Über gute und schlechte Werke

„Ich werde jedem einzelnen von euch geben nach seinen Werken.“ – Offenbarung 2,23

Der Vers steht zentral unter den Sendschreiben. In den Briefen an die Gemeinden geht es um die Werke, die sie tun oder auch nicht tun. Um das Gute und das Schlechte, beides. Gott hat Lob und Tadel. Und einleitend immer: „Ich kenne deine Werke.“

Dass Gott alles kennt und weiß, ist tröstend und bedrückend zugleich. Tröstend, weil viel Gutes im Verborgenen geschieht – Beten, Fasten, Geben. Bedrückend, weil wir Sünder sind. Wir sündigen. Prüfen wir uns anhand der Sendschreiben: (1) In Ephesus fehlt die Liebe. (2) In Pergamus ist Irrlehre. (3) In Thyatira Verführung zur Unzucht und zum Götzendienst. (4) In Sardes schlafen sie geistlich und tun keine guten Werke, wie tot. (5) In Laodizea sind sie lau und gleichgültig und betrügen sich selbst.

Großes Lob gibt es für die, die ausharren, bewahren, festhalten. Sie bleiben in der Lehre und im Bekenntnis bis in den Tod. Solchen ist eine große Belohnung verheißen, ewiges Leben im Paradies, eine goldene Krone, ein neuer Name, Mitherrschaft auf dem Thron von Jesus Christus. Er hat uns „zu Königen und Priestern gemacht für seinen Gott und Vater – Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (1,6)

Bleiben wir im Glauben. Was auch ist und kommt.