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Raus aus der Hektik – biblische Weisheit

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Wir leben im Computerzeitalter, die neuesten und aktuellsten Informationen sind per Mausklick zu haben. Ein gutes Buch wird immer seltener gelesen. Stattdessen sind wir ständig auf dem neuesten Stand und haben Angst, irgend etwas zu verpassen. Nichts ist älter als die Zeitung von gestern, so der Volksmund. Hinzu kommt der Konkurrenzdruck, der andere könnte schneller sein und wir bleiben am Ende auf der Strecke. Im folgenden ein praktischer Beitrag zur Entschleunigung. Gleichzeitig ein Plädoyer, umzudenken und seinen Lebensstil zu hinterfragen.

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Johannes Calvin über Weisheit

All unsere Weisheit, sofern sie wirklich den Namen Weisheit verdient und wahr und zuverlässig ist, umfaßt im Grunde eigentlich zweierlei: die Erkenntnis Gottes und unsere Selbsterkenntnis. Diese beiden aber hängen vielfältig zusammen, und darum ist es nun doch nicht so einfach zu sagen, welche denn an erster Stelle steht und die andere aus sich heraus bewirkt.

Es kann nämlich erstens kein Mensch sich selbst betrachten, ohne sogleich seine Sinne darauf zu richten, Gott anzuschauen, in dem er doch „lebt und webt“ (Apg 17,28).

Denn all die Gaben, die unseren Besitz ausmachen, haben wir ja offenkundig gar nicht von uns selber. Ja, selbst unser Dasein als Menschen besteht doch nur darin, daß wir unser Wesen in dem einigen Gott haben!

Und zweitens kommen ja diese Gaben wie Regentropfen vom Himmel zu uns hernieder, und sie leiten uns wie Bächlein zur Quelle hin.

– Johannes Calvin, „Institutio“

Unverständlich

»Sie fürchten die allerleichtesten Dinge, sie sehen sie voraus, sie ahnen sie. Und derselbe Mensch, der so viele Tage und Nächte hinbringt in Wut und Verzweiflung über den Verlust eines Amtes, über irgendeine eingebildete Beleidigung seiner Ehre – er ist der gleiche, der ohne Unruhe und Erregung weiß, dass er durch den Tod alles verlieren wird.«

– Blaise Pascal

Was ist der wahre Grund für den Unglauben der Menschen?

Augen Kind

„Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart.“

– Matthäus 11, Vers 27

Was ist eigentlich der wahre Grund für den Unglauben? Man wird dafür keinen bestimmten Grund ausmachen können, dazu sind die Menschen viel zu unterschiedlich – aber eines scheint mir persönlich klar zu sein: Die Menschen wollen niemanden mehr über sich haben! Vor allem keinen Gott, der ihr Leben in der Hand hat und dem sie vielleicht einmal Rechenschaft geben müssen.

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Wer braucht hier wen?

Esel-Landschaft

Ein erfahrener Seelsorger kam an das Krankenbett eines jungen Pfarrers, den eine Krankheit bis an den Rand des Todes gebracht hatte. Entgegen allen Erwartungen schien er wieder gesund zu werden. Als sein Besucher sich darüber von Herzen freut und den Genesenden auf seine künftige Wirksamkeit hinweist, entschlüpfen diesem die Worte:

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Smalltalk

Ich halte den oberflächlichen Ton des Small Talks für den einzig angemessenen Ton, um mit der Komplexität und den Paradoxien unseres Daseins umzugehen, weil Small Talk die einzige Tonart ist, die mit eleganter Demut die eigene Ahnungslosigkeit einräumt.

Alexander von Schönburg

Über Sinn und Unsinn von Büchern

MalakandraIch lese drei völlig unterschiedliche Bücher und stoße dreimal auf denselben Punkt… Erst lese ich „Lit!“ von Tony Reinke und entdecke dort die Meinung von Socrates (S. 139):

„Socrates widerstand der Idee von Büchern. Er wollte eine Gesellschaft erhalten, die von oraler Kommunikation geprägt war. Socrates hat die Debatte natürlich verloren, aber warum war er von den Büchern so abgetan? Es gibt mehrere Gründe, aber ich möchte zwei hervorheben:

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