Schlagwort-Archive: Endzeit

Prophetie gehört zur Heiligen Schrift

Prophetie hat auch einen praktischen Bezug, weil sie zur Schrift gehört. Betrachten wir einen Augenblick folgende Statistiken: Das Kommen des Messias als König (das wir Christen als Wiederkunft bezeichnen) wird 1845 Mal in der Bibel erwähnt. Im Alten Testament ist es in 17 Büchern das beherrschende Thema, während es im Neuen Testament in der Mehrzahl der Bücher erörtert wird und sich ein gesamtes Buch – die Offenbarung – ganz diesem Thema widmet. Die 318 Hinweise auf Christi Wiederkunft erscheinen bis auf drei Ausnahmen in jedem neutestamentlichen Buch.

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Endzeitwahn?

Regen SonneRegen prasselte gegen die Scheibe. Es war dunkel draussen. Ein Mann stand am Fenster. Erwartungsvoll schaute er in die Nacht hinaus. Er dachte an die Wiederkunft seines Herrn Jesus Christus. Sein Herz brannte. Er glaubte fest daran, dass Jesus zu seinen Lebzeiten wiederkommen würde. Ja, er war ein Mann, der die Erscheinung des Herrn wirklich lieb hatte (2.Tim 4,8). Inzwischen hat sein Herr ihn geholt … auf natürlichem Weg, durch den Tod. Seitdem sind viele Jahre vergangen. Er hat ein Vermächtnis hinterlassen: Viele Bücher, Botschaften und Artikel über die Wiederkunft seines geliebten Herrn und Heilandes Jesus Christus. Doch bis heute ist der Herr nicht wiedergekommen.

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Wie im Himmel so auf Erden

Superzelle

„Wer lenkt heute die Geschicke auf dieser Erde – Gott oder der Teufel? Dass Gott im Himmel herrscht, wird im allgemeinen eingestanden; dass Er es auch auf dieser Erde tut, wird nahezu überall geleugnet – wenn nicht direkt, so indirekt. Mehr und mehr sind die Menschen mit ihren Philosophien und Theorien dabei, Gott in den Hintergrund zu verbannen … In der gesamten Christenheit, mit fast verschwindend geringen Ausnahmen, herrscht die Theorie, dass der Mensch sein Schicksal selbst bestimmt und durch seinen eigenen ‚freien Willen‘ sein ewiges Los entscheidet. Dass Satan Schuld daran trägt, dass so viel Böses in der Welt geschieht. …

Doch wer lenkt denn nun die Geschicke auf dieser Erde – Gott oder der Teufel? Schauen wir uns doch die Welt einmal ehrlich und gründlich an! Was für ein Schauspiel der Verwirrung und des Chaos begegnet uns allseits! Die Sünde ufert aus; die Gesetzlosigkeit nimmt überhand; mit bösen Menschen und Betrügern wird es je ärger, je schlimmer (2. Tim 3,13). Heutzutage scheint alles aus den Fugen geraten zu sein. Throne knarren und wanken, alte Dynastien werden umgestürzt, Nationen sind in Aufruhr, die Zivilisation zeigt immer offener ihr Versagen; die halbe christliche Welt war gerade in einen mörderischen Konflikt verwickelt; und jetzt, da der titanische Kampf vorüber ist, haben wir entdeckt, dass die Demokratie, anstatt Sicherheit zu gewährleisten, eine sehr unsichere Sache für die Welt ist. Ratlosigkeit, Unzufriedenheit und Gesetzlosigkei grassieren überall, und niemand kann sagen, wann der nächste große Krieg losbrechen wird. Die Politiker sind verwirrt und erschüttert. Die Menschen ‚vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde‘ (Lukas 21,26). Sieht das alles so aus, als habe Gott das Ruder fest in der Hand?

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Wie konnte Gott das zulassen?

