschwadel. Der war stark wie ein Bär und hatte große Hände. Wenn er mit leeren Händen durch die Straßen ging, meinte man, er trüge zwei Handkoffer.

Als Geselle begab er sich auf die Wanderschaft und kam in ein kleines Städtchen in Thüringen. Dort suchte er sich Arbeit, und auf dem Weg zur Herberge sah er ein Plakat: »Heute abend um 20 Uhr spricht Herr Professor X aus Berlin im Hinterstübchen des ‚Ochsen‘ zu dem Thema: Warum es Gott nicht geben kann!« Huschwadel denkt bei sich: »Warum es Gott nicht geben kann? Ich habe doch eben mit ihm gesprochen!«

Weiterlesen

Die Traktatverteilerin vom New Yorker Times Square

Times_Square

Am New Yorker Times Square verteilt eine Frau seit 41 Jahren fast jede Nacht christliche Traktate und führt Gespräche über den christlichen Glauben. „Als ich 1970 damit begann, haben die Leute die Blätter zerrissen, sie mir ins Gesicht geschmissen und mich mit dreckigen Namen beschimpft“, erläutert die 84-jährige aus Brasilien stammende frühere Modedesignerin Irma Moares. Heute seien die Menschen viel höflicher. Auch der Platz habe sich deutlich verändert. Alle Sex-Shops und Bars seien in den neunziger Jahren geschlossen worden. Heute gebe es Theater, Cafés, Restaurants und Andenkenläden für Touristen.

Weiterlesen

Die Frau mit dem Schild „Jesus rettet“

Jesus_rettetSie war in Dortmund stadtbekannt: Maria Schmidt zog jahrelang mit dem Schild „Jesus rettet“ und dem Ausruf „das Wichtigste“ durch die Innenstadt. Am 18. April 2011 ist sie im Alter von 81 Jahren gestorben.

Seit 1996 gehörte die ehemalige Lehrerin zum Straßenbild. Sie verteilte Info-Broschüren in der Fußgängerzone und sprach mit Passanten über Jesus. „Ich kann nur informieren, bekehren kann ich nicht“, war ihr Leitsatz. Im Gespräch mit einer Schülerzeitung hatte Maria Schmidt ihren Weg zum Glauben beschrieben: Nach dem Unfalltod ihrer Eltern im Jahr 1961 habe sie ein Leben nach den Worten der Bibel begonnen. Ihren Austritt aus der Landeskirche begründete sie so: „Einmal, als ich in der Kirche war, fiel nicht mal der Name Jesus. Es wurde nur über Natur gesprochen.“

Weiterlesen

Maryam und Marzieh berichten über ihre Zeit im Gefängnis

ir-maryam_marzieh

Maryam Rostampour (29) und Marzieh Amirizadeh (32), beide Christinnen muslimischer Herkunft aus dem Iran, wurden im März 2009 verhaftet. 259 Tage lang waren sie in der Hauptstadt Teheran im berüchtigten Evin-Gefängnis eingesperrt. Am 18. November 2009 wurden sie entlassen. Ihnen drohte eine lebenslange Haftstrafe für ihren „Abfall“ vom Islam. Über Wochen waren die Frauen in Einzelhaft und mussten zahlreiche Verhöre durch Beamte und islamische Geistliche über sich ergehen lassen. Zudem wurden sie unter Druck gesetzt, dem christlichen Glauben abzusagen und zum Islam zurückzukehren.

Weiterlesen

Hinter Gittern: Ich bin ein freier Mann durch Jesus

berkowitz_davidDer US-Amerikaner David Berkowitz sitzt wegen sechsfachen Mordes lebenslang im Gefängnis. Nach 34 Jahren hinter Gittern hätte der 58-Jährige jetzt zum sechsten Mal die Möglichkeit, seine Entlassung auf Bewährung zu beantragen, aber Berkowitz lehnt das ab. Seine Begründung: Er sei bereits ein „freier Mann“, weil er hinter Gittern die Vergebung Gottes durch den Glauben an Jesus Christus erfahren habe. Das teilte er dem Sender Fox News in einem Brief mit. Als Jugendlicher war er nach eigenen Angaben in Okkultismus und Satanismus verwickelt. 1976 und 1977 brachte er binnen 13 Monaten sechs Frauen um; sieben weitere erlitten Schussverletzungen. Berkowitz wurde verhaftet und 1978 zu sechs Mal 25 Jahren Gefängnis verurteilt.

1988 traf er hinter Gittern einen Mitgefangenen namens Rick. Dieser erzählte ihm, dass Gott jedem Menschen durch den Opfertod Jesu Christi am Kreuz vergeben wolle. Rick gab Berkowitz eine Gideon-Ausgabe des Neuen Testaments mit Psalmen. Durch die Lektüre fand der Mehrfach-Mörder zum Glauben an Jesus Christus. Trotz seines veränderten Lebens wurde ihm fünf Mal eine vorzeitige Entlassung auf Bewährung verweigert. Jetzt möchte er diese Chance auf Freiheit nicht mehr wahrnehmen. Er sei unendlich dankbar für die Vergebung Gottes und fühle sich wirklich als freier Mann. „Ich sage das nicht im Scherz“, unterstreicht Berkowitz.

