Schlagwort-Archive: Seelsorge

Wichtige Notfallnummern für jeden

Telefon_Notfall

Wenn Du Kummer hast, wähle Johannes 14.
Wenn Dich Menschen enttäuscht haben, wähle Psalm 17.
Wenn Du erfolgreich sein möchtest, wähle Johannes 15.
Wenn Du gesündigt hast, wähle Psalm 51.
Wenn Du Dir Sorgen machst, wähle Matthäus 6:19-34.
Wenn Du in Gefahr bist, wähle Psalm 91.
Wenn Dir Gott weit entfernt scheint, wähle Psalm 139.
Wenn Dein Glaube eine Erfrischung braucht, wähle Hebräer 11.
Wenn Dich einsam und ängstlich fühlst, wähle Psalm 23.
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Roland Antholzer, Trauern & Trösten

Antholzer_Trauern„Kaum irgendwo erleben wir unsere Hilflosigkeit so bedrängend wie da, wo wir einem Trauernden Trost vermitteln sollen.“ (S. 7) Ist das vielleicht auch Ihre Erfahrung? Das kleine Buch „Trauern & Trösten“ von Roland Antholzer gibt uns zur Hilfe einen guten Einblick in den üblichen Trauerprozess und die Möglichkeiten (und Grenzen) der Begleitung und Seelsorge.

Antholzer erklärt zunächst das Wesen von Trauer ganz allgemein als Reaktion auf eine Verlusterfahrung. Das kann ein Todesfall sein, eine Krankheit oder der Verlust des Arbeitsplatzes. Dem Trauerfall folgen in der Regel vier Phasen: Schock, Kontrolle, Regression und Adaption. Solch ein Trauerprozess – auch Weinen – ist wichtig, um das Erlebte angemessen verarbeiten zu können. Auch unter Christen sollte die Trauer nicht verwehrt werden. Auf die besonderen Punkte „Glaube, Sinn des Leidens, Selbstverleugnung und Hingabe“ geht der Autor in späteren Kapiteln ein.

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Wer sollte es wagen?

Amerika_Flagge

Vor langen Jahren wanderte ein Mann von England nach Amerika aus. Er war englischer Bürger, wurde dann aber in Amerika eingebürgert. Nach einiger Zeit gefiel es ihm in den Vereinigten Staaten nicht mehr, und er ging nach Kuba. Bald darauf brach dort ein Bürgerkrieg aus, und er wurde von der spanischen Regierung als Spion verhaftet und vom Kriegsgericht zum Tode verurteilt. Die ganze Untersuchung wurde in spanischer Sprache geführt, die er nicht verstand.

Als man ihm das Urteil übersetzte, wandte er sich zum amerikanischen und englischen Konsulat und legte ihnen die Sache vor, bewies seine Unschuld und verlangte ihren Schutz. Sie untersuchten die Sache und fanden, dass der Mann tatsächlich unschuldig war. Sie gingen zum spanischen General und sagten: »Dieser Mann ist zu Unrecht verurteilt worden, er ist völlig unschuldig.« Aber der General erwiderte: »Er wurde nach unserem Gesetz für schuldig erklärt. Er muss sterben.« Es gab damals noch keine Überseekabel, daher konnten sich die Beamten nicht mit ihren Regierungen in Verbindung setzen.

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Von den Sünden der Frommen

Was die Pharisäer zur Zeit Jesu kennzeichnete, war ihre Sattheit. »Wir haben es, wir sind die Träger der Kirche, der Frömmigkeit, auf uns kann man sich verlassen.« Und das Merkwürdige war: Diese Leute waren wirklich großenteils »fromm«. Sie nahmen es sehr genau, sie waren sehr moralisch, sie ereiferten sich wirklich für Gott.

