Schlagwort-Archive: Familie

VanVonderen, Wenn Gnade das Familienleben prägt

wenn-gnade-das-familienleben-prägt„Gute, wertvolle, christliche Eheleute, die man akzeptieren kann, erfüllen alle Bedürfnisse ihres Partners.“ Stimmt das? Wenn das Ihre Meinung über Ehe und Familie ist, dann sollten Sie das vorliegende Buch lesen: „Wenn Gnade das Familienleben prägt“, von Jeff VanVonderen.

Ehen sind regelmäßig zum Scheitern verurteilt, weil die Menschen mit falschen Erwartungen heiraten. Der Ehepartner wird nie die inneren Bedürfnisse des anderen erfüllen können. Kein Gegenüber kann Quelle des eigenen Selbstwertgefühls sein, es ist unmöglich. Und doch kommen Eheleute in die Eheberatung mit langen Listen darüber, wie der andere sich verändern müsse, damit sie glücklicher und zufriedener seien.

Solche Listen tragen sie schon länger mit sich herum. Selbst haben sie nach Kräften probiert, den anderen zu verändern, mit den verschiedensten Methoden: Regeln, Gebote, Druck, Unversöhnlichkeit, wütende Überreaktionen, Beschämung, Egozentrik, Nörgeln, Drängen, Manipulieren, Bestechen, eigenmächtiges Handeln, Schreien, Schlagen, Drohen, Bibelverse, Schmollen, Anklagen, Vergleichen, Herausfordern, Vorwerfen, Leugnen, falsche Unterordnung.

Weiterlesen

Wenn Sünder sich das Ja-Wort geben

Wenn-Suender-sich-das-Ja-Wort-geben„Eine gute Ehe beruht auf der Überzeugung, dass wir Sünder sind.“ (S. 13) Diese Erkenntnis ist Dave Harvey so wichtig, dass er das erste Drittel seines Buchs darin investiert. Nur als Sünder sind wir offen für das Evangelium, und nur im Evangelium finden wir die Lösung für all unsere Eheprobleme. Das Buch ist an Sünder geschrieben – an die Kranken, die den Arzt brauchen.

Richtige bzw. falsche Theologie bestimmt unser Eheleben positiv bzw. negativ. Auf Grundlage gesunder biblischer Lehre und der Kraft des Evangeliums kann die Ehe gelingen und dem Schöpfer die Ehre geben, der die Ehe erfunden hat und dem sie gehört. (Eph 5:32) Der Blick richtet sich also zuerst in den Spiegel, dann nach oben und erst zuletzt auf den Ehepartner.

Weiterlesen

Zu deiner Beziehung mit meiner Tochter

»Was denkst du, würde ich tun, wenn ich eines Tages aus meinem Haus gehen würde, mit dem Ziel, in mein Auto zu steigen und zur Arbeit zu fahren. Aber mein Auto ist weg. Es ist einfach nicht da. Und ich suche den ganzen Tag danach, ich mache mir Sorgen — es ist mein Auto! Ich habe schließlich dafür bezahlt. Und dann, gegen vier Uhr nachmittags, kommst du in meinem Auto angefahren. Und du springst aus dem Auto, wirfst mir die Schlüssel zu und du sagst: »Hey, danke Mr. Washer! Ich hatte viel Spaß«. Wir würden zusammen ein ernstes Gespräch führen. Ich würde gerechterweise sehr ärgerlich sein. Nun, ich würde mich beherrschen. Aber du hast mich verletzt. Du hast etwas Schreckliches getan. Rücksichtslos. Würdest du das einem Auto von einem Mann antun? Nein? Aber du würdest es seiner Tochter antun, nicht wahr? Du würdest eine Beziehung mit seiner Tochter eingehen, ohne es ihn überhaupt wissen zu lassen.

Weiterlesen

Verbietet die Bibel wirklich Sex vor der Ehe?

Schuhe_Ehe

1. Vorehelicher Geschlechtsverkehr ist scheinbar nicht verboten

Nirgendwo in der Bibel steht der Satz: „Verliebte und Verlobte sollen vor der Hochzeit keinen Geschlechtsverkehr haben.“ Weil so ein Satz fehlt, behaupten viele, dass es vollkommen in Ordnung wäre, wenn Christen vor der Ehe Sex haben. Doch so einfach ist das Ganze nicht. Es gibt verschiedene Gründe warum so ein eindeutiger Satz nicht in der Bibel steht:

Weiterlesen

Eine Predigt zur Hochzeit

Hochzeit-Trauung

Ansprache zur Trauung, die von Pastor Lothar Leese, Remscheid, gehalten wurde. – Bewusst wurden die Namen beibehalten, um zu zeigen, wie man am persönlichen Leben des Paares bezeugen kann, was Jesus Christus in ihrem Leben bewirkt hat! – Traupredigt für Thomas & Heike Eichin, geb. Meseck, am 29. 4. 1995.

