Wenn der Goldregenpfeifer reden könnte…

Goldregenpfeifer

In meinen ersten Wochen in Korea kam ich mir vor wie ein kleines, hilfloses Baby. Mit dem Auto bin ich nur geradeaus gefahren, um auf dem Rückweg keine Probleme zu bekommen. Die koreanischen Schriftzeichen kannte ich nämlich noch nicht, und auf dem Land sprechen die Menschen auch kein Englisch. Ich weiß also, wie man sich als Fremder fühlt.

Ganz anders der Goldregenpfeifer mit seinem Autopiloten. Er wird sozusagen mit integriertem Navigationssystem geboren – in Alaska, hoch oben im Norden. Von dort fliegt er dann alleine nach Hawaii, das sind 4.500 km. Sie haben richtig gelesen, er fliegt alleine, ohne seine Eltern. Die fliegen ihm nämlich schon voraus, während der Kleine sich noch ein Energie-Polster anfrisst.

Der Goldregenpfeifer fliegt also 4.500 km ohne Pause – denn schwimmen kann er nicht, und eine Insel gibt es auch nicht auf dem Weg – ohne je die Strecke mit seinen Eltern geflogen zu sein. Mit seiner Geburt bekommt er dafür schon die nötigen Informationen mit – von wem aber, wenn nicht von seinem Schöpfer? (vgl. Römer 1:20)

Der Zufall kann keine Informationen schaffen, dazu noch jedem Vogel dieser Art dieselben, damit er nach Hawaii zu seinen Eltern kommt. Unter Wissenschaftlern bleibt das Rätsel damit ungelöst, denn die meisten glauben immer noch an Evolution.

Vom Goldregenpfeifer lesen Sie im Buch Wenn Tiere reden könnten…, ab Seite 101.

– Bild: ©Wikipedia/Quirin Herzog (CC BY-SA 3.0)

 

Die Wunder Gottes sind an der Natur erkennbar

Eine Ente weiß, wie sie sich Wasserdichte verleihen kann. Wüsste sie das nicht, würde sich ihr Gefieder voll Wasser saugen und sie aufgrund des Gewichtes versenken. Deshalb drückt sie zunächst ihren Schnabel auf eine Talgdrüse am Schwanzansatz. Dann bestreicht sie ihre Federn mit dem Schnabel und überzieht sie auf diese Weise mit einem dünnen Fettfilm.

Seit ihrer Erschaffung an sind Vögel perfekte Flieger. Einige Landvögel fliegen Tausende von Kilometern über offenen Ozean, ohne einen Landeplatz, ohne Futter und ohne auszuruhen. Sie können nicht im Fliegen auftanken. Aber sie sammeln gerade so viel Fett an, wie sie benötigen. Um Energie zu sparen, fliegen sie weder zu langsam noch zu schnell.

Offensichtlich ist ihnen das optimale Reisetempo bekannt. Dabei müssen sie auch noch den Luftwiderstand berücksichtigen. Manche Vogelarten fliegen deshalb in V-Formation.

Pluvierdore

Eine dieser Arten, der Goldregenpfeifer, fliegt 4.500 Kilometer von Alaska nach Hawaii in 88 Stunden – drei Tage und vier Nächte ohne Unterbrechung über das offene Meer. Der für diese Reise veranschlagte Kraftstoffvorrat beträgt 70 Gramm Fett, das ist etwa 50% des normalen Körpergewichtes. Würde er nicht in V-Formation fliegen, hätte er aufgrund des höheren Energieverbrauchs keine Chance, Hawaii zu erreichen, sondern würde etwa 800 Kilometer vor dem Ziel ausgezehrt in den Pazifik stürzen.

Doch durch den geringeren Luftwiderstand beim gemeinsamen Flug in Keilform wir gerade so viel Energie eingespart, dass der Vogelschwarm die gesamte Strecke bewältigen kann. Welch eine wunderbare Berechnung! Ist das wohl »Zufall« oder die Weisheit Gottes?!

Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit je her seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Deshalb kann sich niemand damit entschuldigen, dass er von Gott nichts gewusst hat.

– Quelle: per Rundmail, Autor bekannt / Foto: Sylvain Haye, Wikipedia (CC BY-SA 3.0)