Um so auffallender ist es, wie leidenschaftlich Jesus sie bekämpft, wie hart er, der Sanftmütige, sie schilt. Weshalb? Er kann allen helfen, nur gerade ihnen nicht. Warum nicht? Weil sie »satt« sind, sie brauchen keinen Erlöser. Sie tun so, als seien sie schon erlöst oder als erlösten sie sich selbst. Er steht ihnen gegenüber wie der Arzt den Gesunden oder denen, die sich einbilden, es zu sein. Pharisäer – das ist beachtlich – wissen nicht, dass sie es sind. Sobald sie es erkannt haben, sind sie es nicht mehr.

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Seelsorge: „Dir sind deine Sünden vergeben.“

Vergebung SündenPsychotherapeutische Aspekte des Vergebungszuspruchs

Vergebung ist das große Thema in der Seelsorge. Jeder Christ braucht einen Seelsorger. Manchmal ist es der Mensch, der bei der Bekehrung den „Hebammendienst“ geleistet hat und mit dem der neue Christ dann verbunden bleibt während seines wachsenden Lebens mit Jesus. Der Seelsorger erklärt ihm den Glauben, ist ihm Vorbild im Leben und im Glauben und beantwortet alle Fragen. Immer wieder bekennt der Christ vor seinem Seelsorger Gott seine Sünden und bekommt die Vergebung zugesprochen. Das sind heilige Stunden, in denen man die eigenen Sünden deutlich sieht und schonungslos beim Namen nennt. Erlöst, befreit und gereinigt geht man von seinem Seelsorger nach Hause. Die göttliche Vergebung hat man handgreiflich erlebt. Manchmal merken das die Lieben, wenn man nach Hause zurückkommt.

Ich bin froh, seit vielen Jahren meine Seelsorgerin zu haben. Wir kennen uns inzwischen sehr gut, sind Freundinnen. Aber immer kann ich sie anrufen oder besuchen, wenn ich eine Not habe. Sie hört meiner Beichte zu und sagt mir im Namen Jesu Vergebung zu. Wohl den Pfarrern und anderen Mitarbeitern in der Gemeinde, die gewohnt sind, Beichten anzuhören und im Namen Gottes Vergebung zuzusprechen.

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Jay Adams, Geborene Gewinner

Geborene_Gewinner„Wie man das Böse überwindet“, so der Untertitel. Damit sollte klar sein, dass Adams den Leser nicht im weltlichen Sinn dazu anleiten will, ein „Gewinner“ zu sein. In der Welt setzt man die Ellbogen ein. Der Christ, so lehrt die Bibel, besiegt seinen Feind durch Gutestun: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ (Römer 12:21) Dabei ist das Wort „überwinden“ eine „Vokabel aus der Militärsprache“ und bedeutet nichts anderes, als den Feind zu besiegen. Wer „überwunden“ ist, der ist besiegt. „Das Leben des Christen ist ein Kampf.“ (S.17f.)

Adams beschönigt nichts, sondern sieht der Realität ins Auge. Jeder Christ wird persönlich und konkret angegriffen, praktisch und nicht bloß theoretisch. Von bestimmten Personen in bestimmten Beziehungen und nicht selten von solchen, die ihm nahestehen – auch von Christen, die gegen ihn sündigen. Dabei ist das Ziel immer Christus selbst und der Grund, warum uns Unrecht getan wird, eher nebensächlich. Kämpfen wir aktiv gegen das Böse, dann tun wir das zur Ehre Gottes und stehen auf seiner Seite. Faule Kompromisse hingegen verunehren Gott.

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Das ist Sieg – nach 2. Korinther 6,1-13

Wenn das Gute, das du tust oder beabsichtigst, verlästert wird,
wenn deine Wünsche durchkreuzt werden,
wenn man deinem Geschmack zuwiderhandelt,
deinen Rat verschmäht,
deine Ansichten lächerlich macht,
und du nimmst alles still in Liebe und Geduld an – das ist Sieg.

Wenn dir jede Nahrung recht ist,
wenn du auch mit jeder Kleidung, jedem Klima,
jeder Gesellschaft und Lebensstellung, jeder Vereinsamung,
in die der Herr dich führt, zufrieden bist – das ist Sieg.

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Wie wird man mit Versuchung fertig?

