Wer ist von Gott? Wer ist vom Teufel?

„Da sprachen die Juden zu ihm: Jetzt erkennen wir, dass du einen Dämon hast!“

– Johannes 8,52

Durch seine Worte und durch seine Werke macht Jesus von Nazareth deutlich, dass er der verheißene „Messias“ ist (griechisch: „Christus“). Auch die Pharisäer und Schriftgelehrten aus Jerusalem glaubten, dass der Messias kommen würde, wie im Alten Testament angekündigt. Also kamen sie und prüften Jesus, ob er nun dieser Messias ist oder nicht.

Nur wenige glaubten und folgten Jesus. Die Offiziellen lehnten ihn ab. Nicht erst bei der Kreuzigung, sondern schon viel früher: „Darum suchten die Juden nun noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst Gott gleich machte.“ (Joh 5,18)

Doch seine Kritiker hatten ein Problem. Jesus hat mit Vollmacht gepredigt und Kranke geheilt, sogar Dämonen ausgetrieben. Zu Recht predigt später der Geheilte den Pharisäern: „Wenn dieser nicht von Gott wäre, so könnte er nichts tun!“ (Joh 9,33) Wie sonst könnte Jesus den Blindgeborenen heilen oder Macht über die Dämonen haben?

„Die Pharisäer aber sagten: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus!“ (Matth 9,34) Das also war ihre Erklärung für all die Wunderzeichen, die Jesus tat: „Dieser Mensch ist nicht von Gott, sondern vom Teufel.“ Entweder-oder, ganz konsequent abgelehnt, deutlicher geht es nicht.

Und was sagt Jesus dazu? Wie reagiert er? Jesus Christus hält dagegen und bleibt bei der Wahrheit: Nicht ich, sondern „ihr habt den Teufel zum Vater.“ (Joh 8,44)

Zwei Positionen, der Gegensatz könnte krasser nicht sein. Auf welcher Seite stehen wir?