Schlagwort-Archive: Apologetik

Hat Jesus Christus wirklich gelebt?

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Entgegen der landläufigen Meinung und den Ergebnissen der historisch-kritischen Theologie stellen die Texte des Neuen Testaments aus Sicht der Historiker sehr gute Belege für die Authentizität der damaligen Ereignisse dar. Vielfach wurde und wird behauptet, die Schreiber des Neuen Testamentes hatten gar kein Interesse an der historischen Genauigkeit ihrer Werke gehabt. Vielmehr sei es ihnen darum gegangen, allein die Inhalte der »Christus-Botschaft« anhand von fassbaren Beispielen zu vermitteln. Dass dies nicht so ist, möchte ich am Beispiel des Lukas zeigen:

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Sind die Berichte über Jesus nicht einfach Legenden?

»Als Literaturhistoriker bin ich restlos davon überzeugt, daß die Evangelien keine Legenden sind – was immer sie auch sonst sein mögen. Ich habe sehr viele Legenden gelesen, und es ist für mich eindeutig, daß die Jesusgeschichten nicht in diese Gattung passen. Sie sind nicht kunstvoll genug, um Legenden zu sein. In der Darstellung ihrer Inhalte sind sie unbeholfen, sie arbeiten die Dinge nicht sauber heraus. Der größte Teil des Lebens Jesu bleibt uns genauso unbekannt wie das Leben irgendeines seiner Zeitgenossen. Kein Volk, das einen seiner Helden zum legendären Heiligen erheben wollte, würde so etwas zulassen.

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Die Einheit der Bibel – ein Vergleich

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«Nehmen wir einmal an, in Berlin sollte eine Kathedrale gebaut werden, die alle Steinvorkommen in allen Bundesländern Deutschlands repräsentieren soll. Einige Bausteine werden aus den Moränen der Holsteinischen Schweiz geliefert, einige aus Steinbrüchen im Harz, aus dem Hessischen Bergland wird Sandstein herbeigeschafft, aus der Eifel Basaltgestein und aus dem Schwarzwald Granit. Die Steine haben alle vorstellbaren Größen und Formen – einige sind groß, andere klein oder mittel, manche sind würfelförmig, andere zylindrisch, konisch oder auch trapezförmig. Jeder Stein wird bereits am jeweiligen Steinbruch in seine endgültige Form zurechtgehauen. Kein einziger Stein wird nachträglich mit Hammer oder Meißel bearbeitet, nachdem er an der Baustelle angelangt ist. Wenn alle Steine an der Baustelle bereitliegen, machen sich die Bauarbeiter an die Arbeit.

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Die Bibel ist ‚Das Buch‘

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„Es ist ein einziges Wunder, wie die 66 verschiedenen Bücher der Bibel, die in einem Zeitraum von 16 Jahrhunderten (1500 v.Chr. bis 100 n.Chr.) von verschiedenen Verfassern geschrieben worden sind, die Einheit in der fortschreitenden Offenbarung deutlich machen.

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John Lennox über Jesus Christus

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John Lennox hielt einmal einen Vortrag vor einer großen Gruppe von Wissenschaftlern in einer angesehenen Universität. Nach dem Vortrag fragte ihn einer der Wissenschaftler: “Herr Lennox, ich leite aus Ihren Vorträgen ab, dass Sie Christ sind. Sie sind deshalb gezwungen daran zu glauben, dass Jesus Christus gleichzeitig Gott und Mensch war. Wie können Sie das als Wissenschaftler erklären?”

Lennox schildert in seinem Buch “Seven days that divide the world” seine Reaktion darauf: “Meine Reaktion war erst einmal, ihm eine Gegenfrage zu stellen, und zwar eine Frage, die signifikant einfacher war als diejenige, die er mir gestellt hatte. Er stimmte zu. Also fragte ich ihn: “Was ist Bewusstsein?” Da antwortete er: “Das wissen wir nicht wirklich.” “Ok”, sagte Lennox, “versuchen wir es etwas einfacher. Was ist Energie?” Der Wissenschaftler sagte: “Wir haben Gleichstellungen, um sie zu messen und sie zu gebrauchen.” “Das war nicht meine Frage. Was ist Energie?”

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C.S. Lewis über Jesus Christus

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Doch dann geschieht das Schockierende. Unter diesen Juden taucht plötzlich ein Mensch auf, der redet, als wäre er Gott. Er behauptet, Sünden vergeben zu können. Er sagt, er sei von Ewigkeit an gewesen. Er sagt, er werde am Ende der Zeiten kommen, um die Welt zu richten. Überlegen wir einmal, was das heißt: Unter Pantheisten, etwa den Indern, könnte jeder sagen, er sei ein Teil Gottes oder er sei eins mit Gott; das wäre nichts Besonderes. Aber da dieser Mann Jude war, konnte er einen solchen Gott nicht meinen. In seiner Sprache bedeutete Gott jenes Wesen außerhalb der Welt, das die Welt erschaffen hat und mit nichts anderem zu vergleichen ist. Haben wir begriffen, was das heißt, dann wird klar: Was dieser Mann sagte, war schlechthin das Schockierendste, was je über menschliche Lippen gekommen ist.

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Was hat Ihr Unglaube für Sie getan?

Oma-GrossmutterPfarrer Wilhelm Busch berichtet: Als ich noch ein junger Pastor war, geschah bei uns im Ruhrgebiet etwas Seltsames: Da war eine große Versammlung. Ein gelehrter Mann wies zwei Stunden lang nach, dass es gar keinen Gott gibt. Er hatte seine ganze Gelehrsamkeit auf den Tisch gelegt. – Der Saal war voll mit Menschen. Die Luft war getrübt durch Tabaksqualm. An Beifall wurde nicht gespart: »Hurra! Es gibt keinen Gott! Wir können tun und lassen, was wir wollen!«

Als der Redner nach zwei Stunden fertig war, stand der Leiter der Versammlung auf und sagte: »Jetzt ist Diskussion. Wer etwas sagen will, kann sich melden!« Natürlich hatte keiner den Mut dazu. Jeder dachte: »So einem gelehrten Mann kann man jetzt nicht widersprechen!« Sicher waren viele da, die ihm nicht zustimmten. Aber wer hat schon den Mut, nach vorne aufs Podium zu gehen, wenn da tausend Menschen sitzen die tosend Beifall brüllen!

Doch! Eine Stimme meldet sich! Im Hintergrund macht sich eine alte Oma – es gibt auch junge – bemerkbar. Es war so eine richtige ostpreußische Großmutter mit schwarzem Häubchen, von denen es im Ruhrgebiet viele gibt. – Auf ihre Meldung hin fragt der Vorsitzende: »Oma, Sie wollen etwas sagen?« – »Ja«, antwortet die Oma, »ich wollte etwas sagen!« – »Nun, dann müssen Sie aber nach vorne kommen!« – »Ja«, sagt die Oma, »keine Angst, ich komme!« – Eine tapfere Frau! Das ist so um das Jahr 1925 herum geschehen! – Die mutige Oma marschiert also nach vorne aufs Podium, stellt sich ans Rednerpult und fängt an:

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