Schlagwort-Archive: Nachfolge

Wovon sollen unterdrückte Christen leben?

aegypt_haendlerReligiöse Verfolgung ist schon schlimm genug, aber zusätzlich geraten viele wegen ihres Glaubens unterdrückte Christen in akute Existenznot. Weil sie diskriminiert werden, finden sie nur schwer oder gar keine Arbeit und können ihre Familien nicht ernähren. Am härtesten trifft es oft Pastoren: Ihre Gemeinden sind so arm und klein, dass sie ihnen kein Gehalt zahlen können, das ihren Lebensunterhalt auch nur annähernd sichert.

Auf diese Probleme macht jetzt das christliche Hilfswerk Barnabas Fund (Pewsey/Südwestengland) aufmerksam. Es setzt sich für unterdrückte Christen vor allem in islamischen Ländern ein. Schätzungen von Menschenrechtsexperten zufolge werden insgesamt rund 200 Millionen Christen verfolgt oder diskriminiert.

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Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen?

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Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Diese Frage stellt sich unweigerlich bei der Geschichte von Juliana aus dem Norden Nigerias. Die 50-Jährige lebt heute in Tafawa Balewa, einer überwiegend von Christen bewohnten Region im muslimisch geprägten Bundesstaat Bauchi. Sie hat drei Kinder: Die Töchter Diana, 19 Jahre alt, und die 21-jährige Maryamu. Ihr Sohn heißt Peter.

Vor acht Jahren griffen Islamisten ihr Dorf an. Die Männer mordeten und brannten Häuser nieder. Auch Julianas Haus ging in Flammen auf und ihr Mann wurde getötet. Er hatte stets gut für die Familie gesorgt. Ohne Einkommen und Behausung, wusste die verzweifelte Witwe nicht, wie es weitergehen sollte. Sie nahm die Kinder und zog in die nahegelegene Stadt. Dort bekam sie Arbeit und ging als Wäscherin in anderer Leute Haus. Das Geld reichte für genug Essen und das Schulgeld für die Kinder.

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„Sie wollten meinen Willen brechen“

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Es war früh am Morgen nach Heilig Abend. Draußen war es kalt, und das Leben in der Hauptstadt Teheran noch nicht erwacht. Auch der 33-jährige Mehdi Forootan war noch schlaftrunken. Unsanft hatten ihn Polizisten aus dem Schlaf gerissen. Jetzt saß er auf dem Rücksitz eines Zivilfahrzeuges der Polizei vor seinem Haus. Ein Beamter richtete eine Videokamera auf ihn. Minuten zuvor hatte dieser Beamte bereits die Razzia in seinem Haus vollständig gefilmt. Unter dem Vorwand, Mitarbeiter des Drogendezernats zu sein, hatten er und seine drei Kollegen seine Sachen durchgewühlt und Computer, Bücher und wichtige Dokumente mitgenommen.

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Wo der Glaube an Jesus das Leben kosten kann

Anstalt_BettIn Afghanistan kann ehemaligen Muslimen das Bekenntnis zu Jesus Christus das Leben kosten. Obwohl ihnen die Hinrichtung droht, weigern sich zwei Afghanen, ihrem christlichen Glauben abzuschwören. Das Land am Hindukusch gilt als einer der strengsten islamischen Staaten. Nach dem Religionsgesetz, der Scharia, wird der Abfall vom Islam mit dem Tod bestraft.

Der 25-jährige Shoaib Assadullah war am 21. Oktober in Mazar-e-Sharif von der Polizei verhaftet worden, weil er einem Landsmann ein Neues Testament in der Landessprache Dari gegeben hatte, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Zusammen mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea hat sie Assadullah als „Gefangenen des Monats Januar“ benannt und zu seiner Unterstützung aufgerufen. Er sollte bereits am 4. Januar hingerichtet werden, doch aufgrund zunehmender internationaler Aufmerksamkeit wurde der Fall aufgeschoben. Assadullah weigert sich nach wie vor, wieder Muslim zu werden. Er wird im Hauptgefängnis in Mazar-e-Sharif gefangen gehalten.
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Verfolgung in Mali – Gott hat mich gerettet

fluechtlinge_mali„Ich habe mein Leben vor zwei Jahren als einziger meiner Familie Christus anvertraut“, erzählt Mohamed Habi, einer der Flüchtlinge in Bamako, der Hauptstadt von Mali. „Als die Islamisten Timbuktu nach Christen durchsuchten, um sie zu töten, bin ich nach Mauretanien geflohen und von dort nach Bamako.“

Viele Flüchtlinge haben keine Nachricht von ihren Familienangehörigen. Leben sie noch? Wo sind sie jetzt? Ibrahim Saydou Touré, Christ und Vater von sieben Kindern, hat sein Haus gegen die Rebellen verteidigt und dafür fast mit seinem Leben bezahlt. 22 Landsleute starben neben ihm bei diesem Angriff, er erlitt eine Schussverletzung im Gesicht. „Gott hat mich gerettet“, sagt er glaubensvoll.