»Der Mensch des Altertums nahte sich Gott (und selbst auch den Göttern) in der Haltung des Angeklagten, der vor seinen Richter tritt. Für der modernen Menschen sind die Rollen vertauscht. Er ist der Richter – Gott sitzt auf der Anklagebank. Gewiss, er ist ein wohlwollender Richter. Falls Gott einen vernünftigen Verteidigungsgrund dafür haben sollte, dass er der Gott ist, der Kriege, Armut und Seuchen zulässt – dann ist der Mensch bereit, ihn anzuhören. Die Verhandlung könnte sogar mit einem Freispruch Gottes enden. Aber das Entscheidende ist: Der Mensch sitzt auf dem Richterstuhl und Gott auf der Anklagebank.«

– C.S. Lewis

Görsch, Die Schatten der Nacht

Schatten der NachtDieses Buch ist ein persönliches Buch. Der Autor Carsten Görsch hat es für all jene geschrieben, die sich auf dem Weg nach Hause verirrt haben und die sich ängstigen, weil die Dunkelheit bald anbricht. Denn die Zeichen der Zeit lassen uns alle erkennen, dass große, umwälzende Ereignisse bevorstehen, die bereits ihre Schatten vorauswerfen. Diese Schatten machen uns Angst. Da müssen wir nicht erst nach Japan oder Libyen blicken. Dieses Buch wurde lange vor diesen Ereignissen fertiggestellt, womit bestätigt ist, dass die Dinge fest beschlossen sind und dass sie geschehen werden.

In seinem Vorwort schreibt der Autor: »Die Ausführungen in diesem Büchlein sind leicht zu lesen, aber schwer zu verdauen. Es sind zeitgenössische Informationen, die zu den Aussagen der Bibel in Bezug gesetzt werden. Sie eignen sich als Gute-Nacht-Geschichten. Man kann sie lesen bevor man schlafen geht. Mögen sie dir den Schlaf rauben, bis du Frieden gefunden hast.«

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Impuls von Gott: Anarchistische Zustände in Deutschland

Rust_BaptistenBürgerkriegsähnliche und anarchistische Zustände in Deutschland – das sieht der Pastor der mit über 1.000 Mitgliedern größten deutschen Baptistengemeinde, Heinrich Christian Rust von der Friedenskirche in Braunschweig, voraus.

Wie er in einem Impulsreferat auf der Konferenz Charismatischer Leiter am 30. November in Niedenstein bei Kassel sagte, habe er diesen prophetischen Eindruck bereits am 1. Februar 2005 erhalten. Er habe ihn damals nicht deuten können und deshalb mehrfach zur Prüfung an verantwortliche Leiter christlicher Gemeinden und Kirchen weitergeleitet. Auch diese Brüder hätten den Eindruck gehabt, dass der Impuls wirklich von Gott gekommen sei, doch habe ihnen „eine umfassende Zuordnung“ gefehlt. Dies sei nun möglich, meinte Rust. Wörtlich sagte er den 30 Teilnehmern des Treffens:

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Flüchtlinge und Islamisierung – eine christliche Antwort

Autobahnplakat-IslamMehr und mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Genaue Zahlen kann niemand mehr prognostizieren, viele sind unregistriert, einige kommen aus Notsituationen und manche kommen nach Deutschland mit ganz anderen Motiven. Tatsache ist, dass immer mehr Muslime in Deutschland leben, was Politiker zu Worten veranlasst wie: „Der Islam gehört zu Deutschland!“ Das wiederum kann man so oder so verstehen, am Ende macht es aber keinen Unterschied. Die Gesellschaft verändert sich, die Städte sehen heute schon ganz anders aus als noch vor 10 Jahren, das können wir mit eigenen Augen beobachten. Weitere Jahrzehnte später, wenn wir vielleicht gar nicht mehr leben, werden unsere Kinder, wer weiß, vielleicht solchen gegenüberstehen, die heute Plakate wie diese schreiben: „Euer Kinder werden Allah beten oder sterben.“ Schon die Rechtschreibfehler weisen auf mangelnde Integration hin.

Und so gehen empörte Rundmails um, die vor dem Islam warnen und ihre Stimme gegen die Politik erheben. Das aber ist zu kurz gegriffen, das ist meine Meinung.

