Schlagwort-Archive: Toleranz

Fünf Thesen zur geistlichen Situation Deutschlands

Thesen

1. Jesus Christus steht zu wenig im Zentrum des christlichen Glaubens
2. Sinn und Ziel des christlichen Lebens sind zu wenig auf Gott ausgerichtet
3. Die Bibel ist zu wenig zentraler Ausgangspunkt der christlichen Lehre
4. Es fehlt das richtige Verständnis von der Liebe in Bezug auf den Zorn Gottes
5. Die geistliche Situation Deutschlands und der Welt wird nicht erkannt

Die Erläuterungen zu den Thesen:

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Gleichbehandlung, Toleranz und Werteverfall

Eheringe

Das dritte Buch Mose wird vielleicht nicht mehr so gerne gelesen, gehört aber immer noch zum Wort Gottes. Kapitel 18 lehrt uns, klar und deutlich, wir sollen keinen Ehebruch begehen und auch keine homosexuellen Praktiken ausüben.

Verstößt Gott damit nicht gegen unsere Vorstellungen von Toleranz und Gleichbehandlung? Ihm wird es egal sein, stattdessen lesen wir weiter in Vers 28:

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Der alte Mann und der Beschluss der lettischen Kirche

Evangelisch-lutherische_Kirche_Mālpils_Lettland

Für viel Wirbel sorgte im Juni 2016 ein Beschluss der lutherischen Kirche Lettlands. Die Synode beschloss, keine Frauen zum pastoralen Dienst zuzulassen. Seit der Einsetzung von Bischof Janis Vanags 1993 ist keine Frau mehr in diesen Dienst der Kirche berufen worden. Dabei stützt man sich auf die Anweisungen der Bibel. Das stieß in Westeuropa auf allgemein großen Protest. Viele Kirchenführer/innen meldeten sich zu Wort:

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Sind Vegetarier rechtsextrem?

Vegan

Obwohl mein Schwiegersohn aus Malaysia stammt, einer meiner Freunde Kubaner ist und über viele Jahre ein Peruaner in meiner Band Schlagzeug spielte, fand ich mich neulich mit den Mitgliedern des Evangelisationsteams in der rechtsextremen Ecke wieder. Die „Bundesarbeitsgemeischaft Kirche+Rechtsextremismus“ widmete uns sogar ein Faltblatt, um uns Feindlichkeit gegenüber Homosexuellen vorzuwerfen. Grund: Wir lehnen mit der Bibel praktizierte Homosexualität ab und hatten uns gegen die unbiblische Öffnung der Pfarrhäuser für Homo-Pärchen gestellt.

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Spurgeon, Unter dem Banner Jesu Christi

Spurgeon_BannerDass die Wahrheit zu allen Zeiten umkämpft war, dessen war sich Spurgeon ebenso gewiss wie der Überzeugung, dass die Versammlung der Heiligen eine Gemeinde unter Waffen war und bleiben musste, solange sie sich auf dieser Erde befand. Warum dies so sein muss, verkündigte der junge Spurgeon seiner Gemeinde im Dezember 1858:

»Das ist die rechte Ordnung, und es muss so sein. Wahrheit kann in dieser Welt nicht Wahrheit sein, wenn sie nicht umstritten wäre, und sogleich erahnen wir, dass es nicht so wäre, wenn der Irrtum ein Freund der Wahrheit wäre. Die fleckenlose Reinheit der Wahrheit wird immer im Krieg sein mit der Finsternis der Irrlehre und der Lüge.«

In diesem Kampf um die Wahrheit waren die reifen Christen besonders gefordert, denn ihnen verdankt die Gemeinde Jesu Rückgrat und Substanz. Die christlichen »Veteranen«, kampferprobt und erfahren, sollten den jungen Christen zur Seite stehen. Sie verfügen über die Weisheit, nicht zu schnell an die Front zu eilen, und sollten sie dennoch für Gott an vorderster Front stehen und kämpfen, dann würden sie nicht so leicht schwanken, weil sie es gelernt hatten, auf ihren allmächtigen Gott zu vertrauen.

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Spurgeons Wahrheitsliebe

Ein Magazin, das nicht seine Stimme erhebt und keine Prinzipien hat, ist ein literarischer Unfug. Wir verwenden die Kelle, wo immer wir einem guten Zweck dienen können, aber wir haben auch ein Schwert und wissen, es zu gebrauchen. Wir erwarten Gegenschläge, und darum wird uns keine Betroffenheit erschüttern. Die Wahrheit Christi ist uns zu lieb, als dass wir zurückweichen und sie nicht verteidigen.

– Charles H. Spurgeon in seiner Zeitschrift „The Sword & the Trowel“ (1870)

Der alte Mann und die falsche Toleranz

drei-affen

Toleranz kann eine Tugend sein. Wenn keine Grundsätze auf dem Spiel stehen, muss man nicht streiten. Toleranz erlaubt eine große Vielfalt in unwichtigen Standpunkten. Für belanglose Nebensächlichkeiten muss man nicht zum Märtyrer werden.

Dem alten Mann ist bekannt, dass Toleranz auch eine Charakterschwäche sein kann, die unentschuldbar ist. Falsche Toleranz schweigt, wenn der Name Gottes gelästert wird. Sie bleibt stumm, wenn Christus entehrt wird. Wenn die Wahrheit auf dem Spiel steht, ist ein feiges, und trügerisches Schweigen verabscheuungswürdig. Man ist zu feige, sich gegen Böses zur Wehr zu setzen. Eine Toleranz, die Betrug und Ungerechtigkeit duldet, ist Sünde.

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Wo sind die Kämpfer?

swordDass Gewalt und Rechthaberei nicht zu den Gaben und Früchten des Geistes gehören, lesen wir in 1.Korinther 12 und Galater 5. So bleibt uns Liebe und Demut, um im Glauben Pluspunkte zu sammeln. Demut aber ist die Tugend, die am häufigsten missverstanden wird. Unter Demut verstehen viele tolerantes Nachgeben. Toleranz aber ist Inkonsequenz und damit das Gegenteil von konsequenter Entschlossenheit – von Mut.

Wir haben heute leider zu viele Feiglinge in Kirche und Politik, Menschen, die ihre Feigheit mit Demut verwechseln, weil sie nicht bereit sind, für Gottes Sache zu kämpfen. Dabei sagt Jesus ganz klar: „Wer mich bekennt vor den Menschen, nur den will auch ich vor meinem himmlischen Vater bekennen“ (Matth. 10,32). So führen viele ein bequemes Glaubensleben, geben Allen Recht, denn man muss ja auch Verständnis für Andere haben.

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Was ist dein Baal?

Fasten, Kasten, Karma, Brahma,
Yin und Yang und Dalai Lama.
Satan, Wotan, Sonnenwend,
Geister, Meister, Sakrament.
Tao-, Mao-, Faschismus,
Hokus, Pokus, Fidibus.
Krishna, Buddha, Manitu:
Stelle deinen Gott dazu.
Mystik, Gothik, Meditieren,
möglichst alles ausprobieren …
Götter, Gurus, ganz egal –
Hauptsache transzendental.
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Warum ’nikodemus‘ abgeschaltet wurde

nikodemus

Am 2. März 2010 wurde die Webseite www.nikodemus.net – Referenzseite für bibeltreue Antworten auf Glaubensfragen – unter der Leitung des ERF mit seinem Direktor Jürgen Werth, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, abgeschaltet. Was waren eigentlich die Gründe? Vorab ein denkwürdiges Zitat von Jürgen Werth zur folgenden Frage von Volker Panzer: „Glauben Sie, dass Darwin Recht hat?“

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