Schlagwort-Archive: Medien

Weisheit im Informationszeitalter

„Wir leben im Zeitalter von Google und Wikipedia. Heute sind nicht mehr der Wissens- und Faktenerwerb wichtig, sondern die Wissensselektion und die Wissensverarbeitung. Wer heutzutage auf Knopfdruck auf sein Stichwort innerhalb von einer Sekunde eine Million Interneteintragungen bekommt, hat kein Wissensproblem, sondern ein Auswahlproblem. Nicht mehr die Frage, woher wir Informationen bekommen, ist relevant, sondern vielmehr die Frage, wie wir die Flut von Fakten bündeln und interpretieren.“

– Stephan Holthaus in „Werte“, S.112.

Warum C.S. Lewis keine Zeitung liest

papierschiff

Ich sagte letztlich zu meinem Land: »Du sollst mich an einem bestimmten Tag bekommen, aber nicht vorher. Ich werde in deinen Kriegen sterben, wenn es sein muß, aber bis dahin werde ich mein eigenes Leben führen. Du kannst meinen Körper haben, aber nicht meinen Geist. Ich werde an Schlachten teilnehmen, aber nicht über sie lesen.«

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Keine Zeit zum Lesen?

Neh­men wir an, du liest ungefähr 250 Worte in der Minute und du beschließt täglich nur 15 Minu­ten in einem ernst­zu­neh­men­den theo­lo­gi­schen Werk zu lesen, um dein Verständnis von bib­li­schen Wahr­hei­ten zu ver­tie­fen. In einem Jahr (365 Tage) würdest du so 5.475 Minu­ten lesen. Mul­ti­pli­ziere das mit 250 Wörtern pro Minute und du erhältst 1.368.750 Wörter pro Jahr. Die meis­ten Bücher haben zwischen 300 und 400 Wörter pro Seite. Wenn wir also von 350 Wörtern pro Seite aus­ge­hen, kom­men wir in einem Jahr auf 3.910 Sei­ten. Das bedeu­tet, dass du – bei 250 Wörtern pro Minute und 15 Minu­ten am Tag – in einem Jahr ungefähr 20 durch­schnitt­lich dicke Bücher lesen kannst …

– John Piper (Desi­ring God Blog; 15.11.2011)

Nur ein einziges Buch ist unentbehrlich

Bibel_allein

Ich besitze eine Menge Bücher. Manche lese ich nie, manche manchmal, eins täglich: die Bibel. Sie ist die große Ausnahme. Denn sie ist nicht Menschenwort, sondern Gottes Wort. Und dieses Wort ist nicht nur manchmal wahr, sondern immer. Nicht nur an einigen Stellen, sondern an allen. Nicht nur am Sonntag, auch im Alltag. Nicht nur in besonderen Augenblicken, sondern für alle Zeit, für alle Fälle, für alle Menschen: ganz durchläutert, lauter und rein. Und selbst, wo die Bibel von Sünde spricht, tut sie es nicht in dem schmierigen Ton, den andere Bücher bei diesem Thema haben. Dabei spricht sie von der Sünde radikaler als jedes andere Buch.

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Was nützen mir Goethe, Hölderlin und Kafka

1001_buecherSo ein bisschen Stöbern in der Buchhandlung ist manchmal ganz nett. Was da alles geboten wird! Welch eine Ballung schriftlicher Äußerungen menschlichen Geistes! Ja, es stimmt: „Des Büchermachens ist kein Ende“ (Prediger 12,12).

Seit der technischen Revolution auf dem Drucksektor gibt es kein Halten mehr. So drängt, was sich alljährlich auf der Messe präsentiert, in die Regale der Buchhändler. Titel über Titel, darunter auch dieser: „1001 Bücher, die sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist“. Der Blick ins Register zeigt ein Sammelsurium von Bänden „von Achebe bis Zola“; Christliches fehlt natürlich ganz – die Bibel sowieso.

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Wo FSK 12 draufsteht, muss auch FSK 12 drin sein

TV_in_trashRedakteure der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ haben erneut die Urteile der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) zu Filmen überprüft. Wie vor einem Jahr warnen sie: Die Einschätzungen der FSK darüber, was 12-Jährigen zugemutet werden kann, sind oft nicht nachvollziehbar.

„In etwa jedem dritten Kino-Spielfilm, den die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) seit Oktober 2010 von zwölf Jahren an freigegeben hat, finden sich Szenen mit expliziter Gewalt, gut sicht- und hörbarem Sex oder obszöner Sprache“, schreiben die Autoren. Dabei meinten die Redakteure nicht ein hier und da geäußertes Schimpfwort wie „Fuck“, sondern „einen die Schamgrenzen verletzenden Grundton“. Die Redakteurin Florentine Fritzen zieht das Fazit: „Wer seine Kinder Filme schauen lässt, auf denen ‚FSK 12‘ steht, muss damit rechnen, dass sie brutale Gewalt sehen. Oder minutenlange Sexszenen.“

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Rockmusik ist nicht neutral

noteRockmusiker haben nie ein Hehl daraus gemacht, was der Klang ihrer Musik (losgelöst vom Text) bewirken will. In unzähligen Interviews bringen diese Rockmusiker offen zum Ausdruck, was sie durch ihre Musik vermitteln, und sie verwenden dabei kein einziges Mal den Begriff „Neutralität“. Unreife Christen sind oft anderer Ansicht, weil sie meinen, dass ein Lied nur durch die Worte mit einer moralischen Botschaft ausgestattet wird. Aber hören wir uns einmal an, was Rockmusiker, Wissenschaftler, Ärzte und andere über die Botschaft von Rockmusik – unabhängig vom Text – zu sagen haben.