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Hardmeier, Zukunft – Hoffnung – Bibel

Hardmeier Zukunft Hoffnung Bibel„Zukunft. Hoffnung. Bibel. – Endzeitmodelle im biblischen Vergleich“ ist der neutral gewählte Titel für das vorliegende Buch von Roland Hardmeier über biblische Prophetie bzw. Zukunftslehre. Auch der Verlagstext lässt offen, zu welcher Auslegungsrichtung der Autor letztlich tendiert. Angekündigt wird stattdessen ein „Standardwerk“, welches die heute gängigen Modelle vorstellt und bewertet. Versprochen werden „richtige Hermeneutik“ und „verlässliche Grundlagen“ zur Überprüfung der eigenen Ansichten. Formuliert ist damit ein hoher Anspruch, der intensive Auseinandersetzung mit dem Thema auf mehr als 500 Seiten verlangt. Entsprechend vielschichtig und komplex sind auch die Aussagen des Autors.

Um es vorweg zu nehmen: Das Buch enthält viel Gutes und ist ein Gewinn für jeden aufgeschlossenen Christen. Andere Punkte werfen wiederum Fragen auf, insbesondere gemessen an den eigenen Ansprüchen. Eine Rezension wird nur dann hilfreich sein, wenn sie relativ ausführlich und differenziert den 11 Kapiteln des Buches folgt. Es werden hier die jeweils positiven Aspekte hervorgehoben aber auch die Fragen gestellt. In einer Schlussbemerkung stimmen wir dem Autor in seinem generellen Anliegen ausdrücklich zu.

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Tsunami in 2004 und 2011 – Warum?

Tsunami-2004-Hambantota

Der Tsunami am 11. März 2011 in Japan erinnerte mich sofort an das ähnliche Ereignis Weihnachten (!) 2004. Unser kleiner Gottesdienstraum in Korea war gefüllt mit Gastarbeitern aus Sri Lanka und inmitten der Predigt erreichte uns die Nachricht, Sri Lanka wurde von einer großen Flutwelle getroffen. Unser Freund Nihal, der erst kurz zuvor Christ geworden ist, kam aus Hambantota (s. Bild), einem Dorf an der Küste, das schwer getroffen wurde. Per Telefon konnte er niemanden erreichen und so flog er nach Hause. Er verlor seine gesamte Familie, nur die Frau und seine beiden Kinder wurden wie durch ein Wunder verschont.

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Katastrophen – und Gott?

Ulrich-Parzany„Politiker, Wirtschaftsleute, Wissenschaftler und Techniker haben uns lange vorgemacht, wir – oder sie – hätten alles im Griff. Nur ruhig! Jetzt sehen wir: Sie und wir haben nichts im Griff.”

Nur die neueste Katastrophe bekommt Aufmerksamkeit. Jetzt die Atomkatastrophe, das Erdbeben und der Tsunami in Japan. Im Schatten dessen mordet Gaddafi seine Bevölkerung. Rebellionen brodeln in arabischen Ländern. Der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern scheint unlösbarer als je zuvor. Die Finanzkatastrophe droht. Flüchtlingsströme aus Afrika drängen nach Europa. Iran, Afghanistan, Al-Qaida, Zimbabwe, Kongo, Kaukasus, Christenverfolgungen durch Islamisten. Wir vergessen schnell. Wir hoffen, dass uns die Probleme nicht zu nahe kommen. Die Regierenden sind ratlos. Sie können sich nicht auf Lösungswege einigen.

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“Wie konnte Gott so etwas geschehen lassen?”

WTC_smoking_on_9-11

Ein Schüler in Winnenden hielt ein Pappschild in die Kamera: „Gott, wo warst Du!“

Die Tochter des prominenten Amerikaners (Billy Graham) wurde in der “Early Show” interviewt und - bezogen auf die Anschläge vom 11. September 2001 – gefragt:

“Wie konnte Gott so etwas geschehen lassen?”

Anne Graham gab eine äußerst nachdenkenswerte Antwort. Sie sagte:

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