»Falschheit und Lüge lass ferne von uns sein; Armut und Reichtum gib uns nicht; lass uns das Brot, das wir brauchen, genießen.« – Sprüche 30, 8

Weiterlesen

Francis und Lisa Chan, Du und Ich in Ewigkeit

Chan_Du_und_ich_in_Ewigkeit‚Du + Ich in Ewigkeit – Wie der Himmel unsere Ehe revolutioniert‘ zeichnet die Ehe der Autoren und hinterfragt dabei unsere eigene christliche Ehe, immer mit dem Blick auf Gott und die Ewigkeit. Francis Chan ist vielen bereits bekannt als Redner (live oder per Video) und Autor von Büchern wie ‚Der unterschätzte Gott‘ und ‚Ein Leben als Volltreffer‘. Zusammen mit seiner Frau hat er nun mit ‚Du + Ich in Ewigkeit‘ ein Buch geschrieben, das wieder ins Herz trifft und zu einem kompromisslosen Leben mit Jesus aufruft, dieses Mal zu zweit bzw. als ganze Familie.

Die Seiten lassen sich leicht lesen, bieten Pausen zum Nachdenken an, statt trockener Theologie liefern sie treffende Bibelverse und seelsorgerliche Ermahnung für die Praxis. Jeder Abschnitt schließt mit Fragen, denen Mann und Frau sich stellen müssen. Dabei ist das Werk kein Ratgeber für die Ehe im zu erwartenden Sinn, sondern eine Ausrichtung auf das Wesentliche mit dem wunderbaren Nebeneffekt, dass dadurch auch die Ehe, das Familienleben und die Kindererziehung (wieder) gesegnet sind. Aus Erfahrung beschreibt Chan die heuchlerische Ist-Situation:

Weiterlesen

Wenn das Leitseil der Erziehung gelockert wird

Erziehung

Mehr und mehr musste ich mich mit Erziehungsfragen beschäftigen. Es kamen die Jahre, da sich die Folgen der zu starken Lockerung des Leitseiles bemerkbar zu machen begannen. Ich selber bin ja mit Begeisterung dabei gewesen, als die grossen Pädagogen und Psychologen uns lehrten, besser in des Kindes Seele zu lesen. Ich selber half nach Kräften mit, den Zwang zu verwerfen, durch den die falsch verstandene Autorität vom Kind absoluten Gehorsam, absolute Unterwerfung verlangt hatte. Ich selber jubelte mit, als man sich zu kleinen pädagogischen Gruppen zusammentat, um die Frage zu studieren, wie man dem Kinde helfen könne zur freien Entwicklung all seiner schlummernden Kräfte.

Weiterlesen

Verwöhnen führt nicht zu mehr Liebe

suessigkeiten

Es ist eine nüchterne Tatsache, dass Kinder, die verhätschelt werden und denen man ihren Willen lässt, ihre Eltern nicht mehr, sondern weniger lieben, was viele untröstliche Eltern zu spät erkannt haben. Ihre Selbstliebe wird genährt, bis sie jeden edlen Impuls erstickt. Sogar ihre natürliche Zuneigung verkümmert und Gefühllosigkeit macht sich breit. Sie verlieren mehr und mehr die Fähigkeit, echtes Mitleid oder Mitgefühl zu empfinden — jenes feine Gespür für den Herzschlag eines anderen.

Weiterlesen

Familie: Gott oder Kind im Zentrum?

Kind im Zentrum

Das Kind meint, die ganze Familie sei dazu da, es zufrieden und glücklich zu machen. Mutter, Vater und Geschwister gibt es nur, um seine Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen.

Gott im Zentrum

Das Kind versteht, dass der Mann das Haupt der Familie ist und die Frau sich ihrem Mann unterordnet. Die Beziehung der Eltern hat Vorrang. Sie ist dauerhaft und besteht zur Ehre Gottes. Kinder haben eine zweitrangige und zeitlich begrenzte Beziehung.

Weiterlesen

Lieber Leser, sage ich nicht die Wahrheit?

Erziehe den Knaben seinem Weg gemäß;
er wird nicht davon weichen,
auch wenn er älter wird.

– Sprüche 22,6

Ich nehme an, dass die meisten bekennenden Christen diesen Vers kennen. Er klingt wahrscheinlich in deinen Ohren bekannt wie eine alte Melodie. Anscheinend hast du oft davon gehört, ihn häufig gelesen, über ihn gesprochen oder ihn zitiert. Doch wie wenig wird die wesentliche Aussage dieses Textes beachtet! Seine Lehre scheint beinahe unbekannt und die Pflicht, die er uns auferlegt, scheint äußerst selten erfüllt zu werden.

Lieber Leser, sage ich nicht die Wahrheit?

Weiterlesen

Ryle, Die Pflichten der Eltern

die-pflichten-der-eltern-ryleWas kann man von einem Buch über Kin­der­er­zie­hung aus dem 18. Jahr­hun­dert erwar­ten? Ich war gespannt, und begann ziem­lich spät nachts, so kurz nach 1 Uhr, mit der Lektüre.

„Grund­re­geln bib­li­scher Erzie­hung“ als Unter­ti­tel gab mir Ori­en­tie­rung und ich stellte mich auf einige kurz gefasste Haupt­auf­ga­ben in der Erzie­hung ein. Der Autor gibt 17 Grund­re­geln wei­ter, die er zu den Wich­tigs­ten zählt. Er lei­tet ein mit den Worten:

„Lehne meine Rat­schläge nicht ab, weil sie unge­schminkt und ein­fach sind. Ver­achte sie nicht, weil sie nichts Neues ent­hal­ten. Sei gewiss: Wenn du Kin­der für den Him­mel erzie­hen willst, soll­test du diese Rat­schläge nicht leicht­fer­tig über Bord wer­fen.“ (S.12)

Weiterlesen