Schlagwort-Archive: Mission

Mission in Europa

Eine laue Christenheit, die das Evangelium nicht mehr lebt, wird Europa so wenig erreichen wie eine liberale Christenheit, die das Evangelium nicht mehr glaubt.

– Prof. Helge Stadelmann

Was ist Missionsarbeit?

Missionsarbeit

Egal in welchem Land, egal in welchem Kulturkreis: Was ist christliche Missionsarbeit? Seit 15 Jahren leben wir als Missionare – in Gambia, in Korea, seit langem in Deutschland. Wir haben studiert, bilden uns fort, führen Gespräche, erleben dieses Projekt und jene „Initiative“ und machen uns dabei selbst viele Gedanken, wie wir unseren Glauben leben und dabei missionarisch arbeiten sollen. Wir wollen uns von Gott führen und auch korrigieren lassen. Immer wieder stellen wir uns dabei die simple Frage: Was ist eigentlich Missionsarbeit? Oder andersrum: Was ist es nicht? Ist das, was wir machen und erleben, schon (oder immer noch) Missionsarbeit?

Weiterlesen

Was meint der christliche Missionsauftrag?

seed

1. Vier Wesenszüge christlicher Mission

1.1 Mission will erretten. „Das Evangelium ist eine Kraft Gottes zur Errettung aller, die daran glauben“. (Röm 1,16) Es geht der christlichen Mission nicht primär um ein besseres Leben in dieser Welt, sondern um Errettung. Wovon? Das sagt Röm 1,18-2,16 deutlich: Es gibt einen Zorn Gottes und ein Gericht Gottes. Jetzt lebt die Menschheit noch unter Gottes Güte (Röm 2,4), aber das Gericht Gottes bringt seinen Zorn über alle Gottlosigkeit und Boshaftigkeit der Menschen, mit der sie Gottes Wahrheit niederhalten (Röm 1,18). Daß die Bibel eine Errettungsbotschaft hat, lesen wir auch in 2 Tim 3,15: „Die Heiligen Schriften können dich weise machen zur Errettung durch den Glauben an Christus Jesus“. Interessant ist hier, daß die Aussage die alttestamentlichen Schriften meint. Das Alte Testament, richtig gelesen und gehört, zeigt den Weg zur Errettung durch den Glauben an Jesus Christus.

Weiterlesen

Was können wir tun, damit Menschen Christen werden?

afflicted

„Gerettet sein gibt Rettersinn!“

Unser Herr Jesus Christus hat uns den Auftrag hinterlassen: „Machet zu Jüngern alle Völker!“ Eigentlich hätte er das gar nicht sagen müssen. Wer die Erlösung durch Jesus Christus erfahren hat, kann dies Geschenk nicht für sich behalten. Wer weiß, was es heißt, verloren zu sein, der hat keinen sehnlicheren Wunsch als den, möglichst viele Menschen für Jesus zu gewinnen. Aber wie? Auf welchem Wege kann dieses Ziel am wirkungsvollsten erreicht werden?

Weiterlesen

Randy Green ist im Dschungel verschwunden!

Randy_Green

Liebe Freunde,

einst hieß es: „Randy Green ist im Dschungel verschwunden!“

Der Missionar hielt inne, um Atem zu holen: „Vor vier Tagen ging Randy zum Jagen in den Dschungel. Er kam nicht mehr zurück.“ Zwei Tage lang haben der Missionar und die Eingeborenen das Gebiet, in dem der 15-jährige Junge sich aufgehalten hat, vergeblich abgesucht. Dann machte sich der Missionar auf eine zweitägige Reise, um noch mehr Hilfe zu holen.

Weiterlesen

Was wir schätzen – 9 Punkte von NTM

blogimge

1. Das Wort Gottes ist unsere höchste Autorität.
2. Abhängigkeit von Gott, ausgelebt durch Gebet und ein Leben im Vertrauen auf Gott.
3. Die Bereitschaft, Opfer für Jesus Christus zu bringen.
4. Ein vom Geist geleitetes Leben.
5. Gottgefällige Beziehungen und gegenseitige Abhängigkeit im Dienst.
6. Ein Bewusstsein für die Dringlichkeit des Auftrags.
7. Effektive Kommunikation des Evangeliums und Gemeindegründung.
8. Gott möchte jeden Christen gebrauchen.
9. In allem was wir tun, möchten wir das Beste geben.

Weiterlesen

Ungewöhnliches Ende einer Teestunde

ir-studenten

Trotz des unverminderten Verfolgungsdrucks auf Christen muslimischer Herkunft im Iran bilden sie den größten Teil der christlichen Minderheit in der islamischen Republik. Drei Viertel der etwa 460.000 Christen sind ehemalige Muslime, schätzt das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors. Ihnen gilt primär die Schärfe der Verfolgung.

Weiterlesen

Kühne, Grenzenlos

GrenzenlosDie Chirurgin Verena Kühne liebt es, an ihre Grenzen zu gehen – und darüber hinaus. Ihre Erlebnisse als Ärztin mit medizinischen Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen oder dem Malteser Auslandsdienst hat sie im Buch „Grenzenlos“ verarbeitet. Es handelt von der Faszination fremder Länder und der Härte und Brutalität in deren medizinischem Alltag.

Sie fühle sich nicht lebendig, ohne hinter gewisse Grenzen zu schauen, schreibt Kühne. Ihre ersten realen Grenzerfahrungen macht sie im Sudan. In dem Land tobte einer der längsten und blutigsten Bürgerkriege weltweit. Verena Kühne hat Medizin studiert und eine fachärztliche Ausbildung sowie einen Diplomkurs in Tropenmedizin im Gepäck, als sie dorthin reist.
Weiterlesen