Weiterlesen

Berija und die Bibel

lawrentij_berija

Ehe am 23. Dezember 1953 Berija, der langjährige Polizeiminister und Gestapochef Russlands, vor die Wand gestellt wurde, verlangte er nach einer Bibel. Diese Meldung des Vatikansenders, die zuverlässig zu sein scheint, erweckt die zwiespältigsten Gedanken. Der große Christenverfolger – und Berija ist einer gewesen – suchte seinen letzten Trost in einem Buch, das er zuvor millionenfach getreten und zerstampft hatte. Er hatte zehntausende Gläubige in die Zwangslager geschickt, er hatte um ihres Glaubens willen Millionen das Kreuz der Verfolgung und Pein aufgeladen, nun suchte er in letzter Stunde selbst die Hilfe des Gekreuzigten. Einer der Mächtigsten dieser Erde – und Berija gehörte zu den Mächtigsten – war bereit, zum letzten Gang das Bußhemd anzuziehen.

Weiterlesen

In Erinnerung an Pastor Samuel Lamb

Samuel_Lamb

Pastor Samuel Lamb ist im Alter von 88 Jahren heimgegangen. Sein Credo war: »Je mehr Verfolgung, desto mehr Wachstum der Gemeinde«. Er hat den Druck der Kommunisten am eigenen Leib erfahren und verbrachte mehr als 20 Jahre in Gefängnissen. Samuel Lamb wurde zum Vorbild für Millionen von Christen weltweit. 1979 gründete er eine Hausgemeinde in Guangzhou an deren Gottesdiensten heute 4000 Besucher teilnehmen.

Weiterlesen

C.S. Lewis Biographien

CS LewisC.S. Lewis hat unter den – konservativen – Christen keinen leichten Stand. Die einen zitieren ihn gerne und ohne Scheu (z.B. Piper und Carson), die anderen meiden ihn (und seine Leser) konsequent und unnachgiebig. Von Letzteren sind solche am unangenehmsten, die weder Lewis‘ Werke tatsächlich gelesen noch ihn als Person kennengelernt haben. Vor mir liegen drei Kurzbiographien, die helfen wollen, mehr Sympathie für Lewis zu entwickeln, ihn wenigstens fair einzuordnen.

Michael Corens Buch mit zahlreichen Bildern aus Kindheit, Jugend und späteren Jahren sowohl von Lewis selbst als auch von denen, die ihn im Leben begleitet haben, umfasst 140 Seiten und ist das ausführlichere Werk. Es gelingt Coren, die Werke von Lewis chronologisch in seine außergewöhnliche Lebensgeschichte einzubetten und Hintergründe nicht vergessen zu lassen.

Weiterlesen

C.S. Lewis, Überrascht von Freude

Lewis_Freude„Ich habe dieses Buch … geschrieben, um dem Wunsch nachzukommen, ich möge berichten, wie ich vom Atheismus zum Christentum gekommen bin“, so der erste Satz des Autors in seinem Vorwort. Und noch einmal: „Das Buch soll die Geschichte meiner Bekehrung berichten; es stellt keine Autobiographie im herkömmlichen Sinn dar“, so der Beginn des zweiten Absatzes. Entsprechend wird es vom Verlag angepriesen: „Spannend beschreibt C.S. Lewis seinen Weg vom erklärten Atheisten zum überzeugten Christen. Eine außergewöhnlich tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Christentum und ein sehr ehrliches Buch.“

Dem Otto-Normal-Leser fällt es schwer, im Verlauf des Buches dieser Linie zu folgen. Lewis beschreibt ausführlich seinen Lebensweg in jungen Jahren, aber nur selten mit klarem Bezug zu seiner Bekehrung. Das Buch ähnelt eher einer Autobiographie mit Beschränkung auf die ersten zwei Lebensjahrzehnte als einer christlichen Bekehrungsgeschichte, wie wir sie heute allgemein kennen und erwarten würden. Lewis erzählt so viel von Kindheit und Jugend und spannt damit, in seinen Worten, „das Netz“ so weit aus, wie vor ihm und nach ihm wohl kein Christ je Zeugnis gegeben hat. Nur wer den Autor bereits kennt, wird wenig überrascht und enttäuscht sein.

Weiterlesen

Biographien – Vorbilder und ihre Lebensgeschichten

Biographien

George Whitefield, geboren am 16.12.1714 in Gloucester/England, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater starb früh und die verwitwete Mutter hatte Schwierigkeiten, die Familie durchzubringen. George half bei der Arbeit und verließ die Schule, doch bald wurde sein Fleiß entdeckt und mit 17 durfte er zum Pembroke College in Oxford, wo er Bekanntschaft mit den Wesley Brüdern machte und sich bekehrte. Nach seinem Abschluss folgte er dem Bischof von Gloucester und im Laufe seines Lebens hielt er mehr als 18.000 Predigten, von denen nur noch wenige erhalten sind. Whitefield wurde bekannt als der ‚Apostel Englands‘ und trug maßgeblich zur damaligen Erweckung bei.

Weiterlesen