Schlagwort-Archive: Medien

Der Teufel berief eine weltweite Konferenz ein

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In seiner Eröffnungsrede sprach er zu seinen dunklen Engeln: „Wir können die Christen nicht davon abhalten, in die Kirche zu gehen. Wir können sie auch nicht davon abhalten, die Bibel zu lesen und die Wahrheit zu erfahren. Wir können sie nicht einmal davon abhalten, eine tiefe, geborgene Beziehung zu Christus zu erfahren. Wenn sie die Verbindung zu Jesus bekommen, verlieren wir jegliche Gewalt über sie. So lasst sie in ihre Kirchen gehen, lasst sie ihren Lebensstil beibehalten, aber klaut ihre Zeit, damit sie diese Beziehung zu ihm nicht pflegen können. Das ist es, was ich von euch will – ihr Engel. Lenkt sie ab vom sicheren Halt ihres Erlösers und der Erhaltung dieses täglich, belebenden Kontaktes.“

„Wie sollen wir das tun?“, riefen die Engel.

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Bibel statt Handy

Was würde mit unserer Bibel passieren, wenn wir sie so behandeln würden wie unser Handy?
Was wäre, wenn wir sie immer in den Händen oder in der Tasche hätten?
Würden wir zurück gehen, wenn wir sie vergessen haben?
Würden wir sie auch so viele Male am Tag öffnen?
Würden wir uns unwohl fühlen ohne sie?

Gott hat nicht Whatsapp, aber er ist mein Lieblingskontakt.
Er hat nicht Facebook, aber er ist mein bester Freund.
Er hat nicht Twitter, aber ich folge ihm.

Das Telefon – Ein modernes Gleichnis

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Das junge Paar verließ gemeinsam das Krankenhaus. Er trug ein kleines Bündel, das nur sechs Pfund wog und über dessen Namen immer noch Kämpfe ausgetragen wurden. Er war so stolz, wie er es bisher noch nie in seinem Leben gewesen war.

Seine Frau setzte sich als erste ins Auto, und dann beugte er sich hinein, um ihr das Baby zu reichen. In diesem Moment geschah es. Das Autotelefon klingelte. Bis heute kann er sich nicht erklären, warum er es tat, aber er nahm eine Hand von dem kleinen Bündel weg und griff nach dem Hörer. Für einen Moment, als sei die Zeit stehengeblieben, balancierte er das Kind auf der Innenseite der anderen Hand. Seine Frau schrie auf, er nahm seine Hand vom Hörer und griff das Baby. Wer immer angerufen hatte, legte auf.

Das Telefon hatte an jenem Tag den Kampf verloren, aber es schwor sich in diesem Moment, daß dieses Kind nie mehr im Leben den Vorrang bekommen sollte. Es plante einen Rachezug, der diesen Vater um Zeit mit seinem Kind berauben sollte.

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Berger, Fernsehkonsum – Fenster zur Welt oder Droge?

Berger_FernsehenZu viel Fernsehen ist nicht gut. Was eigentlich jeder weiß, bekräftigt das Heft ausführlich. Schon unabhängig von der Qualität stellt sich die Frage nach der Quantität. Im Durchschnitt „fünf Stunden täglich“ (S. 16) – wie soll der Mensch, gar sein Kind, so viele Bilder und Eindrücke verarbeiten? Parallel dazu gibt es Input durch Anrufe, Emails, Fax, Facebook & Co. Alles kurzfristig und schnell, wir sind im „Beschleunigungsfieber“ (S. 10).

Nach einer Studie kommen manche Menschen auf 190 Nachrichten pro Tag, das sind 29.450 pro Monat. Eine Informationsflut und Datenüberreizung, vor dessen Hintergrund der Ruf nach „weniger ist mehr“ an Bedeutung gewinnt. Kein Mensch vermag es, auf so viele Infos weise zu reagieren, sich ein sinnvolles Gesamtbild zu machen oder gar eine eigene Meinung zu formen.

