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„Ist Jesus nicht auferstanden, ist unsere Predigt vergeblich“

Auferstehung

„Und es erschienen ihnen diese Worte, als wär’s Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht.“

– Lukas 24,11

Von Anfang an gehört es zum biblischen Zeugnis von der Auferstehung Jesu, dass der Glaube an diese Auferstehung auch bezweifelt wird. Die Apostel halten den Bericht der Frauen vom leeren Grab für „Altweibergeschwätz“ und „dummes Zeug“, wie es im griechischen Original für die Apostel wenig schmeichelhaft heißt, für eine Aussage also, die dem Verstand und dem rationalen Denken als unlogisch und unvernünftig erscheint und die nach menschlichen Maßstäben keinen Sinn ergibt, weil sich dies der Erfahrung, Wahrnehmung und Beurteilung des natürlichen Menschen vollständig entzieht.

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Von den Toten auferstanden?

Auferstehung

„Das Christus gestorben ist für unsere Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift; und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen. … Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben.“

– 1. Korinther 15, Verse 3 bis 6

Dass jemand von den Toten aufersteht, ist nach menschlicher Erfahrung völlig ausgeschlossen. Man stelle sich vor, dass man gerade von der Beerdigung eines lieben Angehörigen nach Hause kommt, wo man, an der Haustüre, vom soeben Bestatteten, begrüßt wird, der sich dabei als quicklebendig erweist. Jeder weiß, dass es so etwas nicht geben kann, und wer etwas anderes behauptet, „der kann nicht mehr alle Tassen im Schrank haben“. Aber genau so etwas völlig Unmögliches wird uns im Neuen Testament berichtet.

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Ein Historiker über die Auferstehung Jesu

Maria_Grab“Aber am Interessantesten für den Historiker ist die Tatsache, dass nichtchristliche Autoren, selbst offen antichristliche wie Celsus, nicht versuchen, die Evangelien zu widerlegen, obwohl es zu jener Zeit kein Risiko bedeutete, Christen anzugreifen. Dass niemand die Christen beschuldigte, ihre Quellen verfälscht zu haben, ist ziemlich bemerkenswert. Tatsächlich findet sich im Matthäus-Evangelium das früheste bekannte Beispiel einer antichristlichen “Wiedergabe” eines Ereignisses (Matthäus 28,11-15), ohne dass die zentrale Tatsache, nämlich das leere Grab am Ostermorgen, in Frage gestellt wurde.

Niemand konnte die offensichtlichen, greifbaren Beweise leugnen. Was also konnten die Gegner tun? Behaupten, Jesus habe sein Verschwinden durch irgendeinen magischen Trick inszeniert, so wie Celsus später versuchte, die unstrittigen Wunder wegzuerklären? Die Gefolgschaft des Hohenpriesters ersann eine Strategie, die sogar noch weniger überzeugte: Sie gaben den römischen Soldaten am Grab einen ordentlichen Geldbetrag, damit sie jedem, der fragte, sagten, die Jünger hätten den Leichnam gestohlen, während die Wachen geschlafen hätten. Der Hohepriester vergewisserte sich sogar, dass der römische Präfekt sie nicht bestrafte – Bestechung war in jenen Tagen weit verbreitet, und Pilatus war nicht abgeneigt, hohepriesterliche Gelder zu entwenden (er und Kaiphas nahmen sogar Geld aus dem Tempelschatz für die persönliche Wasserversorgung des Präfekten).

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Jesus Christus ist wahrhaftig gestorben und auferstanden

„Einer der Kriegsknechte öffnete Seine Seite mit seinem Speer,

und alsbald ging Blut und Wasser heraus.“

– Johannes 19,34

Es wird manchmal behauptet, Jesus sei nach der Kreuzigung vor Erschöpfung und Blutverlust ohnmächtig, aber nicht tot gewesen. In der Kühle des Grabes sei Er wieder zu sich gekommen und dann Seinen Anhängern begegnet. Folgende Argumente sprechen jedoch gegen diese Behauptung:

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Ostern, Hase und Ei aus christlicher Sicht

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Was bedeutet »Ostern«, wo kommen die bunten Eier her und was macht der Hase auf dem Tisch? Als Christen müssen wir uns Gedanken machen über das, was da alljährlich anlässlich des Kreuzes auch ins Bild drängt. Und selbst wenn es uns „nichts bedeutet“, müssen wir uns fragen, warum wir es dann mitmachen und – viel wichtiger – ob Gott es genauso „nichts bedeutet“. Unangenehme Fragen, auf die wir endlich eine Antwort brauchen, jeder Christ für sich.

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