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Zitate zum Thema Musik

Geige

„Wenn nun der Geist Gottes über Saul kam, so nahm David die Harfe und spielte mit seiner Hand; so erquickte sich Saul, und es ward besser mit ihm, und der böse Geist wich von ihm.“

– 1. Samuel 16:23

 „…, sondern werdet voll Geistes; redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem Herrn in eurem Herzen.“

– Epheser 5:18-19

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Mobbing: „Mitgefühl gibt es kaum noch“

Kind_TreppeDie Potsdamer Neuesten Nachrichten berichteten am 20. März 2013 über die Arbeit von Annelie Dunand. Sie berät seit 20 Jahren junge Opfer von Mobbing oder Missbrauch und warnt dabei vor den Tätern. Denn immer seltener könnten Opfer mit der Hilfe ihres Umfelds rechnen.

Immer rücksichtsloser werden Kinder und Jugendliche in Schulen oder im Internet angegriffen, gemobbt und vorgeführt, sagt die Leiterin Frau Annelie Dudand der Beratungsstelle des Sozial-Therapeutischen Instituts Berlin-Brandenburg mit Sitz in Kleinmachnow. Hänseleien, Prügeleien bis hin zu entblößenden Filmaufnahmen, das Spektrum physischer und psychischer Gewalt ist breiter geworden. Deshalb warnt Dunand: Niemand darf wegschauen, Lehrer müssen Vorbilder sein und Eltern ihre Kinder schützen – nicht nur vor Mobbing.

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Spielsucht, Kaufsucht, Sexsucht, Internetsucht

ComputerViele Jugendliche können sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Das geht aus einer EU-Studie für Mediensucht hervor, in der mehr als 13.000 Schüler, zwischen 14 und 17 Jahren, zu ihrem Online-Verhalten befragt wurden. Bei vielen jungen Menschen dreht sich die gesamte Freizeit rund um Computer und Handy – jeder zehnte Jugendliche ist gefährdet. Experten verweisen auf die Gefahren, die im digitalen Netz lauern.

Heiko Probst (40), Präventionsbeauftragter der Waldshuter Fachstelle Sucht, sieht Handlungsbedarf: „Die Diskussion um unser Angebot im Bereich Mediensucht wird in diesem Jahr weitergeführt. Es kommen immer häufiger Eltern oder Jugendliche zu uns und bitten um Rat“, berichtet Probst. Noch 2013 soll zudem das Angebot für Glücksspiel-Abhängige erweitert werden. Wie der Suchtexperte zu berichten weiß, seien Spielsucht, Kaufsucht, Sexsucht und Internetsucht in der heutigen digitalen Zeit fast nicht mehr zu trennen: „Bei den Betroffenen ist oft eine Mischung von verschiedenen Süchten zu erkennen“, so Probst. Das Internet bediene alle Kanäle.

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Nachrichten – ich halte sie nicht mehr aus

Schlechte_Nachrichten

Jeden Tag befasse ich mich mit Nachrichten. Newsletter gehen ein, auf Facebook wird gepostet, per Twitter wird auf Beiträge und Videos verwiesen. Es sind schreckliche Beiträge. Ich nehme sie zur Kenntnis mit tendenziell abnehmendem Interesse und abgestumpften Emotionen. Wahrscheinlich ist es Selbstschutz, denn die Fülle des Bösen erschlägt mich mehr und mehr.

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Mobbing nimmt immer mehr zu

Cybermobbing

Immer mehr Kinder und Jugendliche werden Opfer von verbaler oder körperlicher Gewalt. Ebenso nimmt das Cyber-Mobbing immer mehr zu. Die Opfer werden getreten bis sie auf dem Boden liegen, trauen sich aber oft nicht, sich zu wehren. Deshalb raten Experten sich schnell Hilfe zu holen. Bei Eltern, Lehrern, Psychologen oder der örtlichen Polizei. Schon der Weg zur Schule ist für viele Kinder und Jugendliche das blanke Entsetzen, denn wenn sie in der Schule angekommen sind, gehen die Hänseleien, Drohungen und Hetzereien los und das Mobbing beginnt.

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Zunehmende Medienhetze gegen Bibeltreue

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Es gibt sie durchaus noch: die frommen Pfarrer in der ev. Landeskirche, die klar und deutlich das verkündigen, was im Wort Gottes steht. Einer davon ist Olaf Latzel, Pastor der St. Martini Kirche in Bremen. Auf der Maritimen Woche im September in Bremen hielt Latzel einen Gottesdienst und predigte unmissverständlich auch von der Hölle, in die jeder gerate, der nicht an Jesus Christus glaube. Diese klare Aussage rief die linke Tageszeitung (taz) auf den Plan, die in einem Artikel die Predigt als „Hass im Gottesdienst“ einstufte und Latzel „aggressives Gottesverständnis“ vorwarf.

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Spott im Namen Darwins: Fisch frisst Fisch

sotfUnter demselben Titel hat nun anlässlich des 203. Geburtstags von Charles Darwin am vergangenen Sonntag der Spiegel einen Artikel online gestellt, der unter Christen Beachtung finden sollte. Der Schreiber resümiert „Der Ton wird schärfer“, trägt mit seinen polemischen Formulierungen allerdings selbst viel dazu bei, sein eigenes Fazit zu rechtfertigen. Diejenigen, die an einen Schöpfer glauben, werden in die Fundamentalismus-Ecke gedrängt und solchen zugeordnet, die nicht richtig denken können oder wollen. „Wissenschaft und Glaube“ sind für den Autor des Artikels unvereinbare Gegensätze.

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