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Weisheit im Informationszeitalter

„Wir leben im Zeitalter von Google und Wikipedia. Heute sind nicht mehr der Wissens- und Faktenerwerb wichtig, sondern die Wissensselektion und die Wissensverarbeitung. Wer heutzutage auf Knopfdruck auf sein Stichwort innerhalb von einer Sekunde eine Million Interneteintragungen bekommt, hat kein Wissensproblem, sondern ein Auswahlproblem. Nicht mehr die Frage, woher wir Informationen bekommen, ist relevant, sondern vielmehr die Frage, wie wir die Flut von Fakten bündeln und interpretieren.“

– Stephan Holthaus in „Werte“, S.112.

Die Wahrheit über Hollywood

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„Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf.“ (Epheser 5:10f.)

Dem Wort aus der Bibel folgend präsentiert uns Dr. Jason Kovar mit „Hollywood Unmasked“ einen Dokumentarfilm, der es in sich hat. Die Youtube-Version ist unten zu sehen (leider nur auf Englisch). Filmausschnitte, Interviews und Zitate schärfen ein deutliches Bild von einer Showbranche, die gegen die christlichen Ideale und gegen den christlichen Glauben regelrecht ankämpft und sie zu vernichten sucht. Auch gegen die Christen selbst wird Propaganda gemacht – in vielen Fällen ganz offen und brutal, oft aber auch schleichend, unterschwellig oder im Gewand der Komik.

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Kanal 23 – Glotzerpsalm

Der Fernseher ist mein Hirte;
mir wird viel mangeln.

Er lagert mich auf dem Sofa und verführt mich,
nichts für den Namen des Herrn zu tun, weil er meine Zeit verschlingt.

Er hält mich davon ab, dem Herrn zu folgen,
weil er so viele Shows und Filme präsentiert, die ich sehen muss.

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„Lügenpresse“ – Glosse zum Unwort 2014

Luegenpresse

„Lügenpresse“ ist ein zu starker Ausdruck, doch Informationen werden offenbar öfter einseitig gefiltert. Und manchmal wird man dabei an Desinformation erinnert. Ehe jemand die Nazizeit bemüht, sollte er sich erinnern, dass diesen Begriff die 68er wieder aufgriffen und einer ihrer Slogans lautete: „Springer-Presse – halt die Fresse“. – Voltaire soll gesagt haben: „Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.“

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Warum C.S. Lewis keine Zeitung liest

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Ich sagte letztlich zu meinem Land: »Du sollst mich an einem bestimmten Tag bekommen, aber nicht vorher. Ich werde in deinen Kriegen sterben, wenn es sein muß, aber bis dahin werde ich mein eigenes Leben führen. Du kannst meinen Körper haben, aber nicht meinen Geist. Ich werde an Schlachten teilnehmen, aber nicht über sie lesen.«

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Lesen Sie Bücher – aber welche?

Buecherei

Stellen Sie sich vor, Sie nehmen sich zum wirklich ehrgeizigen Ziel, in den nächsten 50 Jahren pro Woche ein Buch zu lesen. Ein hohes Bestreben! Wenn Sie der Aufgabe treu bleiben, werden Sie etwa 2.600 Bücher lesen. Nicht schlecht für fünf Jahrzehnte langes Lesen.

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Keine Zeit zum Lesen?

Neh­men wir an, du liest ungefähr 250 Worte in der Minute und du beschließt täglich nur 15 Minu­ten in einem ernst­zu­neh­men­den theo­lo­gi­schen Werk zu lesen, um dein Verständnis von bib­li­schen Wahr­hei­ten zu ver­tie­fen. In einem Jahr (365 Tage) würdest du so 5.475 Minu­ten lesen. Mul­ti­pli­ziere das mit 250 Wörtern pro Minute und du erhältst 1.368.750 Wörter pro Jahr. Die meis­ten Bücher haben zwischen 300 und 400 Wörter pro Seite. Wenn wir also von 350 Wörtern pro Seite aus­ge­hen, kom­men wir in einem Jahr auf 3.910 Sei­ten. Das bedeu­tet, dass du – bei 250 Wörtern pro Minute und 15 Minu­ten am Tag – in einem Jahr ungefähr 20 durch­schnitt­lich dicke Bücher lesen kannst …

– John Piper (Desi­ring God Blog; 15.11.2011)