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Abram lebte vor ca. 4.000 Jahren in Mesopotamien, im heutigen Irak. Die Menschen dort rebellierten gegen Gott und beteten Götzen an, unter ihnen auch Abrams Vater. (Josua 24:2)
„Und der Herr sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde!“ (1. Mose 12:1) Gott rief Abram. Gott ruft uns auch heute noch und redet zu uns durch sein Wort, die Bibel. Wir müssen Gott vertrauen wie damals Abram.
„Durch GLAUBEN war Abraham, als er gerufen wurde, gehorsam, auszuziehen an den Ort, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme.“ (Hebräer 11:8) Zuvor baute Noah eine Arche, obwohl er noch nie Regen gesehen hatte. Abram weiß nicht wohin er geht, doch er vertraut Gott und geht.
Seit Adams Ungehorsam gegen Gott lebt der Mensch von Gott getrennt. Wir alle sind als Sünder geboren, so damals auch Abram. Doch Gott versprach auch einen Retter. (1. Mose 3:15b) Und nun gibt Gott dem Abram die Verheißung:
„Ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen; und in dir sollen gesegnet sein alle Geschlechter der Erde.“ (1. Mose 12:3f.) Gott prophezeite die Nation Israel, und der versprochene Retter wird ein Nachfolge Abrams sein. Bis dahin hatten Abram und seine Frau Sarai jedoch noch keine Kinder.
„Und Abram ging hin, wie der Herr zu ihm geredet hatte, und Lot ging mit ihm.“ (1. Mose 12:4) In Kanaan sprach Gott zu Abram: „Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben.“ (1. Mose 12:7) Heute ist dort (wieder) das Land Israel.
Lot war der Neffe Abrams. Er war reich und brauchte Land für seine Herde. Lot konnte wählen, welches Land er nimmt. Er nahm das Land neben der Stadt Sodom, weil es besser aussah. „Die Leute von Sodom aber waren sehr böse und sündig vor dem Herrn.“ (1. Mose 13:13)
Lot traf die falsche Wahl, denn er fragte Gott nicht. „Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber zuletzt sind es Wege des Todes.“ (Sprüche 14:12)
| 14 – Der Turm in Babel | 15 – Abrahams Berufung | 16 – Verheißung und Gericht |




Gott versprach Josef im Traum eine große Karriere. Seine Brüder wurden neidisch und verkauften ihn an ägyptische Sklavenhändler. (1. Mose 37) In Ägypten diente Josef dem Pharao, und nach einiger Zeit wurde er zu Unrecht ins Gefängnis geworfen. Doch Josef vertraute Gott, und Gott war mit ihm. (1. Mose 39)

Gott tat große Wunder und brachte Gericht über die Ägypter, und der Pharao ließ Israel aus Ägypten ziehen in ein Land, das Gott zuvor bereits Abraham und Mose verheißen hatte. (1. Mose 15:16; 2. Mose 3:8) Und Gott führte sie „den Wüstenweg zum Schilfmeer. Der Herr aber zog vor ihnen her, bei Tag in einer Wolkensäule, um sie auf dem Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern könnten.“ (2. Mose 13:18,21)


Gott führte Israel aus Ägypten, und obwohl sie gegen Gott sündigten und Ihm nicht vertrauten, versorgte Er sie in der Wüste mit Wasser und Essen. Gott gab den Israeliten die zehn Gebote, und Israel war stolz und versprach: „Alles, was der Herr geredet hat, wollen wir tun.“ (2. Mose 19:8)
Nach dem Tod Moses erwählte Gott Josua, um Israel nach Kanaan zu führen. „Und so nahm Josua das ganze Land ein, wie der Herr zu Mose geredet hatte.“ (Josua 11:23) Gott erfüllt seine Verheißungen, „alles ist eingetroffen.“ (Josua 23:14)
Der Tempel hatte dieselbe Struktur wie das Zelt der Begegnung. Der erste und zweite Raum, das ‚Heilige‘ und das ‚Allerheiligste‘, waren durch einen Vorhang getrennt. Niemand konnte die Gegenwart Gottes, das ‚Allerheiligste‘, betreten. Wer dort hineinging, musste sterben. Israel kannte ihre Sünde, die sie von ihrem Gott trennt.

