Weihnachten wird vor dem Kreuz entschieden

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Jedes Jahr zur gleichen Zeit predige ich dasselbe, und nun hab ich endlich die passende Überschrift. Media Markt hat mir geholfen. Nicht unterm Baum, sondern vor dem Kreuz wird Weihnachten entschieden. Was unterm Baum liegt oder ob wir überhaupt einen Baum haben, wird am Ende völlig egal sein. Sie, lieber Leser, stehen vor der Entscheidung Ihres Lebens! Nicht nur an Weihnachten.

Jesus Christus der Sohn Gottes kam in diese Welt. Sogar Media Markt will das nicht bestreiten sondern betont, dass ihre Werbespots „nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Gesamtereignis des Weihnachtsabends zeigen und wir den eigentlichen Anlass des Weihnachtsfestes, die frohe Botschaft von Jesu Geburt, nicht vollumfänglich darstellen können.” Doch warum kam Jesus Christus in diese Welt? Was war sein Auftrag? Wozu hat Gott der Vater ihn gesandt? Und warum feiern wir gerade seinen Geburtstag so ausgiebig und nicht den von Kohl oder Merkel?

Jesus kam, um für uns zu sterben. Ja, Sie lesen richtig. Er kam nicht nur, um uns von der Liebe Gottes zu erzählen. Er kam vor allem in die Welt, um uns diese Liebe am Kreuz zu beweisen. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3:16) Sehen Sie die Verbindung? Erst die Geburt, dann die Hingabe am Kreuz. Und warum? Damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht. Denken Sie hier auch an den Umkehrschluss: die anderen gehen verloren…

Damit sind wir nun bei Ihrer (!) Entscheidung: Sie müssen sich entscheiden, ob Sie an Jesus den Sohn Gottes glauben oder nicht. Das Kind in der Krippe ist das Opferlamm für unsere Sünden. Nicht nur das, er ist auch König und HERR, der wiederkommen wird um die Menschen zu richten. Damit feiern wir Weihnachten entweder unseren Heiland und Erlöser oder aber unseren Richter. In letzterem liegt die große Tragik des Geschehens: Geschenke im Gedenken an den, der mich für ewig verdammen wird?!

Weihnachten ist zum Trauerspiel geworden, und geschmacklose Werbung wie die von Media Markt trägt viel dazu bei. Positiv aber bleibt, dass die Menschen alle Jahre wieder in die Kirche gehen, oder nicht? Das, was uns das ganze Jahr hindurch nicht gelingen will, geht nun von alleine: der Saal ist rappelvoll. Und dann steht der Sünder nicht nur vor dem Baum, sondern auch vor dem Kreuz!

Ich will nicht müde werden, den Menschen gerade an Weihnachten vom Kreuz zu erzählen. Ohne Jesu Opfertod brauchen wir seine Geburt nicht zu feiern. Weihnachten wäre ohne Ostern bedeutungslos. Nicht Jesu Geburt, sondern sein Leben, sein Tod und seine Auferstehung sind für uns Menschen von ewiger Tragweite. Seine Geburt war nur der Anfang seines Auftrags, mehr nicht.

Also, entscheiden Sie sich – für Jesus! Vor dem Kreuz, nicht unterm Baum!