Weisse-Schokolade

Es ist noch kein Unrecht, in Versuchung zu kommen, aber es ist Sünde, der Versuchung nachzugeben. »Du kannst nichts dafür, dass Vögel über deinen Kopf fliegen, aber du kannst verhindern, dass sie in deinem Haar nisten!« Dieses bedeutsame Wort sagt zweierlei über die Versuchung: dass jeder versucht wird, aber dass man der Versuchung widerstehen und sie überwinden kann. Da wir uns in diesem Kapitel hauptsächlich mit der Überwindung der Versuchung beschäftigen wollen, sei zunächst ein Wort über die Tatsache der Versuchung gesagt.

Versuchung ist eine allgemeine Erfahrung. Kein Mensch ist davon ausgenommen. »Sie sind allzumal Sünder« (Römer 5, 25), das schließt ein, dass sie alle versucht worden sind, – und alle werden versucht werden, denn »es ist unmöglich, dass nicht Ärgernisse kommen« (Lukas 17, 1). Niemand hat also die Wahl, ob er versucht werden will oder nicht. Daraus folgt, dass Versuchung keine Sünde sein kann, denn für das Unvermeidliche können wir wirklich nicht verantwortlich gemacht werden. Aber es ist Sünde, der Versuchung nachzugeben. Diese wichtige Unterscheidung müssen wir begreifen. Unser Herr selber war in schweren Versuchungen, nicht nur am Anfang, sondern auch während Seines ganzen Wirkens (Matthäus 16, 23; 22, 18; Lukas 22, 28), aber Er war völlig sündlos.

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Thomas Lange, Zorn

Lange_Zorn„Wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann.“ (Jakobus 3:2) Wer von uns kann das schon von sich behaupten? Unangebrachter, sündiger Zorn ist ein Problem in unserem Leben und eine Schande für unser christliches Zeugnis. Das vorliegende Buch hilft, ihn als solchen bei sich zu erkennen, seine Ursachen zu erforschen und auf dem biblischen Weg der Heiligung davon frei zu werden.

Dies geschieht zunächst in Abgrenzung vom gerechten Zorn. „Jesus war auch zornig“, hört man oft unter Christen. Das stimmt, doch blieb er dabei ohne Sünde. Der Autor zeichnet im ersten Kapitel den wichtigen Unterschied zwischen dem ungerechten, sündigen Zorn und dem heiligen, gerechten, sogar nötigen und gebotenen Zorn gegen alles, was die Ehre Gottes angreift, ja gegen Satan selbst. Dem Zorn Gottes ist anschließend ein eigenes Kapitel gewidmet.

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Mit Jesus erwarten wir das Unerwartete

HonigEs ist heute dasselbe wie damals. Es kommen Menschen zu Jesus, die Hilfe brauchen. Damals waren es die Kranken oder Besessene und ihre Angehörigen, heute leiden die Schwachen vielfach unter der Knechtschaft des Kapitalismus. Die Menschen brauchen neben ihrer Gesundheit vor allem Arbeit, eine Wohnung und Hilfe mit den Behörden im Kampf ums Überleben.

Jesus hat den Menschen schon immer geholfen, es ist jeder eingeladen. Doch was, wenn es ihnen dann besser geht? Welche Erwartung haben wir in unserer Gottesbeziehung? Und was, wenn unsere Erwartung nicht eintrifft?

Die einen haben eine falsche Vorstellung von Gottes Heilsplan. Sie hören, dass Jesus nicht nur äußerlich heilt und sättigt, sondern selbst das Brot ist, an dem wir teilhaben müssen. Und so „zogen sich viele seiner Jünger (!) zurück und gingen nicht mehr mit ihm.“ (Joh 6:66) Auch Petrus musste lernen und annehmen, dass nach Gottes Plan entgegen seiner menschlichen Vorstellungen Jesus leiden und getötet werden musste. (Mt 16:23) Vor Ostern kommt Karfreitag, vor dem Leben das Sterben, vor dem Festmahl das Kreuz. Das gilt noch heute in der Nachfolge.

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