Wenig Wis­sen ist eine gefähr­li­che Sache

„Gott­lose Kon­tro­ver­sen ent­ste­hen oft nicht, weil die Strei­ten­den zu viel von Theo­lo­gie ver­ste­hen, son­dern weil sie zu wenig davon ver­ste­hen. Sie schei­tern daran, den Unter­schied nicht aus­ma­chen zu kön­nen zwi­schen gewich­ti­gen Dis­kus­si­ons­punk­ten und weni­ger bedeu­ten­den Punk­ten, die nie­mals dazu die­nen soll­ten, uns zu tren­nen. Wir haben eine andere Maxime: «Wenig Wis­sen ist eine gefähr­li­che Sache.»

Der unreife Theo­lo­gie­stu­dent ist der Nörg­ler. Es ist der halbaus­ge­bil­dete Theo­loge, der reiz­bar und streit­süch­tig ist. Je mehr man das Theo­lo­gie­stu­dium meis­tert, umso mehr ist man in der Lage zu dif­fe­ren­zie­ren, wel­che The­men ver­han­del­bar und tole­ra­bel sind und wel­che The­men es erfor­dern, dass wir sie mit unse­rer gan­zen Kraft gel­tend machen.“

– R.C. Sproul in „Glauben von A-Z“