Schlagwort-Archive: Nachfolge

Paul Maier, Rom in Flammen

rom-in-flammen-maierDie letzten Worte des Vorworts sind vielsagend und wichtig: „Obwohl einige der Episoden auf den folgenden Seiten uns erschaudern lassen oder unser Feingefühl beleidigen mögen, sind alle historisch – keine ist erfunden; es wäre unaufrichtig gewesen, diese Stellen auszusparen.“ (S.8)

Und so bekommt der Leser in einfach zu lesender Romanform einen z.T. unterhaltsamen, manchmal schwer verdaulichen, aber auf jeden Fall realistischen Einblick in die römische Kultur zur Zeit der großen Christenverfolgung unter Nero. Wie waren die politischen, gesellschaftlichen und moralischen Verhältnisse damals? Wer war Nero, von welcher Herkunft war er? (Seine schreckliche Mutter Agrippina gab ihrer Geburtsstadt den Namen „Colonia Agrippinensis“, heute: Köln.) Wie kam es zur großen Christenverfolgung? In welcher Beziehung standen Paulus und Petrus zu Rom und Nero? Wie erging es den Christen damals, welchen Stand hatten sie in der Gesellschaft?

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Bagdad: “Grüße aus einer traumatisierten Stadt”

Kirche Irak 5

CSI-Mitarbeiter Gunnar Wiebalck sandte erschütternde Grüße aus Bagdad. Gemeinsam mit John Eibner hatte er die Kirche besucht, in der am 31. Oktober 2010 über 50 Christen von Islamisten ermordet wurden und mit Überlebenden des Anschlags gesprochen. Gunnar Wiebalck berichtet aus Bagdad:

Wir waren am 11. Mai 2011 in der syrisch-katholischen Kirche Sayidat al-Nejat im Stadtteil Karrada von Bagdad. Die Gottesdienstbesucher in dem Gebäude mit dem monumentalen Kreuz im hohen Rundbogen sind am 31. Oktober letztes Jahr Ziel des bisher folgenschwersten Anschlags auf die christliche Minderheit im Irak geworden.

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Glaube wächst an Widerständen

Glaube-waechst-an-Widerstaenden„Wie gehen wir in unserer «freien Gesellschaft» mit persönlichen Krisen, Widerständen oder Nachteilen im Beruf um? Wie hoch ist uns die Hürde geworden, anderen zu vergeben, und welche Bedeutung hat Christus in unserem Leben, wenn es schwierig wird?“ Die Fragen von Markus Rode in seinem Vorwort gehen ans Herz und fordern heraus.

Zum Selbststudium und zur Gruppenarbeit in der Gemeinde, im Hauskreis oder in der Familie hat das bekannte Werk Open Doors ein schmales Heft herausgebracht, das wir nur empfehlen können. Im eigenen Bibelkreis haben wir damit gearbeitet und viel darüber nachgedacht. Lernt man sonst aus dicken Büchern meist eher Theorie als Praxis, steht hier die persönlich erlebte Erfahrung und das vorgelebte Beispiel des Christen im Vordergrund.

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Finstere Nacht

Ich kann mich nicht erinnern, dass in den letzten zwölf Jahren meines Dienstes bei Open Doors die Verfolgung der Christen in der Welt so extrem zugenommen hat, wie in den letzten drei Jahren. Wenn ich diese Situation mit Tag oder Nacht beschreiben sollte, dann müsste ich sagen, es ist finstere Nacht.

– Markus Rode, Leiter Open Doors Deutschland, 17.4.2015

Jüngerschaft ist einfach

Christi Regeln für wahre Jüngerschaft sind überaus einfach und zwingend. Man kann der Tatsache nicht ausweichen, dass er fordert, sich durch nichts aufhalten zu lassen, sondern Opfer zu bringen, wie er es getan hat. Doch wo findet man das? Mehr als die Hälfte aller Christen würden einen solchen zum Fanatiker oder zum Wahnsinnigen erklären.

– C.T. Studd

Mit Jesus im Herzen sind Arbeit und Position egal

Zeugnis_China

Eine Ärztin in China fasste dieses vollkommene Vertrauen auf Gott in folgendem Satz zusammen: „Wenn du Jesus in deinem Herzen hast, dann ist es egal, welche Arbeit du machst oder welche Position du innehast. Das Einzige, was zählt, ist, dass du ihn liebst und ihm treu bist!” Das sagte sie, obwohl sie während der Kulturrevolution massiv wegen ihres Glaubens gelitten hatte.

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Wie erkenne ich den Willen Gottes für mein Leben?

Weg-Wald

Georg Müller, der »Waisenvater von England« hat folgende Erfahrung gemacht:

Zuerst muss mein Herz zur Ruhe gekommen sein. Es sollte keinen eigenen Willen mehr in den betreffenden Angelegenheiten kennen. Neun Zehntel aller Not liegt hier. Neun Zehntel aller Schwierigkeiten sind überwunden, wenn unser Herz bereit ist, den Willen des Herrn zu tun, was immer es auch sei. Sind wir darin wirklich aufrichtig, so ist es gewöhnlich nur noch ein kleiner Schritt, um zu wissen, was der Wille Gottes ist.

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Francis Chan, Der unterschätzte Gott

Chan_unterschaetzte_GottBekanntlich kann man in 15 Minuten mehr Wahrheit predigen, als der Zuhörer sein Leben lang befolgen kann. Ganz ähnlich ist das Buch „Der unterschätzte Gott“ von Francis Chan ein kurzer, aber herausfordernder Aufruf zu einem radikalen, geisterfüllten Glauben, dem nicht alle Leser folgen werden und zwar auch dann nicht, wenn das Buch mehr als 125 Seiten hätte.

Der Autor schreibt aus einer Unzufriedenheit über den gegenwärtigen Zustand der christlichen Gemeinden in der westlichen Welt heraus. Grund für die zunehmende Erbärmlichkeit ist die fehlende Leitung des Heiligen Geistes, schreibt Chan. Stattdessen leitet der Christ sich selbst und flüchtet sich in falsche Traditions- und Denkmuster, auch und besonders über den Heiligen Geist. Daher beginnt das Buch mit einem Aufruf, dem Thema offen und angstfrei zu begegnen. Chan bemüht sich dabei sehr, nicht aus einer charismatischen Schublade zu schöpfen, sondern verweist auf die Bibel und überzeugt den Leser exegetisch, mit Zitaten. So manche Festung wird dabei durchbrochen inkl. die der charismatischen Egozentrik.

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