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Krieg in Syrien – Erfahrungsberichte

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„Es tut gut von euch zu hören. Vielen Dank für euer Anteilnehmen und eure Gebete. Nach zwei Monaten ohne Internet funktioniert es jetzt wieder uns wir können kommunizieren. Dank sei Gott, dass wir als Familie und Gemeinde bisher sicher sind. Es gibt hier eine Menge an Herausforderungen und eine Menge an Fragen, aber unser tägliches Gebet als Familie ist Psalm 91.

Die letzten paar Tage waren hart und der Höhepunkt war Samstag-Nacht, mit einer Menge an Bombardierungen und Zusammenstößen von Rebellen und Soldaten vor unserem Kirchengebäude … Und am Sonntag Morgen sahen wir zwei Leichen vor unserer Kirche. Um 9 Uhr haben sie sie weggeschaft und um 10 Uhr hatten wir Gottesdienst mit 56 Leuten – die meisten kamen zu Fuß. Vorher war der Besuch an jedem Sonntag bei 210-220. Die meisten Leute können wegen der Situation nicht kommen. Es gibt keine Sicherheit mehr. Wir haben einen Mangel an Benzin, deshalb sind die Taxis extrem teuer.

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Dogan, Es geht ums Überleben

Es geht ums ÜberlebenDie Haupt-Autorin des Buches ist Schwester Hatune Dogan, die syrisch-orthodoxe Ordensschwester. Sie sprach mit einem bewegenden Zeugnis auf dem 2. Kongress der Märtyrer im Oktober in Schwäbisch-Gmünd. In ihrem 2010, noch vor der Verleihung des Verdienstordens des Bundesverdienstkreuzes an die resolute Powerfrau, erschienenen Buch nimmt sie wie immer kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Lage der Christen in Nahost geht.

Aus ihrem Glauben schöpft sie die Kraft, nicht nur ein internationales Hilfswerk zu betreiben, sondern auch immer wieder auf Konferenzen und in den Medien unverblümt für die Unterstützung christlicher Kirchen und Flüchtlinge zu werben. Ihre Organisation hilft allen Menschen, die bedürftig sind. In Indien z.B. wird niemand nach seinem Bekenntnis gefragt, wenn die „Sister Hatune Foundation“ dort Häuser baut oder Kindern den Schulbesuch ermöglicht.

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Die Hölle im Sonnenparadies

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Neben Saudi-Arabien sind die Malediven das einzige Land, welches von sich behauptet, zu 100 Prozent islamisch zu sein. Trotz dieser offiziellen Angaben leben auch eine Handvoll Christen in dem beliebten Taucherparadies, die ihren Glauben allerdings streng geheim halten müssen. Seit Jahren gehört der Inselstaat zu den ersten zehn Ländern, in denen Christen weltweit am stärksten verfolgt werden. Aktuell steht es auf Platz 5 des Weltverfolgungsindex, den das überkonfessionelle Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors jährlich herausgibt.

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Joseph der Massai-Krieger

Massai-KriegerEine bewegende Geschichte von einem Menschen, der Jesus als seinen Retter fand und das unbedingt anderen weitersagen wollte. Die Geschichte erzählte John Piper vor ein paar Jahren auf einer großen amerikanischen Jugendkonferenz. Aber lest selbst…

“Eines Tages lief Joseph der Massai-Krieger die heißen und schmutzigen Straßen Afrikas entlang und traf jemanden, der ihm das Evangelium Jesu Christi weitergab. Auf der Stelle nahm er dort Jesus Christus als seinen Herrn und Retter an. Die Kraft des Heiligen Geistes fing an, sein Leben von Grund auf zu verändern und er war so voll Aufregung und Freude, dass das Erste, was er tun wollte, war, in sein eigenes Dorf zurückzukehren und die frohe Botschaft den Mitgliedern seines eigenen Heimatstammes weiter zu geben.

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