Schlagwort-Archive: Mission

Dangers, Neue Hoffnung für Uganda

neue_hoffnung_fuer_ugandaDie Tochter des Gründers erzählt die Geschichte des innovativen Waisenprojekts

Im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Übersetzung ihres Buches Neue Hoffnung für Uganda rief die Autorin Jennie G. Dangers dazu auf, Waisenkindern weltweit die Möglichkeit zu geben, in familienähnlichen Strukturen heranzuwachsen und auf das konkrete Alltagsleben ihrer Umwelt vorbereitet zu werden, statt im Waisenheim eine Versorgungsmentalität zu erlernen, die sie für das Leben als Erwachsene nicht vorbereite.

Die Neuerscheinung erzählt die bewegte Geschichte des innovativen Waisenprojektes New Hope Uganda (NHU), in dem Waisen in familienähnlichen Zellen aufwachsen, und das nun schon seit 16 Jahren von den gemeinnützigen Bonner Organisationen Gebende Hände gGmbH und Hilfe weltweit e.V. gefördert wird. Jennie G. Dangers ist die älteste Tochter von NHU-Gründer Jay Dangers und wurde selbst in Afrika geboren. Sie studierte Geschichte und Pädagogik am Hillsdale College in Michigan, USA, und arbeitet seitdem als Assistentin ihres Vaters im Kinderzentrum Kasana. Im Jahr 2006 erschien ihr Buch in der englischen Originalausgabe. Soeben erschien die aktualisierte deutsche Ausgabe im Auftrag von Gebende Hände gGmbH und Hilfe weltweit e.V. im Bonner Verlag für Kultur und Wissenschaft.

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Gute Nachrichten im Fernsehen

sa-maenner„Ich sitze vor dem Fernseher und weine“, beginnt Ahmad* aus Saudi-Arabien seine Lebensgeschichte. „Doch dann danke ich dem Herrn von ganzem Herzen.“

„Geboren und aufgewachsen bin ich in einer islamischen Kultur. Ich kannte nichts anderes als den Islam. Aber Frieden, also eine tiefe innere Ruhe, habe ich nicht gefunden“, erzählt er weiter. Über Satellit kann Ahmad unzählige Fernsehprogramme empfangen. Er stieß auf christliche Sendungen in Arabisch. Aufgrund der Predigten, Bibelauslegungen und der vielen Zeugnisse von ehemaligen Muslimen, die zum Glauben an Jesus gekommen sind, entschied sich Ahmad schließlich selbst für den christlichen Glauben.

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Christen riskieren ihr Leben für das Evangelium

Gesicht IranIm Iran verschenken Angehörige von Hauskirchen jeden Tag eine Bibel an Nichtchristen. Das berichtet der Informationsdienst Mission Network News (MNN) in Grand Rapids (US-Bundesstaat Michigan). Die Christen träfen sich wöchentlich, beteten über den Bibeln und für die Aktion und nähmen dann sieben Exemplare, die sie im Laufe der Woche weitergeben.

In der Islamischen Republik könnten sie dafür mit dem Tod bestraft werden, wenn der Empfänger sie anzeigt. Doch sie seien bereit, das Risiko auf sich zu nehmen, um das Evangelium weiterzugeben. Vor kurzem war bekannt geworden, dass es allein in der rund acht Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Teheran über 100.000 Angehörige von Hauskirchen geben soll.

Ungewöhnliches Ende einer Teestunde

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Trotz des unverminderten Verfolgungsdrucks auf Christen muslimischer Herkunft im Iran bilden sie den größten Teil der christlichen Minderheit in der islamischen Republik. Drei Viertel der etwa 460.000 Christen sind ehemalige Muslime, schätzt das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors. Ihnen gilt primär die Schärfe der Verfolgung.

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Bibel kommt wie Pizza ins Haus

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Ägypter könnten ihre Bibel über eine kostenlose Telefonnummer bestellen und erhielten die Ausgabe eine halbe Stunde später durch einen Motorrad-Kurier an die Haustür geliefert, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Bibelgesellschaft, Felix Breidenstein, der Zeitschrift «BibelReport» (Juni-Ausgabe). Dieser Vertriebsweg sei in dem muslimisch dominierten Land ein nicht zu unterschätzender Vorteil, weil potenzielle Leser nicht erst in einer Buchhandlung oder einer Kirche nach der Bibel fragen müssten.

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Internetmission – eine ehrliche Einschätzung

InternetmissionEin Freund kam auf mich zu: „Ich wurde gefragt, einen Vortrag über Internetmission zu halten. Was sagst Du?“ Nun, was soll ich sagen? Mein erster Gedanke war, das Thema ist viel zu komplex. Wo soll man da anfangen? Dann aber dachte ich, eben weil es so komplex und für uns Christen heute außerdem so wichtig ist, gerade deshalb hier mein Versuch, ein paar Zeilen zum Thema zu schreiben.

Internetmission – das ist ‚Mission‘ im ‚Internet‘, oder? Bevor wir uns also über die Möglichkeiten (und Grenzen) des Internets beschäftigen, sollten wir uns zuallererst fragen, was wir eigentlich unter dem Begriff ‚Mission‘ verstehen. Dann erst, inwieweit das im Internet möglich ist.

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Ernest Klassen, Man trifft sich nie von ungefähr

Onkel_Ernie„Ist das wirklich etwas für Intellektuelle? Ich bin Professor an der Universität in Trier. Ich habe meine Doktorarbeit in den Fächern Philosophie und Theologie gemacht. Ich bin römisch-katholisch. Ist das etwas für solche?“ So war einst die Frage nach einer Predigt von Onkel Ernie, der dann antwortete: „Ja, es ist etwas für Intellektuelle, wenn Sie bereit sind, zu werden wie ein Kind. Jesus sagt: ‚Es sei denn, daß ihr werdet wie die Kinder, so könnt ihr nicht ins Reich Gottes kommen.‘“ (S.92)

Was für seine einfachen Predigten gilt, gilt genauso für das vorliegende Buch. Es ist sehr locker geschrieben, eine Erzählung reiht sich an die nächste. Ernest Klassen, Jahrgang 1917, gründete zusammen mit anderen die Bibelschule Brake. „Man trifft sich nicht von ungefähr“ wird einer seiner Aussprüche gewesen sein. Vielleicht haben auch Sie ihn sogar – nicht zufällig – getroffen? Dann wird er Ihnen wahrscheinlich von Jesus erzählt haben. Wie er das so oft getan hat, davon berichtet Klassen in diesem kleinen Buch. Seine Botschaft war immer über Jesus Christus als den einzigen Weg in den Himmel. Das Evangelium ist ganz einfach und für jeden leicht verständlich. Manche Theologen werden die Nase rümpfen, aber stattdessen sollten sie von Klassen lernen.

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Christen wie der Hase im Bau

Zu viele Gläubige verstecken sich wie der Hase im Bau. Sie schlüpfen morgens flink aus dem Haus, arbeiten pausenlos und flitzen schnell wieder nach Hause, wo sie im Hauskreis für die Ungläubigen beten, die sie den ganzen Tag lang gemieden haben.

– John Stott